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Transitional Justice in der Weltgesellschaft

Fatima Kastner

Diese Publikation zitieren

Fatima Kastner, Transitional Justice in der Weltgesellschaft (2015), Hamburger Edition HIS, Hamburg, ISBN: 9783868546392

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Weltweit rekurrieren Staaten auf das Konfliktlösungskonzept von Transitional Justice, um systematische Menschenrechtsverletzungen aufzuarbeiten.

Fatima Kastner beschreibt die Herausbildung dieses neuartigen Konfliktbewältigungsmodells am Beispiel Marokkos und analysiert eindrücklich die sozialstrukturellen Ursprünge und völkerrechtlichen Entwicklungslinien, die transitionale Gerechtigkeit von der normativen Ausnahme zur weltpolitischen Regel werden ließen.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung: Von der Ausnahme zur Regel. Zur globalen Diffusion von Transitional Justice
  • I.Transitional Justice im Königreich Marokko
  • Das Erbe der »bleiernen Jahre«
  • Staatszentrierte Deutungen: Heuchelei, Pragmatismus oder gar nachholende Demokratisierung?
  • Makrosoziologische Deutungen: Effekt einer expandierenden Weltkultur oder Folge funktionaler Differenzierung der Weltgesellschaft?
  • Eine konstruktivistisch-kognitive Deutung aus neoinstitutionalistischer Perspektive: Zur sinnhaft-diskursiven Macht rationalisierter Anderer
  • Eine konstruktivistisch-operative Deutung aus systemtheoretischer Perspektive: Zur sozialisierenden Kraft öffentlicher Vergleichskommunikationen
  • Reichweite und Grenzen makrosoziologischer Analysen
  • II. Globale Menschenrechtskultur. Zur Universalisierung von Unrechtserfahrungen in der Weltgesellschaft
  • Vom Wandel normativer Orientierungen: Zur Genese der Idee universaler Menschenrechte
  • Die Gesellschaft und ihr Recht: Zur Erfindung des »Menschen der Menschenrechte«
  • Zur Erosion staatszentrierter Rechtsvorstellungen: Diskursive Vorläufer menschenrechtlichen Denkens im klassischen Völkerrecht
  • Weltschlüsselereignisse: Zum Aufstieg der Menschenrechte seit der Zäsur von 1945
  • Weltkulturrevolutionäre Ereignisse in der postkolonialen Ära: Zur Emergenz der Menschenrechte als universaler Code der Legalität
  • Zur globalen Diffusion der Menschenrechte: Normkonstrukteure, Standardsetzer und Verbreiter im Kontext des Legitimationssystems der Vereinten Nationen
  • Lokale Kontextualisierung globaler Normen: Zur weltweiten Einsetzungspraxis nationaler Menschenrechtsinstitutionen (NMRI)
  • III. Lex Transitus. Zur globalen Diffusion vergangenheitspolitischer Normen, Standards und Institutionen in der Weltgesellschaft
  • Transkulturelle Vergangenheitsarbeitskultur: Vom Gebot, zu erinnern, und der Unabweisbarkeit des Verzeihens
  • Das Jahrhundert der Weltversöhnung? Zur Versöhnungspolitik der Vereinten Nationen
  • Die Ausdifferenzierung eines Neuen Rechts: Zum erweiterten Gerechtigkeitskonzept von Transitional Justice
  • Die Weltgesellschaft und ihr Recht: Pluralisierung, Fragmentierung und Hybridisierung
  • Im Zentrum des Rechts: Das Entscheidungsnetzwerk der Weltgerichte
  • An den Grenzen des Rechts: Systemunrecht
  • Lex Transitus: Zur Evolution eines globalen Rechtsregimes von Transitional Justice
  • Konstrukteure und Agenten vergangenheitspolitischer Normen, Standards und Institutionen
  • IV. Lethologie. Zur Funktion von Wahrheits- und Versöhnungskommissionen
  • Versöhnung durch Wahrheit: Die Kommissionen im Spiegel der Transitional-Justice-Forschung
  • Zwischen Lethe und Mnemosyne: Zur Gedächtnismatrix von Wahrheits- und Versöhnungskommissionen
  • Zur produktiven Paradoxie des gesellschaftlich organisierten Erinnerns als ein gesellschaftlich organisiertes Vergessen
  • Gegenläufige Erinnerungen: Das Beispiel Chile
  • Lethes Recht: Das Beispiel Südafrika
  • Der Kampf um Erinnerungen: Das Beispiel Argentinien
  • V. Der Fall Marokko. Staatensozialisation im Kontext universaler Menschenrechte, globaler Vergangenheitsarbeitskultur und lokaler Versöhnungspolitik
  • Ausgangslage: Marokko unter der Herrschaft von Hassan II.
  • Chronik eines weltgesellschaftlich induzierten Wandels
  • Zwischen Tradition und Transition: Marokko unter der Herrschaft von König Mohammed VI.
  • Der Druck zur Anpassung an globale vergangenheitspolitische Vorgaben: Zur Einsetzung der marokkanischen Wahrheits- und Versöhnungskommission
  • Lokale Kontextualisierung eines globalen Unrechtsaufarbeitungsmodells: Zu Mandat, Besetzung und Verfahren der Kommission
  • Recht und Gesellschaft in Transition?
  • Fazit
  • Abkürzungen
  • Bibliografie
  • Danksagung
  • Zur Autorin

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