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Political Correctness – Warum nicht alle alles sagen dürfen

Mit einem Vorwort von Renate Künast

Nina Degele

Diese Publikation zitieren

Nina Degele, Political Correctness – Warum nicht alle alles sagen dürfen (2020), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783779952695

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Vor einem halben Jahrhundert segelte die Forderung nach anerkennungsorientiertem Sprechen und der Berücksichtigung von Minderheiten unter der Flagge Political Correctness. Über viele Jahre aus dem öffentlichen Diskurs fast verschwunden, steht der Begriff spätestens mit der Popularität rechter Regierungen, Parteien und Bewegungen als Kampfbegriff gegen vermeintlich übertriebene Rücksichtnahme auf Frauen und Minderheiten wieder auf der Agenda.
Wie sich Verständnisse und Kontroversen dazu herausgebildet haben, was davon heute aktuell ist, und warum nicht alle alles sagen dürfen, zeigt Nina Degele in diesem Buch.

Kritik

»Dieses Buch kann aber mehr als einen Beitrag leisten für politische Debatten und zur Zivilisierung gesellschaftlicher Diskurse. Nach dem Lesen fühle ich mich noch stärker darin - auch argumentativ - zu sagen: mein Ziel ist es politisch korrekt zu sein, d. h. ich bekenne mich zu den Regeln, die alle Menschen auffordern, die jeweils anderen in ihrer Würde und ihren Rechten zu respektieren.« Renate Künast

»Es ist ein Aufruf zum Perspektivenwechsel, der das Sprechen mit dem Handeln hin zu einem humanen, friedlichen, gerechten und gleichwertigen Leben der Menschheit verbindet!« Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer, socialnet, 23.9.2020

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Nina Degele
  • Mit einem Vorwort von Renate Künast
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1 Einleitung: Political Correctness als Korrektheitshandeln
  • 2 Political Correctness historisieren und theoretisieren
  • 2.1 USA: politically correct substantivieren
  • 2.2 Historische Korrektheit in Deutschland: Gutmenschen diskreditieren
  • 2.3 Sich positionieren und Frames identifizieren
  • 3 Rassismus praktizieren
  • 3.1 Silvester Köln 2015 und trans verorten
  • 3.2 Alltäglich colorblind rassifizieren
  • 3.3 Mikroaggressionen und cultural appropriation relativieren
  • 4 Geschlecht erzählen
  • 4.1 Geschlechterignorant sprechen
  • 4.2 Antifeministisch agitieren
  • 4.3 Netzfeministisch dagegenhalten
  • 5 Sozioökonomische Ungleichheiten thematisieren und Politik radikalisieren
  • 5.1 Soziale Ungleichheiten kulturalisieren
  • 5.2 Grenzen des Sagbaren verschieben
  • 5.3 Medien instrumentalisieren
  • 6 Gewalt und Fakten relativieren
  • 6.1 Gewalt sprachlich ausüben
  • 6.2 Medien (nicht) vertrauen und postfaktisch kommunizieren
  • 6.3 Politik medialisieren
  • 7 Identitätspolitik (ent-)moralisieren
  • 7.1 Identitätspolitik anerkennen
  • 7.2 Opfer banalisieren
  • 7.3 Identitätspolitische Anliegen gefährden
  • 8 Political Correctness = solidarisch streiten
  • Glossar
  • Literatur
  • Register

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