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Jugend in der DDR

Cathleen Grunert und Nora Friederike Hoffmann

Diese Publikation zitieren

Cathleen Grunert, Nora Friederike Hoffmann, Jugend in der DDR (24.02.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2191-8325, 2019S.1

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In diesem Beitrag werden in einem ersten Teil die institutionellen Bedingungen der Jugendphase im Kontext des Erziehungs- und Bildungssystems der DDR beleuchtet. In zweiten Teil geraten dann ausschnitthaft einige außerinstitutionelle Lebensbereiche von Jugendlichen in den Blick. Deutlich wird insgesamt, dass die Lebensphase Jugend in der DDR durch eine allseitige Einflussnahme von Staat und Politik gekennzeichnet war, auf die sich die Jugendlichen in unterschiedlicher Weise bezogen haben. Nicht nur offen widerständige Verhaltensweisen, sondern auch schon kleinere Abweichungen von der staatlich verordneten Norm konnten dabei zur potenziellen Bedrohung des politischen Systems avancieren. Zunächst als Garanten des Aufbaus eines neuen Staates gefeiert, wurden Jugendliche in der DDR zunehmend als Sicherheitsrisiko eingestuft. Das Wechselspiel zwischen einem Wandel der Einstellungen der Jugend und ei-ner Politik, die darauf keine jugendgerechten Antworten finden konnte, trug im Laufe der DDR-Geschichte wesentlich zur sukzessiven Infragestellung des Systems bei.

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