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Zur (Un-)Abhängigkeit von Oberflächen- und Tiefenmerkmalen im Grundschulunterricht

Fragen von Lehrpersonen im öffentlichen Unterricht und in Schülerarbeitsphasen im Vergleich

Miriam Hess und Frank Lipowsky

Diese Publikation zitieren

Miriam Hess, Frank Lipowsky, Zur (Un-)Abhängigkeit von Oberflächen- und Tiefenmerkmalen im Grundschulunterricht (28.10.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0514-2717, 2020 #1, S.117

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In der Literatur zur Unterrichtsqualität wird davon ausgegangen, dass die Qualität von Unterricht vor allem von dessen Tiefenstruktur abhängt, während die Oberflächenstruktur hierfür einen Rahmen bildet. Um diesen Zusammenhang empirisch zu untersuchen, wird anhand von Videodaten aus dem Leseunterricht des ersten Schuljahres (N = 47 Videos) analysiert, ob Oberflächenmerkmale (hier: öffentlicher Unterricht vs. Schülerarbeitsphasen) systematisch mit dem kognitiven Niveau der Fragen von Lehrpersonen als ausgewähltem Aspekt der Tiefenstruktur zusammenhängen. Chi-Quadrat-Tests zeigen, dass sich die im Unterricht gestellten Fragen teilweise deutlich zwischen öffentlichem Unterricht und Schülerarbeitsphasen unterscheiden, woraus Implikationen für die (videobasierte) Unterrichtsbeobachtung abgeleitet werden.

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