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Handeln in einer mehrdeutigen Welt

Theologische Ethik Mit einem Beitrag von Thomas Wallimann-Sasaki zu Kriterien, Methode und Themen angewandter christlicher Ethik

Alberto Bondolfi

Diese Publikation zitieren

Alberto Bondolfi, Handeln in einer mehrdeutigen Welt (2020), Theologischer Verlag Zürich, Zürich, ISBN: 9783290201814

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Ein gutes, gottgefälliges Leben zu führen, heisst in erster Linie, moralisch verantwortlich zu handeln. Wie ist das möglich in der heutigen Welt, die mehrdeutiger ist als je zuvor? Christliche «Rezepte» für moralisches Verhalten gibt es nicht. Die theologische Ethik bietet hier Orientierung.
Die Autoren stellen für diese Orientierung ethische Kriterien und Werkzeuge zur Verfügung, liefern aber kein Schema für gut und böse, für richtig und falsch. Sie führen ein in die Grundfragen, die Ansätze und die Geschichte der theologischen Ethik und berücksichtigen dabei auch die Erkenntnisse der philosophischen Ethik. Sie analysieren Wechselbeziehungen zwischen Werten und Normen, Ethik und Recht, autonomer Moral und biblischer Verankerung, reflektieren die Zusammenhänge von Gewissen und Schuld, Sünde und Vergebung und geben Denkanstösse zu aktuellen ethischen Problemen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Haupttitel
  • Impressum
  • Geleitwort zur Reihe
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Zur Lage der ethischen Reflexion im Rahmen der Theologie heute
  • 1.2 Philosophische und theologische Ethik
  • 1.3 Zum Aufbau des Buches
  • 2 Zur Geschichte der theologischen Ethik
  • 2.1 Erkenntnisinteressen und methodologische Vorbemerkungen
  • 2.2 Die Apostolischen Väter
  • 2.3 Die Apologeten
  • 2.4 Die ersten Gesamtdarstellungen: Ambrosius und Augustinus
  • 2.5 Die «Katenen», die Busspraxis und die Busshand bücher im Frühmittelalter
  • 2.6 Sentenzen und Traktate bis zur Hochscholastik
  • 2.7 Die hochmittelalterliche «Krönung»: die Summa theologiae des Thomas von Aquin
  • 2.8 Die nominalistischen Positionen des Spätmittelalters und ihre Literatur
  • 2.9 Die spanische Theologie des 16. Jahrhunderts zwischen Scholastik und humanistischer Erneuerung
  • 2.10 Die Ethik in der Einschätzung der Reformatoren
  • 2.11 Die katholische Moraltheologie nach dem Konzil von Trient
  • 2.12 Erste Erneuerungszeichen der katholischen Moraltheologie im 19. Jahrhundert
  • 2.13 Die katholische Moraltheologie im 20. Jahrhundert
  • 3 Grundstrukturen des Ethischen
  • 3.1 Drei Ebenen der Konstituierung ethischen Wissens: Ethos, Ethik und Metaethik
  • 3.2 Erkenntnismittel auf drei Ebenen
  • 3.3 Welche Gewissheit ist in der Ethik erreichbar?
  • 3.4 Die Hauptpositionen der neueren Metaethik
  • 4 Allgemeine und angewandte Ethik
  • 4.1 Ein kurzer Rückblick
  • 4.2 «Extreme Modelle» der angewandten Ethik
  • 4.3 Einige wissenschaftsorganisatorische Folgen
  • 4.4 Die angewandte Ethik im Rahmen einer theologischen Ethik
  • 4.5 Moraltheologie und Sozialethik
  • 5 Zur biblischen Verankerung der theologischen Ethik
  • 5.1 Probatur ex Scriptura: bewiesen durch die Heilige Schrift
  • 5.2 Ungleichzeitigkeiten im Verhältnis zwischen der Bibel und der theologischen Ethik
  • 5.3 Die Verbreitung des hermeneutischen Vorgehens in der ethisch-systematischen Reflexion
  • 5.4 Wann und wie soll der biblische Bezug in der theologischen Ethik sichtbar werden?
  • 6 Zu Ethik und Recht
  • 6.1 Eine «Ethisierung» des Rechts?
  • 6.2 Gründe für die bleibende Aktualität der allgemeinen Problematik «Recht und Moral»
  • 6.3 Recht und Politik
  • 6.4 Recht und Ethik in theologischer Perspektive
  • 6.5 Recht und Moral in verschiedenen rechtlichen Bereichen
  • 6.6 Recht und Ethik in verschiedenen Bereichen der angewandten Ethik
  • 6.7 Zur ethischen Bedeutung des Rechts
  • 7 Zur «autonomen Moral» und zur Besonderheit der christlichen Ethik
  • 7.1 Die Position Alfons Auers und die Erwiderung der «Glaubensethik»
  • 7.2 Einige weiterführende Unterscheidungen
  • 7.3 Zur Diskussion um die Besonderheit der christlichen Ethik
  • 7.4 Eine Bilanz nach «Veritatis splendor» und nach verschiedenen Äusserungen von Papst Franziskus
  • 8 Zur Begründung von Normen
  • 8.1 Was ist eine Norm?
  • 8.2 Die deontologische Begründung ethischer Normen
  • 8.3 Die teleologischen Begründungen ethischer Normen
  • 8.4 Die neuere innerkatholische Diskussion um die Normbegründung
  • 8.5 Evangelische Stimmen
  • 8.6 Zur eigenen Position
  • 9 Zur Kasuitik und zur narrativen Ethik
  • 9.1 Zur Kasuistik gestern und heute
  • 9.2 Zur narrativen Ethik
  • 10 Tugend- oder Normenethik
  • 10.1 Antike und moderne Ethik
  • 10.2 Die Rehabilitierung der Tugendethik
  • 10.3 Wann sind Tugenden gefragt und wann Normen?
  • 10.4 Die theologischen Tugenden und die Kardinal tugenden
  • 11 Das Gewissen in der theologischen Ethik
  • 11.1 Gewissen in der Philosophie der klassischen Antike und bei Paulus
  • 11.2 Das Gewissen in der Patristik und in der mittelalterlichen Theologie
  • 11.3 Das Gewissen bei Martin Luther
  • 11.4 Berufungen auf die Gewissensfreiheit in der frühneuzeitlichen Moraltheologie und Rechtswissenschaft
  • 11.5 Das Gewissen im Zweiten Vatikanischen Konzil
  • 11.6 Das Gewissen im Rechtsstaat
  • 11.7 Die Herausforderung der Humanwissenschaften
  • 12 Sünde als Thema der theologischen Ethik
  • 12.1 Zur heutigen Wahrnehmung der Sünde in Wissenschaft und Alltagssprache
  • 12.2 Akrasie – eine Analogie im philosophischen Diskurs?
  • 12.3 Einige Defizite in der katholischen Tradition
  • 12.4 Die «Korrektur» der Reformatoren
  • 12.5 Elemente einer neuen Einbettung des Sündenthemas in die theologische Ethik
  • 13 Zur Unterscheidung von Gesetz und Evangelium
  • 14 Angewandte christliche Ethik (Thomas Wallimann-Sasaki)
  • 14.1 Einführung
  • 14.2 Ethik in konkreten Fragen
  • 14.3 Wertboden christlicher Ethik
  • 14.4 Die Methode: Sehen – Urteilen – Handeln
  • 14.5 Themenfelder
  • 14.6 Rückblick und Ausblick
  • Benutzte Literatur
  • Abkürzungen
  • Detailliertes Inhaltsverzeichnis

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