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Ästhetik der Autonomie

Philosophie der Performance-Kunst

Hanna Heinrich

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Hanna Heinrich, Ästhetik der Autonomie (2020), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839452141

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Performance-Kunst ist mehr als ein kulturindustrielles Spektakel, denn sie will auf die Beteiligten existenziell einwirken. Hanna Heinrich entwickelt Analysekategorien, die die Kommunikationsmodi dieser Kunstform ebenso wie ihren gesellschaftstransformativen Anspruch philosophisch ergründen. Dazu bedient sie sich der ästhetischen Positionen G.W.F. Hegels, Friedrich Nietzsches, Martin Heideggers, Alain Badious und Michel Foucaults, die der Kunst große emanzipatorische und soziopolitische Kraft zusprechen sowie politischer Philosophien und Ethiken und zeigt damit auf: »Gelungene« Performances stellen sich als exemplarische Handlungsräume mit utopischem Potenzial der gegenwärtigen Entfremdung entgegen und verweisen auf die (Mit-)Verantwortung und Freiheit jedes Einzelnen.

Beschreibung

Hanna Heinrich, geb. 1983, arbeitet als Autorin (hauptsächlich in den Bereichen Philosophie und Kunst) und als Dozentin. Sie promovierte am Institut für Philosophie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunstphilosophie, Ethik, Politische Philosophie und Gender Studies.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Einleitung
  • 1 Rebellische Körper
  • 1.1 Kunst ist Politik: Avantgardistische Überschreitung ästhetischer und gesellschaftlicher Konventionen
  • 1.2 Kunst ist Provokation: Performance-Kunst als Sprengung bürgerlicher Normen
  • 1.3 Kunst ist Kritik: Performance-Kunst als Antwort auf globale Krisen
  • 1.4 Kunst ist Emanzipation: Feministische Kritik als Spezifikum der Performance-Kunst
  • 2 Ästhetische Positionen
  • 2.1 Heros und Polis: Kunst und Sittlichkeit bei Hegel
  • 2.2 Kunst und Rausch: Das zerrissene Subjekt bei Nietzsche
  • 2.3 Kunst als Gestalterin der Existenz: Das „Ereignis“ bei Heidegger und Badiou
  • 2.4 Die „Sorge um die Freiheit“: Die Kunst der Selbstermächtigung bei Foucault
  • 3 Grenzen – Schwellen – Neuland
  • 3.1 Kunst und Leben: Die Aufgabe des theatralen Als‐ob
  • 3.2 Körper und Geist: Die Emanzipation realer Leiblichkeit
  • 3.3 Leben und Tod: Die Provokation als Stoß ins Selbst
  • 3.4 Gefühl und Vernunft: Das Mit-Leiden als Dimension des Menschseins
  • 3.5 „Ich“ und „Du“: Die Verschmelzung von KünstlerIn und BetrachterIn
  • 3.6 Chronos und Kairos: Die Einmaligkeit als Chance
  • 3.7 Realität und Utopie: Gesellschaftskritik als Transformationsappell
  • Schluss
  • Literaturverzeichnis

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