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Gender gap in reading digitally?

Examining the role of motivation and self-concept

Nele McElvany und Franziska Schwabe

Diese Publikation zitieren

Nele McElvany, Franziska Schwabe, Nele McElvany(Hg.), Cornelia Gräsel(Hg.), Miriam Marleen Gebauer(Hg.), Gender gap in reading digitally? (2019), Waxmann Verlag, 48159 Münster, ISSN: 1866-6671, 2019 #1, S.145

Beschreibung / Abstract

Lesen ist eine zentrale Voraussetzung für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Wegen der fundamentalen Bedeutung des Lesens sind umfassende empirische Erkenntnisse zu der Frage, wie sich das Lesekonstrukt im Zuge der Digitalisierung verändert, notwendig. Vor diesem Hintergrund analysierte die vorliegende Studie Geschlechtsunterschiede im Lesen an digitalen Geräten. Neben Lesekompetenzen an digitalen Geräten wurden intrinsische Motivation und Selbstkonzepte in den Bereichen (a) Lesen und (b) Arbeit an digitalen Geräten von 588 Grundschulkindern betrachtet. Mädchen und Jungen unterschieden sich in der Lesekompetenz, in lesebezogener Motivation und Selbstkonzept sowie in Motivation und Selbstkonzept zur Arbeit an digitalen Geräten. Ausschließlich lese bezogene motivationale Merkmale sagten die Lesekompetenz vorher, was auf die Validität des Lesetests hinwies. Außerdem mediierte die intrinsische Lesemotivation die Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz vollständig. Die Ergebnisse haben wichtige Implikationen für Bildungsforschung und -praxis.

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