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AD(H)S - Hilfe zur Selbsthilfe

Lern- und Verhaltensstrategien für Schule, Studium und Beruf

Helga Simchen

Diese Publikation zitieren

Helga Simchen, AD(H)S - Hilfe zur Selbsthilfe (2020), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170355989

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Dr. Helga Simchen ist Kinderärztin, Neuropädiaterin, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Psychotherapeutin, Verhaltens- und Familientherapeutin. Nach stationärer Tätigkeit als Oberärztin an einer Universitätsklinik war sie seit 1995 in eigener Praxis tätig.

Beschreibung / Abstract

Dieses praxisorientierte Werk weist auf die große Bedeutung des Selbstmanagements als Bestandteil jeder AD(H)S-Behandlung hin. Betroffene können viel tun, um ihr AD(H)S nicht als Krankheit zu erdulden, sondern ihre besonderen Fähigkeiten zu fördern. Das Buch vermittelt nützliche und in der Praxis erfolgreich erprobte Strategien, wie betroffene Jugendliche und Erwachsene sich selbst und Eltern ihren Kindern gezielt helfen können, Leistungsvermögen und Sozialverhalten zu verbessern. Warum, wie und was kann und sollte getan werden, um auch mit AD(H)S erfolgreich zu sein? Das Wissen zur Beantwortung dieser Fragen verhilft Betroffenen zu mehr Selbstbestimmung. Die beschriebenen therapeutischen Strategien können sofort angewandt werden, damit wertvolle Zeit nicht ungenutzt verstreicht. Das Buch vermittelt zudem Grundlagen für erfolgreiches Coaching.

Inhaltsverzeichnis

  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1 Anders sein und viele Fähigkeiten haben – das ist AD(H)S
  • 1.1 Menschen mit AD(H)S haben besondere Fähigkeiten, über die sie meist nicht jederzeit verfügen können
  • 1.2 Gut informiert sein über AD(H)S hilft, therapeutischen Strategien zu verstehen und eigene für sich zu entwickeln
  • 1.3 Es sind immer die gleichen Probleme, die den Erfolg verhindern und einer Behandlung bedürfen
  • 1.4 Probleme bewältigen durch aktive Mitarbeit mit individuellen Strategien
  • 2 Nur wenn ich weiß, warum ich so bin, kann ich bewusst etwas dagegen tun
  • 2.1 Am Anfang der Therapie steht die Problemanalyse des Betroffenen
  • 2.2 Die neurobiologischen Ursachen des AD(H)S und deren Folgen
  • 2.3 Das AD(H)S-Gehirn lässt sich therapeutisch verändern
  • 2.4 Hürden nehmen, Klippen meistern, Hilfe zur Selbsthilfe
  • 2.5 Verhaltenstherapeutische Strategien zur Selbsthilfe
  • 2.6 Die große Bedeutung der Selbsthilfegruppen für AD(H)S-Betroffene
  • 2.7 Strategien zur Verbesserung von Konzentration und Daueraufmerksamkeit
  • 2.8 Gefühle besser steuern, aggressives Verhalten vermeiden
  • 2.9 Verhaltensstrategien zum Beherrschen der äußeren und inneren Unruhe
  • 3 Sport und Bewegung – wichtige Bestandteile jeder AD(H)S-Therapie
  • 3.1 Warum Bewegung und Sport so wichtig sind
  • 3.2 Praktische Anleitung zum Bewegungstraining
  • 3.3 Welche Sportart ist bei AD(H)S zu empfehlen?
  • 4 Erfolgreich lernen und studieren, den Lernprozess automatisieren
  • 4.1 Sein eigener Therapeut sein
  • 4.2 So gelingt bei AD(H)S das Lernen leichter
  • 4.3 Die Bedeutung von Frühdiagnostik und Frühbehandlung
  • 5 Selbstwertgefühl und soziale Kompetenz auf Dauer verbessern
  • 5.1 Individuelle Therapieziele erarbeiten
  • 5.2 Positives oder negatives Selbstwertgefühl, wovon hängt das ab?
  • 5.3 Die große Bedeutung der sozialen Kompetenz
  • 5.4 Die wichtigsten Strategien zur Verbesserung der sozialen Kompetenz
  • 5.5 Die Eltern als Coach
  • 5.6 Die schwere Erziehungsarbeit der Eltern, besonders der Mütter, verdient hohe Anerkennung
  • 5.7 Wie können Eltern ihrem AD(H)S-Kind helfen, damit für beide das Leben einfacher wird?
  • 5.8 Ein schwieriges Problem, wenn die Mutter selbst ein ausgeprägtes AD(H)S hat
  • 6 Konkrete Strategien zur Verbesserung von Leistung und Verhalten
  • 6.1 Der Lern- und Leistungsbereich
  • 6.2 Therapeutische Strategien zur Verhaltensänderung
  • 7 Besonderheiten bei der Behandlung von Jugendlichen
  • 7.1 Behandlungsbedürftige AD(H)S-Symptome bei Jugendlichen
  • 7.2 Therapieziel: eine altersentsprechende soziale Reife
  • 8 Erwachsene mit AD(H)S
  • 8.1 Die AD(H)S-Symptomatik ändert sich
  • 8.2 Auf der Suche nach einem Therapeuten
  • 8.3 Therapeutische Möglichkeiten bei AD(H)S im Erwachsenenalter
  • 8.4 Auf die richtige Berufswahl kommt es an!
  • 9 AD(H)S bedeutet Stress von Anfang an
  • 9.1 Den Umgang mit Stress erlernen, seine Folgen kennen und negativen Dauerstress vermeiden
  • 9.2 Langzeitfolgen von negativem Dauerstress
  • 9.3 Strategien zur Vermeidung stressbedingter Krankheiten
  • 9.4 Menschen reagieren unterschiedlich auf Stress
  • 9.5 AD(H)S: eine Hauptursache für emotionalen Stress und für Essstörungen
  • 9.6 Die eigenen negativen Stressfaktoren kennen und vermeiden
  • 10 Versagen trotz sehr guter Intelligenz
  • 10.1 AD(H)S und Hochbegabung – eine Balance zwischen hohem Selbstanspruch und ständiger Enttäuschung
  • 10.2 Diagnostische Strategien bei Lern- und Verhaltensauffälligkeiten trotz sehr guter Begabung
  • 10.3 Therapeutische Hilfen bei AD(H)S und Hochbegabung
  • 11 Strategien zur Diagnostik und Behandlung von AD(H)S-bedingter Leserechtschreib- und Rechenschwäche
  • 11.1 Wenn Üben allein nicht reicht, könnte AD(H)S die Ursache sein
  • 11.2 Diagnostische Kriterien einer AD(H)S-bedingten Rechtschreibschwäche
  • 11.3 Therapeutische Besonderheiten der AD(H)S-bedingten Rechtschreibschwäche
  • 11.4 AD(H)S-bedingte Leseschwäche
  • 11.5 AD(H)S-bedingte Rechenschwäche
  • 12 Fernsehen, Computerspiele und AD(H)S
  • 12.1 Auf den richtigen Umgang mit den Medien kommt es an
  • 12.2 Warum Fernsehen, Internet und Computerspiele das Lernen beeinträchtigen
  • 12.3 Umgang mit der Sucht nach Fernsehen, Internet und Computer
  • 13 Wie kann die Schule bei AD(H)S unterstützen und fördern?
  • 13.1 Häufigkeit und Schwere der AD(H)S-Problematik nehmen zu
  • 13.2 Was könnte von Seiten des Schulsystems und der Lehrer getan werden, um Kindern mit einer AD(H)S-Problematik die Schullaufbahn zu erleichtern?
  • 13.3 AD(H)S-Kinder möchten so wie ihre Mitschüler sein. Sie wollen erfolgreich lernen, können es aber oft nicht, darunter leiden sie!
  • 14 Die Wirkungsweise der Medikamente und was man darüber wissen sollte
  • 14.1 Besonderheiten im Umgang mit Stimulanzien
  • 14.2 Wie wirken Stimulanzien?
  • 14.3 Wann sollte bei AD(H)S der Einsatz von Stimulanzien unbedingt erwogen werden?
  • 14.4 Therapeutische Ziele, die bei einer erfolgreichen – auch die Stimulanzientherapie mit einbeziehenden – AD(H)S-Behandlung zu erreichen sind
  • 14.5 Empfehlungen zur Vermeidung von Nebenwirkungen der Stimulanzientherapie
  • 14.6 Wichtige Hinweise zum Umgang mit Methylphenidat
  • 15 Wie können die wichtigsten Therapiefehler vermieden werden?
  • 16 Leistungsstark, selbstbewusst und psychisch stabil – therapeutische Strategien und ein gutes Selbstmanagement machen es möglich

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