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Glücksspielstörung

Klaus Wölfling und Kai W. Müller

Diese Publikation zitieren

Klaus Wölfling, Kai W. Müller, Glücksspielstörung (2020), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170342033

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Dr. Kai W. Müller, Dipl.-Psych., ist klinischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dr. Klaus Wölfling, Dipl.-Psych., ist psychologischer Leiter der Ambulanz für Spielsucht der Universitätsmedizin Mainz.

Beschreibung / Abstract

Bereits 3.000 Jahre v. Chr. waren Glücksspiele der Menschheit bekannt. Unkontrolliertes und zu dramatischen negativen Folgen führendes Glücksspiel wurde erstmalig im Jahre 1561 in einer Abhandlung psychiatrisch thematisiert. Was die Therapie der Störung durch Glücksspiele (ICD-11) angeht, so stehen Medizin und Psychotherapie auch heute noch vor mehr Rätseln als Antworten. Behandlungsansätze, die kurz nach der Aufnahme der Störung in DSM-III vielversprechend waren, werden heute zwar noch immer angewandt; dringend notwendige therapeutische Innovationen hingegen werden zwar vermisst, aber nur selten umgesetzt. Dieser Band bietet neben einem aktuellen Überblick zu dieser komplexen Störung insbesondere auch Denkanstöße für neue therapeutische Herangehensweisen.

Inhaltsverzeichnis

  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Geleitwort der Reihenherausgeber
  • Inhalt
  • 1 Einleitung
  • 2 Epidemiologie
  • 2.1 Bevölkerungsrepräsentative Prävalenzschätzungen der Glücksspielstörung
  • 2.2 Befunde aus Längsschnittstudien und Katamneseerhebungen
  • 2.3 Gesetzliche Regelungen zur Glücksspielteilnahme
  • 2.4 Versorgungsstrukturen in Deutschland
  • 3 Verhaltensspezifika
  • 3.1 Klassifikation und Wandel der Definition der Glücksspielstörung
  • 3.2 Die Glücksspielstörung als Form einer Verhaltenssucht
  • 3.3 Entwicklungsdynamiken einer Glücksspielstörung
  • 4 Neurobiologie
  • 4.1 Eine kurze Übersicht zu neurobiologischen Korrelaten abhängigen Verhaltens
  • 4.2 Neurobiologische Faktoren bei der Glücksspielstörung
  • 4.3 Genetische und epigenetische Faktoren der Glücksspielstörung
  • 4.4 Neuropsychologische Aspekte
  • 4.5 Neuropsychologie und Neurobiologie bei der Störung durch Glücksspiele – eine zusammenfassende Perspektive
  • 5 Verhaltenswirkungen
  • 5.1 Ein Heterogenes Störungsbild
  • 5.2 Internetbasiertes Glücksspiel
  • 5.3 Bindungsmerkmale bei Glücksspielprodukten
  • 5.4 Störungsspezifische kognitive Verzerrungen
  • 5.5 Werbung für Glücksspielprodukte
  • 6 Psychosoziale Aspekte
  • 6.1 Finanzielle Auswirkungen
  • 6.2 Auswirkungen auf Familie und Beruf
  • 6.3 Komorbide psychische Störungen
  • 6.4 Suizidalität
  • 6.5 Delinquenz
  • 6.6 Somatische Komplikationen
  • 7 Ätiologie – ein integrativer, interdisziplinärer Ansatz
  • 7.1 Allgemeine Mechanismen bei der Entstehung von Abhängigkeitserkrankungen
  • 7.2 Spezifische Risikofaktoren
  • 7.3 Ein integrativer Erklärungsansatz
  • 7.4 Einige Erweiterungen zum Pfadmodell der Glücksspielstörung
  • 8 Diagnostik
  • 8.1 Diagnostische Kriterien der Glücksspielstörung
  • 8.2 Weiterführende Fragebogenverfahren zur ergänzenden Diagnostik
  • 9 Therapieplanung und Intervention
  • 9.1 Wirksamkeit verschiedener Interventionen
  • 9.2 Psychopharmakotherapie der Glücksspielstörung
  • 9.3 Tiefenpsychologische und psychodynamische Ansätze zur Behandlung der Glücksspielstörung
  • 9.4 Therapieplanung
  • 9.5 Etablierte Behandlungsstrategien und Therapieprogramme
  • 9.6 Die Expositionsbehandlung
  • 9.7 Integration neuer therapeutischer Ansätze in der Behandlung
  • 9.8 Rückfallprophylaxe – bewährte und innovative Ansätze
  • 10 Synopse und Ausblick
  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis

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