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Geschlecht und Medien

Räume, Deutungen, Repräsentationen

Diese Publikation zitieren

Britta Hoffarth(Hg.), Susanne Richter(Hg.), Eva Reuter(Hg.), Geschlecht und Medien (2020), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593445458

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Britta Hoffarth, Dr. phil., ist Professorin für Gender und Bildungskulturen an der Universität Hildesheim. Eva Reuter promoviert an der Universität Hildesheim in der Abteilung der Allgemeinen Erziehungswissenschaft. Susanne Richter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Hildesheim.

Beschreibung / Abstract

Mediale Darstellungen von Geschlecht und Sexualität sind eingebettet in Machträume und gesellschaftliche Ordnungen. Dieses Buch gibt Einblicke in kritische Analysen gegenwärtiger Mediennutzungs- und Deutungspraktiken. Außerdem setzt es sich mit der übergeordneten Frage auseinander, wie feministische und geschlechtertheoretische Zugänge für eine machtanalytische Weiterentwicklung der Medienforschung fruchtbar gemacht werden können.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Einleitung. Räume, Deutungen, Repräsentationen – über Verhältnisse vonGeschlecht und Medien nachdenken - Britta Hoffarth, Eva Reuter und Susanne Richter
  • Literatur
  • Perspektiven auf Geschlecht in der deutschsprachigen Let’s-Play-Szene: Überlegungen am Medium YouTube - Sylvia Wehren
  • Let’s Play!
  • Let’s Play?
  • Let’s Play: Geschlecht
  • Let’s Play: Empirie – erste Angänge
  • Literatur
  • Diskursive Sichtbarkeiten – Aufführungen von Geschlechtlichkeit in (post-)digitalen Jugendkulturen - Anna Carnap, Viktoria Flasche
  • Exemplarische Falldarstellung: Lara und Lara und die Social Media Plattform TikTok
  • Hybride Praktiken zwischen Kontagion und Dispositiv
  • Social Media als verspielte Maskierungsräume
  • »Ich hatte Glück mit meiner besten Freundin«
  • Die postfeministische Maskerade
  • ›Alte‹ Blickregime und ›neue‹ Medien
  • Enttäuschte Cyborgträume?
  • Ausblick: Trans-aggressive Praktiken
  • Literatur
  • ›Sei was du willst, aber sei es richtig‹ – Anforderungen zur Authentizität in Beauty Videos als Strategie flexibler Essentialisierung - Susanne Richter
  • Einleitung
  • Hallo Schönheiten! Beauty Videos als empirisches Material für Analysen von Aushandlungen der Geschlechterordnung
  • Let’s get real: ›Authentizität‹ als Schlüsselkategorie
  • Medialer Wandel und Verkörperungskompetenz: Authentizität aus soziologischer Perspektive
  • All made-up? Authentizität und Natürliche Schönheit
  • Die Strategie flexibler Essentialisierung
  • Literatur
  • Quellen
  • »Ich bin immer noch Ich« – Strategien der Selbstthematisierung in Coming-out-Videos auf YouTube - Eva Reuter, Karsten Spindler
  • Coming-out of the Digital Closet
  • Coming-out als Praxis
  • Methodisches Vorgehen
  • Auswertung
  • Diskussion
  • Fazit und Ausblick
  • Literatur
  • »Wichtige Verbündete im Kampf« Zugehörigkeitskonstruktionen (extrem) rechterAkteur*innen entlang geschlechts- und sexualitätsbezogener Faktoren - Katrin Degen
  • Geschlecht und Sexualität im Spannungsfeld von Macht/Wissen-Regimen
  • Datengrundlage und Vorgehen
  • Externe Andere
  • Interne Andere
  • Abgrenzungs- und Inklusionsstrategien
  • Gegen Feminismus und den Gender-Begriff
  • Biologismus
  • Selbstbezeichnungen und -inszenierungen
  • Fazit
  • Literatur
  • Quellen
  • Cyberkolonialismus und dekoloniale feministische Applikationen - Pinar Tuzcu
  • Interfacing digitale koloniale Infrastruktur: Apps und Traps
  • «Who did this?« Algorithmic Bias und Verantwortlichkeit der Codierer*innen
  • Politik der Prognose und Data-fiktion: Vom Weatherman zum Data Scientist
  • Nicht codierbare Subjektivitäten, fehlende Parameter
  • Cambridge Analytica: Datenanalysten als neue Trickser
  • The Cleaners: Digitale Pflegearbeit, Koloniale Toxizität und Cyberkoloniale Viralität
  • Fazit: Dekoloniale feministische Applikationen
  • Literatur
  • ChemSex: Alternative Lesarten eines mediatisierten Phänomens - Susanne Mäder, Zijad Naddaf
  • Was wird unter ChemSex verstanden?
  • ChemSex als mediatisiertes Phänomen
  • Unter welchen Vorzeichen wird ChemSex medial diskutiert?
  • ChemSex als Edgework
  • ChemSex als ›Limit-Experience‹ und Widerstandspraktik
  • Schlussfolgerung
  • Literatur
  • Sexismus als Cyberhate , Täter-Opfer-Umkehr und warum das Internet eher wie Autofahren ist als nackt durch den Schnee zu laufen - Emma A. Jane
  • Ein Gedankenspiel für weibliche Verkehrsteilnehmer*innen
  • Nun aber wirklich!
  • Was wird sichtbar?
  • Prävalenz und Manifestierungen
  • Auswirkungen von sexistischem Cyberhate
  • Zurück zum Gedankenspiel
  • Schlussfolgerung
  • Literatur
  • Schon wieder ein ultimatives Boytoy? Zur ambivalenten Widerständigkeit des Aufschreibesystems 1800 an Schulen - Robert Wartmann
  • Education & Gender
  • Spracherwerbstechnologie und Mutterstimme
  • Der Sprung über das Aufschreibesystem 1900
  • Ein totaler Medienverbund auf Digitalbasis
  • Schlussfolgerung: Gender & Education & Media
  • Literatur
  • »Soweit ich das beurteilen konnte, handelte es sich bei ihnen um normale Menschen« Zur Konstruktion ›sexueller Kontrolle‹ in Reportagen pädophiler Non-Offender - Folke Brodersen
  • Kämpfe der Sichtbarkeit – Kämpfe im Sexuellen
  • Gegenbilder – Gegenorte
  • Normalisierung – Pathologisierung
  • Inklusion – Idealisierung
  • Immunisierung – Einhegung
  • Literatur
  • »Eine gute Mutter sollst du sein!« Zur Vergeschlechtlichung von Handlungsanweisungen in Gesundheitsratgebern - Maria Rutschke
  • Zur Geschichte des Rates: Vom »Knigge« zum Selbstoptimierungsdiskurs
  • (Transgenerationale) Umweltepigenetik, ihre öffentliche Rezeption und feministische Perspektiven – Das Feld der Epigenetik
  • Zur Analyse populärwissenschaftlicher Ratgeber
  • Ergebnisse
  • Diskussion der Ergebnisse
  • Schlussbetrachtung
  • Literatur
  • Dr. habil kinderlos – Wissenschaftlerinnen in Zeitungsartikeln - Christiana Bers
  • Normierung von akademischen Karrieren in der medialen Darstellung
  • Beschreibung des Korpus
  • Zur Methode
  • Beschreibung des ›Wer schreibt‹ – Positionen im Diskurs
  • Weibliche Stimmen – ›Wann‹ treten Frauen als Sprecherinnen auf?
  • Sprechen ›über‹ weibliche Wissenschaftskarrieren – ›Was‹ wird ausgesagt?
  • Individuelle Erfahrungen (Eigene Erzählung und Fremdbeschreibung)
  • Beschreibung von Strukturen und Förderprogrammen
  • Fazit und Ausblick
  • Literatur
  • »Ihr seid kein Mensch, Frau Kriemhild–!« Musikalische Gender-Stereotypie im Film am Beispiel der Kriemhild in Fritz Langs Die Nibelungen - Janosch Meyer
  • Kaum zu hören: Vermittlung von Gender durch Filmmusik
  • Zur historischen Festigung von Geschlechterrollen in Zusammenhang mit Musik
  • Anfänge der musikwissenschaftlichen Geschlechterforschung und aktuelle Rezeption
  • Die Gender-Konstruktion durch Filmmusik: Eine aktuelle Analyse
  • Grundlegende Beschreibung von Filmmusik
  • Zur Darstellung Kriemhilds in Langs Verfilmung
  • Wie beeinflusst diese Filmmusik?
  • Diskurs und Performanz: Der gesellschaftliche impact
  • Fazit/Ausblick: Ein roter Faden der Filmmusik-Stereotypie?
  • Literatur
  • Quellen
  • »The Queerest Space of All is the Void« Über den Zusammenhang von Spuren und lesbischem Feminismus in Kaucyila Brookes künstlerischer Gegen__Dokumentation »The Boy Mechanic/Los Angeles« (seit 2005)2 - Oliver Klaassen
  • ANDERES dokumentieren: Zur Geschichte, zur strategischen Unsichtbarkeit und zum Verschwinden von Lesbenbars
  • Lesbenbar- und Gedächtnisspuren: Unbestimmtheitsstellen, Ephemeres und lesbisch-feministisch-utopische Erinnerung
  • Ein vorläufiges Fazit
  • Literatur

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