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Green New Deal

Warum wir können, was wir tun müssen

Ann Pettifor

Diese Publikation zitieren

Ann Pettifor, Green New Deal (2020), Hamburger Edition HIS, Hamburg, ISBN: 9783868549744

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

»Die Regierungen der Welt müssen keine Steuern erhöhen, um ihre Ökonomien zu verändern und eine Klimakatastrophe zu verhindern.«


Der Green New Deal fordert eine radikale Umkehr der derzeitigen Weltwirtschaft einschließlich der Verpflichtung zu Fairness und sozialer Gerechtigkeit. Er hat das Potenzial, eine der größten globalen Kampagnen unserer Zeit zu werden – und er begann in Ann Pettifors Wohnung. Schon im Jahr 2008 wurde dort der erste GND von Pettifor und einer Gruppe von Ökonom*innen entwickelt, der aber angesichts der Turbulenzen des Finanzcrashs zunächst einmal unterging.


Ann Pettifor untersucht nicht nur die Ideen und Grundzüge des Green New Deal, sondern auch wie sie finanziert werden können. Engagiert plädiert sie dafür, die Funktionsweise des Geldes innerhalb des globalen Systems neu zu justieren. Sie fordert, dass wir uns vom Imperativ des Wachstums und von schwarzen Nullen verabschieden, dass wir einen entscheidenden Bruch mit dem neoliberalen Konsens, die expansive Geldpolitik mit der Austeritätspolitik zu verbinden, vollziehen. Nur so ist unser Planet noch zu retten.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Einleitung Was ist der Green New Deal?
  • Die Ursprünge
  • Was ist der Green New Deal?
  • Der amerikanische Green New Deal (2018)
  • Die Arbeitsplatzgarantie
  • Der britische Green New Deal (2008)
  • Eine Kohlenstoffarmee, um aus jedem Gebäude ein Kraftwerk zu machen
  • Green New Deals: Wie unterscheiden sie sich?
  • 1 Systemwandel statt Klimawandel
  • Imperiale Macht und der US-Dollar
  • Den Konsum ankurbeln, die Korruption befeuern
  • Offshore-Kapital nach Hause zurückholen
  • Wir müssen uns die Macht zurückholen
  • 2 Den Kampf mithilfe des Finanzsystems gewinnen
  • Die EU als »Goldstandard«-Region
  • 1919: Ein Kampf um die öffentliche Entscheidungsgewalt über das Geldsystem
  • Der ursprüngliche »New Deal« von 1932
  • Staatliche Entscheidungsgewalt und der New Deal der Natur
  • Die Wall Street und die City of London schlagen zurück: Die Ära von Bretton Woods
  • Öffentliche Kontrolle über den Green New Deal?
  • Was muss getan werden?
  • 3 Ein globaler Systemwechsel
  • Der globale wirtschaftliche Rahmen?
  • Der erste Schritt zum Systemwechsel
  • Alternativen propagieren: Lokalisierung
  • Machen wir das Geld wieder zu einer nationalen Angelegenheit
  • Wie kann man die Mobilität des Kapitals steuern?
  • Zentralbanken als Torwächterinnen
  • 4 Die Wirtschaft des Green New Deal
  • Prinzip Nummer eins: Ein stationärer Zustand der Wirtschaft (Steady State Economy)
  • Prinzip Nummer zwei: Begrenzte Bedürfnisse, nicht grenzenlose Begierden
  • Prinzip Nummer drei: Selbstversorgung
  • Prinzip Nummer vier: Eine gemischte Volkswirtschaft
  • Prinzip Nummer fünf: Eine arbeitskräfteintensive Wirtschaft
  • UBI versus UBS
  • Prinzip Nummer sechs: Geldpolitische und fiskalische Koordinierung für eine stationäre Wirtschaft
  • Prinzip Nummer sieben: Die Illusion der unendlichen Expansion aufgeben
  • BIP, »Wachstum« und das Ökosystem
  • Eine Steady State Economy
  • 5 Die Steady State Economy
  • Eine Blaupause für den Green New Deal
  • Die Strategie für eine stationäre Wirtschaft entwickeln
  • Die Kapazität der Wirtschaft
  • Die Berechnung der Kapazität der Volkswirtschaft
  • Den Green New Deal finanzieren: Koordination von Geld- und Fiskalpolitik
  • Die Zinsen ausbalancieren
  • Gegen die Moderne Geldtheorie
  • Ersparnisse
  • Was kostet ein globaler Green New Deal?
  • 6 Der Green New Deal: Unsere Welt verändern
  • Die Möglichkeit der raschen Transformation
  • Mut und Führungskraft
  • Literaturverzeichnis
  • Danksagung
  • Zur Autorin

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