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Broken Men

Sentimentale Melodramen der Männlichkeit im zeitgenössischen Hollywood-Film

Kathrin Mädler

Diese Publikation zitieren

Kathrin Mädler, Broken Men (2016), Schüren Verlag, Marburg, ISBN: 9783741000393

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Gibt es eine Krise der Männlichkeit und wie zeigt sie sich in aktuellen Hollywood-Filmen? Die Autorin greift Überlegungen zu diesem Thema auf und stellt anhand der Analyse der Filme American Beauty, The Shipping News, Magnolia, Mystic River und Boys Don't Cry die Konstruktion und Dekonstruktion von Männlichkeit und Gender im Genre des Melodramas dar. Die Grenzen zwischen den Geschlechtern verwischen zusehends. Männlichkeit als performatives Konstrukt tritt an Stelle des weiblichen Subjets in den Identitätskonflikt im Melodrama ein. Männlichkeit wird daher immer öfter zum Diskussionsgegenstand. Diese Problemstellungen werden in den angeführten Hollywoodfilmen thematisiert und spiegeln so die tatsächliche gesellschaftliche Aktualität des Themas wieder.

Beschreibung

Kathrin Mädler
Geb. 1976, studierte Dramaturgie, Theater- und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Bayerischen Theaterakademie August Everding, sowie in Cincinnati, Ohio. Im Anschluss an das Diplom 2002 folgten ein einjähriger Forschungsaufenthalt an der University of California Irvine im Bereich Visual- und Gender Studies und die Promotion in Theaterwissenschaft in München mit Abschluss 2005 (Dissertation zum Thema "Broken Men – Sentimentale Melodramen der Männlichkeit. Krisen von Gender und Genre im zeitgenössischen Hollywoodfilm").

Kathrin Mädler war als Regieassistentin am Staatstheater Karlsruhe und am Burgtheater Wien tätig, sowie als Dramaturgin für verschiedene Theaterprojekte. Weitere Tätigkeit als Gutachterin für Belletristik. Seit 2005 Schauspieldramaturgin am Staatstheater Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Impressum
  • Inhalt
  • I. Überlegungen zu Gender und Genre, Männlichkeit und Melodrama
  • Vorspann: Broken Men
  • Einleitung
  • 1. Überlegungen zu Gender: Männlichkeit
  • 2. Überlegungen zu Genre: Melodrama
  • 3. Methodische Überlegungen: Filmlektüre
  • II. Sentimentale Melodramen der Männlichkeit
  • 1. Maskulinisierung des Familienmelodramas – Männlichkeit in der Vorortfamilie oder: Wie wird man ein Mann?
  • 2. Männlichkeit als hysterischer Text des Exzesses – Sentimentale Männer, Männliche Tränen, Überschuss der Gewalt
  • 3. Queering the Male Melodrama – Denaturalisierungvon Gender als Denaturalisierung von Genre
  • III. Abspann: «… then I believe a broken man can heal»
  • IV. Anhang
  • Allgemeine Literatur
  • Literatur zu einzelnen Filmen
  • Filme
  • Sequenzprotokolle der behandelten Filme
  • Dank

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