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Vertrauen und Gewalt

Versuch über eine besondere Konstellation der Moderne

Jan Philipp Reemtsma

Diese Publikation zitieren

Jan Philipp Reemtsma, Vertrauen und Gewalt (2013), Hamburger Edition HIS, Hamburg, ISBN: 9783868545814

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Ein neuer Blick auf die Konstitution der Moderne und eine Erweiterung des Verständnisses der Konstellation Vertrauen, Gewalt und Macht – ein wahrhaft aufklärerisches Buch.

Jan Philipp Reemtsma untersucht die Phänomene der Gewalt in ihrem unterschiedlichen Körperbezug und in ihrem Verhältnis zur Ausübung von Macht. Anhand von Beispielen aus der Literatur, Mythologie und Geschichte entwirft er eine Gesellschaftstheorie und beschreibt wie es in modernen Gesellschaften, trotz ihres Selbstbildes gewaltfern zu sein, immer wieder zu Gewaltexzessen kommt.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorbemerkung
  • Einleitung: Das Rätsel
  • Vertrauen und Moderne
  • Krull im Abteil
  • Vertrauen
  • Praxisgestütztes Vertrauen
  • Vertrauen als Ernstfall - Die Gretchenfrage
  • Vertrauen und Wir-Konstruktion
  • Man kann nicht nicht vertrauen
  • Umorientierung
  • Träger vormodernen sozialen Vertrauens
  • Das Problem des Vertrauens in der Moderne
  • Vertrauen in die Moderne
  • Macht und Gewalt
  • Kratos und Bia
  • Eine Phänomenologie körperlicher Gewalt
  • Reduktion auf den Körper
  • Psychische Gewalt/Autotelischer Bias
  • Fragmentierungen; Zerstörung des Ich
  • Komplemente
  • Macht - ohne Gewalt
  • Macht als Sanktionsmacht
  • Zeitlichkeit der Macht
  • Gratifikationsmacht, Sanktionsmacht und Gewalt
  • Der fehlerhafte Gewaltkalkül oder »Richard III.«
  • Konsens als Funktion der Zeitlichkeit
  • Partizipationsmacht, Vertrauen, Verrechtlichung
  • Monopol
  • Delegation
  • Dynamiken der Entmonopolisierung
  • Partizipationsmacht und Gewalt
  • Moderne und Gewalt
  • Delegitimationen/Relegitimationen
  • Marsyas
  • Max bleibt sitzen
  • Erlaubt, verboten, geboten
  • Zivilisation und Barbarei
  • Ich/Mensch
  • Der Ekel
  • Shakespeare oder Die Erfindung des gewaltempfindlichen Gewissens
  • Beschränkung der Gewalt, Strategien des Vertrauenserhalts: Temporalisierung/Spatialisierung/Verrätselung
  • Rhetoriken der Relegitimierung (1) - Die Rhetorik des Zivilisationsauftrags und die Nation
  • Die Einhegung des Nationalen
  • Die Guillotine/Die Geschichte vom Hündchen
  • Rhetoriken der Relegitimierung (2) - Rhetorik der eschatologischen Säuberung
  • Rhetoriken der Relegitimierung (3) - Rhetorik des Genozids
  • Das Unbehagen in der Moderne
  • Vertrauen in Gewalt
  • Gewalt/Vertrauen/Macht: Der Teufel und der kleine Bischof
  • Auschwitz/Gulag/Hiroshima?
  • Eskalation der Gewaltmittel
  • Modernisierung durch Bandenbildung
  • Entmodernisierung durch Bandenbildung
  • Terroratio
  • Macbeth
  • Warum die Juden?
  • Es nicht für möglich halten
  • Vertrauen in Gewalt: Das Personalproblem
  • Selbstvertrauen in der Gewalt
  • Gewalt und Kommunikation
  • Cola Gentile redet
  • Die Soziologie schweigt
  • Das Verschwinden des Dritten
  • Coping (1): Delegitimierung durch Verfahren und die Ausschließung des Dritten
  • Coping (2): Das Opfer als Autorität und die Ersetzung des Dritten
  • Coping (3): Instrumentelle Deutung und Verleugnung der Kommunikation
  • Exkurs: Kleine Theorie der Figur des Desperados oder Hat Wilhelm Tell eigentlich die Schweiz befreit?
  • Die Instrumente wieder zeigen?
  • Angst und Selbstbewusstsein
  • N/A
  • Bibliographie
  • Über den Autor

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