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Die Rechte des Kindes und der Tod

Janusz Korczaks Pädagogik der Achtung in der Kinderhospizarbeit

Agnieszka Maluga

Diese Publikation zitieren

Agnieszka Maluga, Die Rechte des Kindes und der Tod (2020), Verlag Julius Klinkhardt, 83670 Bad Heilbrunn, ISBN: 9783781558045

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die UN-Kinderrechtekonvention ist ein Meilenstein in der Geschichte der Menschenrechte. Bereits 1919 rief der polnisch-jüdische Pädagoge Janusz Korczak (1878–1942) die Rechte des Kindes aus. Als einen Teil seiner Pädagogik der Achtung sah er das Recht des Kindes auf den Tod.
Eine radikale Forderung und Zumutung, die Fragezeichen aufwirft. Eine mögliche Antwort darauf, was dieses Recht für Kinder und Erwachsene bedeuten könnte, findet sich in der vorliegenden Publikation. Sie ist im Rahmen einer Forschungsarbeit im Feld der Kinderhospizarbeit entstanden.
Deutlich wird, wie die Kinderhospiz-Bewegung auf sensible Weise eine Pädagogik der Achtung lebt, die im Vergleich zur gängigen pädagogischen Praxis gezwungenermaßen innovativ ist. Damit realisiert sie heute in Teilen die Utopien Korczaks.
Im Hospizumfeld wird zwischen Kindern und Erwachsenen eine Partnerschaft möglich, ohne die Differenz zwischen Kindern und Erwachsenen aufzuheben. Die Kinderhospiz-Bewegung kann so als Streiterin für eine partizipative und inklusive Pädagogik verstanden werden.

Beschreibung

Bereits 1919 rief der polnisch-jüdische Pädagoge Janusz Korczak (1878–1942) die Rechte des Kindes aus. Als einen Teil seiner Pädagogik der Achtung sah er das Recht des Kindes auf den Tod. Eine mögliche Antwort darauf, was dieses Recht für Kinder und Erwachsene bedeuten könnte, findet sich in der vorliegenden Publikation.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Agnieszka Maluga: Die Rechte des Kindes und der Tod
  • Titelei
  • IMpressum
  • Zusammenfassung
  • Abstract
  • Vorwort
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Pädagogische Grenzerfahrungen. Kinder und Erwachsene begegnen dem Tod
  • 1.1 Eine zusammenfassende Einführung
  • 1.2 Der Kinderhospiz-Bereich als pädagogisches Feld. Ein Blick auf die Kinderhospizarbeit mit der Grounded Theory
  • 2 Memento mori. Der Mensch und seine Beziehung zum Tod
  • 2.1 Früher war alles besser? Der Umgang des Menschen mit dem Tod in der abendländischen Geschichte
  • 2.2 Und was war mit dem Kind? Der Tod und das Kind in der Geschichte
  • 2.3 Sterben und Tod in der Wahrnehmung von Kindern
  • 3 Neue Antworten auf alte Fragen. Der Beginn des modernen Hospizwesens in Deutschland
  • 3.1 Wehret den Anfängen. Beginn der Kritik am Umgang mit dem Tod
  • 3.2 Das Hospiz als Ort der Begegnung mit Sterbenden
  • 4 „Das Leben ist halt ein bißchen anders normal.“ Von Kindern und Erwachsenen an den Grenzen des Lebens
  • 4.1 Zur Grounded Theory II: Empirische Untersuchung und Auswertung
  • 4.2 Von religiösen Pilgerherbergen zu emanzipatorischen Hospizen
  • 4.3 Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Umgangsweisen Erwachsener mit Kindern im Bereich der Kinderhospizarbeit
  • 5 Partnerschaftlichkeit in Unsicherheit. Die Kinderhospiz-Bewegung als sensible Impulsgeberin partizipatorischer und inklusiver Pädagogik
  • 5.1 Zur Grounded Theory III: Interpretation und Diskussion der Ergebnisse mit der Pädagogik Janusz Korczaks
  • 5.2 Das „Haus der Haltung“ in der Kinderhospizarbeit. Bilder und Rechte von Kindern im Feld der Kinderhospizarbeit
  • 5.3 Bildung im Kinderhospiz als Bildung in Unsicherheit. Dimensionen einer Partnerschaftlichkeit in Unsicherheit im Kinderhospizbereich
  • 6 Anhänge
  • Verzeichnisse
  • Literaturverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Rückumschlag

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