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Hunger spüren

Leib und Sozialität bei Essstörungen

Isabella Marcinski

Diese Publikation zitieren

Isabella Marcinski, Hunger spüren (2020), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593445595

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Isabella Marcinski, Dr. phil., hat an der Freien Universität Berlin promoviert.

Beschreibung / Abstract

Für das Erleben von Hunger spielen soziale Bedingungen eine große Rolle. Leib und Sozialität stehen also, so die These dieses Buches, in einem engen Zusammenhang. Das gilt besonders für Essstörungen. Anhand vielfältiger Phänomene des Hungers zeigt die Autorin, dass der Leib historisch ebenso von Machtwirkungen durchzogen ist wie der Körper und das Selbst. Hierfür verbindet sie phänomenologische Überlegungen mit sozialphilosophischen und praxistheoretischen Ansätzen.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Erster Teil: Einleitung
  • 1. Essstörungen im Rahmen einer Phänomenologie des Hunger(n)s
  • 2. Essen, Hunger(n) und Essstörungen als Gegenstände der Philosophie
  • 3. Methode und Aufbau
  • Zweiter Teil: Eine kleine Genealogie der Essstörungen im Kontext einer Geschichte der Praktiken des Hungerns
  • 1. Einführung
  • 2. Eine praxeologische Perspektive: Körper und Selbst in sozialen Praktiken
  • 3. Zur kulturellen Situiertheit von Krankheitspraktiken und -erfahrungen
  • 4. Eine kurze Geschichte der Praktiken des Hungerns
  • 5. Die Frage nach der Wahrheit über die Anorexia nervosa
  • 6. Bulimia nervosa und das Paradigma der Anorexie
  • 7. Die Geschichte der Praktiken des Hungerns als Gender-Geschichte?
  • Dritter Teil: Die Frage nach dem leiblichen Erleben
  • 1. Leibphänomenologie(n): Anfänge, Entwicklungen, Kritik
  • 2. Phänomenologische Perspektiven auf Essstörungen in der Philosophie der Psychiatrie
  • 3. Klärung der vorläufigen Ergebnisse: Zur Sozialität des leiblichen Erlebens
  • Vierter Teil: Leib, Selbst und Praxis
  • 1. Einführung
  • 2. Kurze Einführung in die Forschung zu autobiographischen Quellen: Narration und Erleben
  • 3. Das Subjekt ist, was es (nicht) isst: Sport, Diäten und Essstörungen als Sorge um sich
  • 4. Sport als leibliche Praxis
  • 5. Diät als leibliche Praxis
  • 6. Essstörungen als leibliche Praxis
  • Fünfter Teil: Zur Sozialität des leiblichen Erlebens: Ergebnisse und Ausblick
  • 1. Einführung
  • 2. Die Relevanz sozialer Strukturkategorien für Essstörungen
  • 3. Praktiken der Selbstaushungerung und der Hunger aus Not
  • 4. Resümee: Leib und Sozialität bei Essstörungen. Eine kritische Phänomenologie des Hunger(n)s
  • Literatur

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