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Performative Sammlungen

Begriffsbestimmung eines neuen künstlerischen Formats

Stefanie Lorey

Diese Publikation zitieren

Stefanie Lorey, Performative Sammlungen (2020), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839452394

Beschreibung / Abstract

In ihrer künstlerisch-wissenschaftlichen Studie untersucht Stefanie Lorey erstmalig Methoden des Sammelns und Ordnens unter der Prämisse performativer Handlungs- und Präsentationformen. Vor dem Hintergrund einer eigenen langjährigen künstlerischen Biographie, die sich durch diverse performative Sammlungsformate auszeichnet, fordert und formuliert sie - als Erweiterung bereits vorhandener Attributionen in der Bildenden Kunst - eine neue künstlerische Kategorie: die performative Sammlung. Definition, Beschreibung und Ausführungen dieser neuen Kategorie bilden die Grundlage dieser Arbeit.

Beschreibung

Stefanie Lorey leitet den Studiengang Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie hat in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft studiert und war Stipendiatin im Dorothea-Erxleben Programm der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig sowie im künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg »Versammlung und Teilhabe. Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste« in Hamburg. Seit 2001 realisiert sie zusammen mit Bjoern Auftrag unter dem Label »Auftrag : Lorey« Projekte, die sich an der Grenze zwischen Theater, Performance und installativer Kunst bewegen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Einleitung
  • 1. Kapitel: Vom Sammeln
  • Grundlegendes
  • Das sammelnde Subjekt
  • Sammlungsdifferenzierungen
  • Nicht alles ist Sammlung
  • 2. Kapitel: Paradoxien
  • Das Besondere und das Allgemeine
  • Bewahrende Zerstörung
  • Parität und Klassifikation
  • Nähe und Ferne
  • Offene und geschlossene Systeme. Leben und Tod
  • Das Singuläre und das Kollektive
  • 3. Kapitel: Vom Ordnen
  • Das ordnende Subjekt
  • Ordnendes Sammeln – Kreatives Potenzial
  • 4. Kapitel: Künstlerische Sammlungsformate
  • Sammlungs- und Verwahrungsorte
  • Archiv versus Sammlung
  • Sammlungsbewegungen in der Bildenden Kunst
  • Museumsgründer_innen, Materialsammler_innenund Spurensicherer_innen
  • Autobiographische Sammler_innen
  • Gemeinsames: Immanente Kritik
  • Gemeinsames: Das Besondere im Allgemeinen
  • Homogene und heterogene Sammlungen in der Kunst
  • Serielle Fotografie
  • 5. Kapitel: Performative Sammlungen
  • Das Performative als Attribut künstlerischer Sammlungsformate
  • Wesenszüge
  • Kapitel 5a: Performance – While We WereHolding It Together (Ivana Müller)
  • Kapitel 5b: Theatrale Installation –Museum des Augenblicks (Stefanie Lorey)
  • Entwicklungsprozess
  • Präsentation Museum des Augenblicks
  • Formale Setzungen in der Materialgenerierungoder Wie wird aus einer Ansammlung eine Sammlung?
  • Vorpräsentation Augenblicke
  • Entwicklungsprozess
  • Spurensicherung, Museumsgründung, Materialsammlungoder autobiographische Sammlung?
  • Kapitel 5c: Choreographie – Rétrospectivepar Xavier Le Roy (Xavier le Roy)
  • 6. Kapitel: Gemeinsames und Differentesperformativer Sammlungsformen
  • Beispiele performativer Sammlungen im Vergleichzu Akkumulationsformen der Bildenden Kunst
  • Künstlerische Beispiele performativer Sammlungenim Vergleich zueinander
  • Die Position des sammelnden Subjekts
  • 7. Kapitel: Die performative Sammlung als paradigmatische Formpostdramatischer Darstellung
  • 8. Schlussbetrachtungen
  • Literatur
  • Danksagung
  • Dokumentation Museums des Augenblicks

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