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Lernende mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem und ihre Förderung

Forschungstraditionen und aktuelle Entwicklungen

Ingrid Gogolin

Diese Publikation zitieren

Ingrid Gogolin, Nele McElvany(Hg.), Cornelia Gräsel(Hg.), Miriam Marleen Gebauer(Hg.), Lernende mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem und ihre Förderung (2019), Waxmann Verlag, 48159 Münster, ISSN: 1866-6671, 2019 #1, S.74

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Seit Beginn der 2000er Jahre, und erneut zunehmend seit der jüngsten Neuzuwanderung ab ca. 2015, richtet sich breite Aufmerksamkeit der Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung in Deutschland auf Lernende aus Familien, die hier nicht altansässig, sondern zugewandert sind. Insbesondere die international vergleichenden Large-Scale-Assessment-Studien wie Programme for International Student Assessment (PISA), Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS) oder Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) haben das Interesse der politischen und öffentlichen Sphäre darauf gelenkt, dass migrationsbedingte sprachliche und kulturelle Heterogenität in der Schülerschaft nicht als Problem einer zu vernachlässigenden Randgruppe aufzufassen ist, sondern als Grundproblem von Erziehung und Bildung. Vertreten und begründet wird diese Perspektive in der deutschsprachigen Forschung über Migration und ihre Folgen für Bildung und Erziehung indes seit den 1980er Jahren. In meinem Beitrag werfe ich zum Zwecke der Einordnung von Perspektiven zunächst einen Blick zurück auf die damit begründete Tradition und ihre allmähliche Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg. Sodann stelle ich einige Ergebnisse dar, über die beim gegenwärtigen Stand der Forschung Konsens besteht. Gleichwohl sind durchaus nicht alle Phänomene, die Folgen der Migration für Bildung und Erziehung anzeigen, inzwischen verstanden und erklärt. Mit der Schilderung von zwei Studien, die sich solchen ungeklärten Fragen zuwenden, schließt mein Beitrag ab.

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