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Überzeugungen zum freizeitlichen Schreiben bei Grundschulkindern

Stephan Kröner, Elisabeth M. Schüller und Lisa Birnbaum

Diese Publikation zitieren

Stephan Kröner, Elisabeth M. Schüller, Lisa Birnbaum, Nele McElvany(Hg.), Cornelia Gräsel(Hg.), Überzeugungen zum freizeitlichen Schreiben bei Grundschulkindern (2019), Waxmann Verlag, 48159 Münster, ISSN: 1866-6671, 2019 #2, S.5

Beschreibung / Abstract

Wenn Kinder in ihrer Freizeit schreiben, erwerben sie nicht nur Kompetenzen, sondern üben auch eine kulturelle Aktivität mit Eigenwert aus. Zu den Determinanten freizeitlichen Schreibens von Kindern liegen nur wenige Arbeiten vor. Basierend auf der Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen, 1991) wurde ein Fragebogen zur Erfassung der Determinanten freizeitlichen Schreibens bei Grundschulkindern entwickelt. Ausgehend von einer qualitativen und einer quantitativen Vorstudie wurden Items generiert und in einer Studie mit N = 244 Kindern der dritten Jahrgangsstufe verwendet. Die Überzeugungen bzgl. thematisch kongruenter Folgen, Überzeugungen bzgl. thematisch inkongruenter Folgen, Kontrollierbarkeit und der intrinsische Wert erwiesen sich als relevante Prädiktoren von Schreibhäufigkeit, Schreibdauer und produzierter Textmenge, wobei der intrinsische Wert die Effekte der anderen Prädiktoren mediierte. Insgesamt wurden jeweils 42 % der Varianz in den Kriteriumsitems durch die Skalen erklärt. Für die Konstruktvalidität des Fragebogens spricht, dass Jungen in mehreren Prädiktoren ungünstigere Werte als Mädchen aufwiesen. Perspektiven für die weitere Forschung werden diskutiert.

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