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PERIPHERIE – Politik • Ökonomie • Kultur 3-2019

Diese Publikation zitieren

PERIPHERIE – Politik • Ökonomie • Kultur 3-2019 (2020), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISSN: 0173-184X, 2019 #3,

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die PERIPHERIE befasst sich aus interdisziplinärer Perspektive mit Politik, Ökonomie, Kultur und Gesellschaft in der ungleichen kapitalistischen und post-kolonialen Welt. Sie fordert und fördert die kritische Auseinandersetzung und Diskussion zwischen Nord und Süd, zwischen Wissenschaft und Bewegung, zwischen Theorie und Praxis. Die Artikel diskutieren Themen wie Globalisierung, Demokratisierung, ökonomische und ökologische Krisen oder Rassismus sowie Geschlechter-und Klassenverhältnisse. Die PERIPHERIE ist ein Forum, das mit theoretisch fundierten und empirisch gesättigten Beiträgen detailliertes Wissen um Zusammenhänge in den Peripherien in die aktuellen und allzu oft nur aus der Perspektive der Metropolen geführten Globalisierungsdiskurse einbringt. Die Grundhaltung der Redaktion ist herrschaftskritisch, und die weltweite Stärkung emanzipativer Bewegungen ist ihr ein wichtiges Anliegen. Die PERIPHERIE fordert und fördert die kritische Auseinandersetzung und Diskussion zwischen Nord und Süd, zwischen Wissenschaft und Bewegung, zwischen Theorie und Praxis. Sie veröffentlicht Originalbeiträge, die nach dem double-blind Peer-Review-Prinzip begutachtet wurden. Der Name PERIPHERIE geht auf das Begriffspaar Zentrum und Peripherie zurück, mit dem sich die Möglichkeit eröffnet, Prozesse von Verarmung und Ungleichheit im geographischen Süden und Norden strukturell zusammenzudenken. Dieser Ansatz ist aus Sicht der Redaktion in der über 30jährigen Geschichte der Zeitschrift aktuell geblieben, auch wenn weitere Konzepte und Theorierichtungen als sinnvolle Ansätze und alternative Perspektiven hinzugetreten sind.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zu diesem Heft: Abschiebung Global
  • Schwerpunkt
  • Bartels: „Rückführbarkeit fördern“. Das Zusammenwirken von freiwilliger Rückkehr und Abschiebungen in Nordafrika
  • Golash-Boza/Ceciliano Navarro: Reintegration nach Abschiebung. Erfahrungen von aus den USA abgeschobenen Dominikanern und Brasilianern
  • Sylla/Schultz: Mali: Abschiebungen als postkoloniale Praxis
  • Schäfer: Deportationen aus Südafrika. Heutige und historische politische Kontexte und Abschiebepraktiken
  • Kubaczek: Verkohltes Papier. Von einer brennenden Zelle, gewaltvoller Verdinglichung und dem gemeinsamen Versuch, der Abschiebung zu entgehen
  • Jafari: Unterwegs zwischen Afghanistan und Europa: Von Abschiebung zu Abschiebung
  • PERIPHERIE-Stichwort
  • Kirchhoff/Schultz/Schwenken: Abschiebungen
  • Dokumentation
  • Das Versagen beenden. Für eine europäische Politik der Menschenrechte
  • Weitere Artikel
  • Hauck: Zwangsarbeit, Lohnarbeit, Kapitalismus. Eine Auseinandersetzung mit Heide Gerstenberger
  • Rezensionen
  • Guilliard: Georg Auernheimer: Wie Flüchtlinge gemacht werden. Über Fluchtursachen und Fluchtverursacher. Köln: Papyrossa 2018, 283 Seiten
  • Kirchhoff: Fabian Georgi: Managing Migration? Eine kritische Geschichte der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Berlin: Bertz + Fischer 2019, 448 Seiten
  • Ungruhe: Nauja Kleist & Dorte Thorsen (Hg.): Hope and Uncertainty in Contemporary African Migration. New York, US-NY, & London: Routledge 2017, 200 Seiten
  • Rachlitz: Rita Schäfer: Migration und Neuanfang in Südafrika. Geschichte und Gegenwart von Einwanderung, Asyl und Wanderarbeit. Frankfurt a.M.: Brandes & Apsel 2019, 240 Seiten
  • Shaidrova: Maybritt Jill Alpes: Brokering High-Risk Migration and Illegality in West Africa. Abroad at Any Cost. Routledge 2016, 234 Seiten
  • Schäfer: Marysia Zalewski; Paula Drumond; Elisabeth Prügl & Maria Stern (Hg.): Sexual Violence Against Men in Global Politics. Abingdon: Routledge Publishers 2018, 262 Seiten (https://doi.org/10.4324/9781315456492)
  • Scholvin: Christian Schmidt-Häuer: Tatort Panama. Konquistadoren, Kanalbauer, Steuerflüchtlinge. Münster: Westfälisches Dampfboot 2018, 471 Seiten
  • Hauck: Hanns Wienold: Indien heute. Die Armut bleibt unbesiegt. Münster: Westfälisches Dampfboot 2019, 268 Seiten
  • Baraki: Der Afghanistan-Konflikt in deutschen Publikationen. Drogenflüge vom Hindukusch
  • Eingegangene Bücher
  • Summaries
  • Zu den Autorinnen und Autoren
  • Jahresregister 2019

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