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Arno Schmidt und der Kanon

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Arno Schmidt und der Kanon (2015), edition text+kritik, 81673 München, ISBN: 9783967071276

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Diese Sonderlieferung des »Bargfelder Boten« fragt nach der Stellung Arno Schmidts im Kanon der Literatur der zweiten
Hälfte des 20. Jahrhunderts und stellt seine eigene Auseinandersetzung mit Kanonisierungen auf den Prüfstand.
Der Nobelpreis war Arno Schmidt »Stigma der Mittelmäßigkeit«, die großen Autoren der Moderne strafte er fast alle mit Missachtung oder mit der Betonung seines Nicht-Verständnisses, Mitgliedschaften in Autorenvereinigungen wie der Gruppe 47 lehnte er ab. Durch Radio-Nachtprogramme und Essays zur Literatur erschrieb er sich einen eigenen Privat-Kanon.

Die Beiträgerinnen und Beiträger:
Simone Brühl, Axel Dunker, Norbert Otto Eke, Georges Felten, Jan Gerstner, Stephan Kraft, Sabine Kyora, Wolfgang Martynkewicz, Timm
Menke, Volker Mergenthaler, Alexandra Pontzen, Friedhelm Rathjen, Friederike Reents, Ralf Simon, Jan Süselbeck und Rüdiger Zymner.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Axel Dunker/Sabine Kyora — Arno Schmidt und der Kanon – Einleitende Überlegungen
  • Friedhelm Rathjen — Internationale Kontextualisierungen und Kanonisierungen Arno Schmidts
  • Sabine Kyora — Avantgardist oder Epigone?
  • Schmidts ambivalente Kanonisierung zwischen »Kaff auch Mare Crisium« und »Abend mit Goldrand«
  • Volker Mergenthaler — 1949 – Auftritt »Arno Schmidt«
  • Georges Felten — Ungewohntes Dreigestirn
  • Darstellungen des Luftkriegs um 1950 bei Heinrich Böll, Arno Schmidt und Ernst Jünger
  • Norbert Otto Eke — Arno Schmidts ›Ort‹ innerhalb der Nachkriegsliteratur
  • Schmidt und der Kanon
  • Wolfgang Martynkewicz — Der letzte Held der Moderne oder Arno Schmidts Selbsterzeugung
  • Timm Menke — »We are not amused«
  • Arno Schmidts Selbstpositionierung im Kanon der deutschen Nachkriegsliteratur
  • Jan Süselbeck — Irrealencyclopädie der WesterWelt
  • Dekonstruktion und Rekonstruktion des Kanons bei Arno Schmidt
  • Axel Dunker — »Nee!: Schriftsteller möcht ich nich sein!«
  • Metafiktion bei Arno Schmidt im Kontext
  • Jan Gerstner — Überflutung des Elysiums
  • Kanon und kulturelles Gedächtnis in »Tina« und anderswo
  • Simone Brühl — Topos und Topografie
  • Verortungen des Kanons in Arno Schmidts »Gelehrtenrepublik«
  • Ralf Simon — Lektüre versus Kanon
  • Zu einer Grundfigur bei Arno Schmidt
  • Rüdiger Zymner — Arno Schmidt und die Folgen
  • Friederike Reents — »Die Sache mit den Zetteln«
  • Walter Kempowski und Arno Schmidt
  • Alexandra Pontzen — Schmidt-Rezeption bei Gegenwartsautorinnen
  • Stephan Kraft — »So ahm den Griechen nach. Der Griech’ erfand!«
  • Reflexionen über eine Nachfolge Arno Schmidts bei Uwe Timm und Georg Klein
  • Beiträgerinnen und Beiträger dieses Bandes

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