Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Politikunterricht im Vergleich

POLIS 2/18

Diese Publikation zitieren

Dt. Vereinigung für politische Bildung(Hg.), Politikunterricht im Vergleich (2018), Wochenschau Verlag, Schwalbach am Taunus, ISBN: 9783734411151 ISSN: 1433-3120, 2018 #2,

Beschreibung / Abstract

„Den“ Politikunterricht kann es bereits aufgrund der Eigentümlichkeiten von Bildungsprozessen und der daraus folgenden Singularität der Planung und Durchführung von Unterricht nicht geben. Politische Bildung an Schulen ist aber zudem mit einer bemerkenswerten Vielfalt ihrer curricularen Rahmenbedingungen konfrontiert, die die Verschiedenartigkeit ihrer Praxen verstärkt. Die Beiträge zum Schwerpunkthema „Politikunterricht im Vergleich“ vermitteln Einblicke in die vielfältige Unterrichtskultur politischer Bildung und ihrer Ursachen auf Ebene der Lehrpläne.
Matthias Busch und Tilman Grammes laden dazu ein, sich mit der Unterrichtsgeschichte der politischen Bildung auseinanderzusetzen, um vergessene Pfade politischer Bildung didaktisch zu nutzen. Ihr Beitrag mündet in einem Aufruf zur Einsendung historischer Unterrichtsbeiträge, über die sicherlich viele POLIS-Leserinnen und Leser verfügen (vgl. S.
11).
Mahir Gökbudak und Reinhold Hedtke stellen das „Ranking Politische Bildung“ vor, mittels dem erstmals verglichen wurde, wieviel Unterrichtszeit die Bundesländer innerhalb der Sekundarstufe I den Fächern der politischen Bildung zugestehen.
Cloé Gobert und Igor Martinache aus unserem französischen Partnerverband (der Association des professeurs de Sciences Économiques es Sociales) beleuchten mit Andrea Szukala deutsch-französische Perspektiven integrativer Unterrichtsfächer der politischen Bildung.
Franziska Hedinger und Claudia Schneider zeigen am Beispiel der curricularen Situation in der Deutschschweiz, welche Chancen und Herausforderungen mit der Umsetzung der politischen Bildung im Geschichtsunterricht verbunden sind.
Die didaktische Werkstatt entfällt zugunsten eines Abdrucks der Stellungnahme der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung zur geplanten Ausweitung des Programms „Demokratie leben“ sowie der Schaffung eines Demokratiefördergesetzes in der Zeitung. Benedikt Widmaier ordnet diese Entwicklungen für die POLIS ein.

Beschreibung

Prof. Dr. Matthias Busch
ist Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Universität Trier, Fachbereich III.
Cloé Gobert
unterrichtet als Lehrerin das Fach Sciences économiques et sociales ( SES) am Guy Mollet Gymnasium in Arras und ist Dozentin an der Universität Lille 1.
Mahir Gökbudak
ist Lehrer im Hochschuldienst an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld im Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften.
Prof. Dr. Tilman Grammes
ist Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Fächer an der Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft.
Prof. Dr. Reinhold Hedtke
ist Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften und Wirtschaftssoziologie an der Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie.
Franziska Hedinger
forscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz zur Umsetzung der politischen Bildung im Geschichtsunterricht.
Igor Martinache
ist stellvertretender Generalsekretär der Association des professeurs de Sciences Économiques es Sociales (APSES) und verantwortet als Dozent an der Universität Lille 1 die Lehrkräftebildung für das Unterrichtsfach SES.
Katja Maurer
leitet fast 20 Jahre die Öffentlichkeitsarbeit von medico international. Sie ist die verantwortliche Redakteurin des medico Rundschreibens, das jede und jeder kostenlos bestellen kann.
Claudia Schneider
forscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz zur Umsetzung der politischen Bildung im Geschichtsunterricht.
Prof. Dr. Andrea Szukala
ist Professorin für die Fachdidaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Münster, Fachbereich für Erziehungs- und Sozialwissenschaften.
Benedikt Widmaier
wurde am 27. Februar 1958 geboren, ist Politikwissenschaftler und Direktor der Akademie für politische und soziale Bildung „Haus am Mahlberg“ in Heppenheim. Er ist unter anderem 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) und Mitglied im Bundesvorstand der DVPB.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Benedikt Widmaier
  • Matthias Busch, Tilman Grammes
  • Wenn das Fach sein Gedächtnis (wieder-)entdeckt … Warum eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der politischen Bildung lohnt
  • Mahir Gökbudak, Reinhold Hedtke
  • Was ist den Kultusministerien die politische Bildung an allgemein bildenden Schulen wert?
  • Cloé Gobert, Igor Martinache, Andrea Szukala
  • Der Weg der integrativen Sozialwissenschaften SES an französischen Schulen
  • Franziska Hedinger, Claudia Schneider
  • Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der fächerübergreifenden Umsetzung der politischen Bildung in der Schweiz innerhalb der Sekundarstufe I
  • IMPULS
  • Hilfe und Emanzipation
  • BERICHTE
  • TERMINE

Mehr von dieser Serie

    Ähnliche Titel