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Thomas Bernhard

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Thomas Bernhard (2016), edition text+kritik, 81673 München, ISBN: 9783869165387

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Beschreibung / Abstract

Thomas Bernhard ist auch mehr als ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod noch und immer wieder herausfordernd und faszinierend. Diese Neufassung ermöglicht eine aktuelle Sicht auf sein Werk und vor allem auf die posthum erschienenen literarischen Texte, Briefe und Dokumente.
„Meine Preise“ und „Goethe schtirbt“, Bernhards Lyrik, Autobiografisches, der literarische Nachlass, die Interviews und der Briefwechsel mit dem Verleger Siegfried Unseld werden ebenso untersucht wie der rasche Aufstieg des Autors in den literarischen Klassiker-Kanon, die internationale Bernhard-Rezeption, das Verhältnis Bernhards zu Geschichte und Nationalsozialismus, seine Präsenz auf dem Theater und die intermediale Rezeption Bernhards etwa in Graphic Novels. Eine Auswahlbibliografie schließt das Heft ab.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Impressum
  • INHALT
  • Thomas Bernhard – Brief an Anneliese Botond
  • Raimund Fellinger – Thomas Bernhard als Menschenfänger?
  • Martin Huber – »beinahe alles falsch«? Dichtung und Wahrheit in Thomas Bernhards »Meine Preise«
  • Der Grillparzerpreis
  • Die Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
  • Der Literaturpreis der Freien und Hansestadt Bremen
  • Der Julius-Campe-Preis
  • Der Österreichische Staatspreis für Literatur
  • Der Anton-Wildgans-Preis
  • Der Franz-Theodor-Csokor-Preis
  • Der Literaturpreis der Bundeswirtschaftskammer
  • Der Büchnerpreis
  • Ansprachen
  • Natalie Binczek – Mittler und Vermittlungen. Formen der Umschrift in Thomas Bernhards Erzählung »Goethe schtirbt«
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • Bernhard Sorg – Der Berechnende und der Geduldige. Ein Schriftsteller und sein Verleger
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • Clemens Götze – »Mit allen Anzeichen der Empörung«. Thomas Bernhard als Leserbriefschreiber
  • 1 Der Leserbrief und seine Funktionen bei Thomas Bernhard
  • 2 Gesellschaftspolitische Kritikfunktion des Leserbriefes bei Thomas Bernhard
  • 3 Der Dichter als Verweigerungskünstler und der Leserbrief als literarische Verteidigungsstrategie der eigenen Autorschaft
  • 4 »Das Gedruckte und das Tatsächliche«
  • Axel Diller – Das vergessene Werk. Thomas Bernhards Lyrik
  • 1 Fragestellung und Forschungslage
  • 2 Bernhards lyrisches Werk – Bestandsaufnahme
  • 3 »Die Täler fließen in das Grün« – Bernhards frühe Lyrik
  • 4 »Auf der Erde und in der Hölle«: erster Lyrikband (1957) – Abkehr vom Kontemplativen
  • 5 »Wild wächst die Blume meines Zorns« – zweiter Gedichtband:»In hora mortis« (1958)
  • 6 Dritter Gedichtband: »Unter dem Eisen des Mondes« (1958) – Sinn- und Sprachskepsis
  • 7 »Ave Vergil« – der letzte Lyrikband (1981)
  • 8 Werkgeschichtliche Bedeutung
  • Alfred Pfabigan – »Gespräch nennen Sie das?«. Anmerkungen zu den Interviews des Thomas Bernhard
  • Kalina Kupczyńska – Die Rede zeigen / Die Rede nicht zeigen. Tragödie und Komödie in Bernhard-Comics von Nicolas Mahler
  • 1 Komik und Tragik in »Alte Meister«
  • 2 Komik und Tragik in »Der Weltverbesserer«
  • 3 Fazit
  • Nicolas Pethes – »glauben Sie mir«. Die Ausweitung der literarischen Kampfzone in Thomas Bernhards Interviews, Briefen, Preisreden und Feuilletonbeiträgen
  • Jens Dittmar – Holzzwerge
  • Raimund Fellinger – Die imaginäre Bibliothek des Thomas Bernhard
  • Bernhard Judex – Das »größte politische Dilemma der Geschichte«. Krieg und Nationalsozialismus bei Thomas Bernhard
  • Joachim Hoell – Thomas Bernhard und der Österreich-Komplex
  • Hermann Korte – Der polternde Alte. Zur Transformation eines komödiantischen Rollenfachs in Thomas Bernhards »Der Weltverbesserer« und »Der Theatermacher«
  • Historischer Exkurs: Rollenfach und Charakterrollen am Beispiel des ›polternden Alten‹
  • Bernhards Stücke im komödiengeschichtlichen Rekurs
  • Analogie, Adaption, Transformation: ›Polternde Alte‹ in Bernhards Komödien
  • Verena Ronge – Frauenfiguren im dramatischen Werk Thomas Bernhards. Zur Subversion des Bildes der sprach(macht)losen Frau
  • Špela Virant – »Die Kunst ist immer eine andere Kunst« oder Die Sprache als Schild und Peitsche. Zu Thomas Bernhards »Die Macht der Gewohnheit« und »Alte Meister«
  • Bernhard Arnold Kruse – Melancholie, Wahnsinn und Musik. Ironisches Spiel in »Frost«
  • Zerfall der Metaphysik, der Wirklichkeit und des Subjekts
  • Physiologisches Denken
  • Dekonstruktion von Welt und musikorientierte Sprache
  • Ironisches Spiel
  • Manfred Mittermayer / Eva Edelmann – Dem interpretierenden Volk unerreichbar? Zur Rezeption von Bernhards Dramen durch die Theaterkritik
  • Klaus Zeyringer – »Soweit ich weiß, ist das die Thomas-Bernhard-Methode«. Aperçus der internationalen Rezeption
  • 1 Rezeptionsangebot trifft gesellschaftlichen Bedarf: Frankreich und der negative Habsburgische Mythos von Waldheim bis Schüssel/Haider
  • 2 Rezeption trifft, Interpretation variiert – Ist es eine Tragödie, ist es eine Komödie?
  • 3 Rezeptionsangebot trifft individuellen literarischen Bedarf: Kult und Kontrakt – zwei Freunde und die Frage, wie man erzählen soll
  • Axel Diller – Forschungsliteratur zu Thomas Bernhard (Auswahlbibliografie)
  • 1. Bibliografien
  • 2. Gesamtdarstellungen zu Leben und Werk / biografische (Teil-)Studien / Filmporträts
  • 3. Interviews
  • 4. Sammelbände (einschließlich Bde. des T. B.-Jahrbuchs)
  • 5. Fremdsprachige Studien
  • 6. Einzeluntersuchungen zur Lyrik, Prosa und Dramatik
  • 7. Motivische und thematische sowie poetologische und rezeptionsgeschichtliche Studien
  • Biografische Notiz
  • Notizen
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