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Die Körperlichkeit des Lernens

Thomas Alkemeyer und Kristina Brümmer

Diese Publikation zitieren

Thomas Alkemeyer, Kristina Brümmer, Die Körperlichkeit des Lernens (24.02.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2191-8325, 2019S.1

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Der Beitrag fokussiert die Bedeutung des Körpers in schulischen und außerschulischen Lern- und Bildungskontexten. Er lässt die Etappen seiner ‚Wiederentdeckung‘ in gesellschafts- und kulturwissenschaftlichen Debatten der jüngeren Vergangenheit Revue passieren und erkundet seine elementare Rolle in Praktiken lernender Weltbegegnung. Er skizziert theoretische Zugänge und Analyseinstrumente der körpersensiblen Biogra-fieforschung und der Praxeologie und beleuchtet an empirischen Beispielen die ‚schweigsamen‘ Dimension von Lernen und Bildung in formellen und informellen Arrangements. Er deutet Konsequenzen für eine körpersoziologisch informierte Bildungsforschung an und umreißt einige Forschungsdesiderate. Damit möchte er die Sensibilität für die Materialität allen Lernens befördern, den menschlichen Körper als eine Größe begreifbar machen, die sich erst in konkreten materiell-symbolischen Arrangements und Praktiken als ein anerkennbarer (z.B. Schüler- oder Lehr-)Körper aus-formt, ohne jedoch beliebig verfügbar zu ein, und auf den Zusammenhang zwischen der Materialität des Lernens, Selbstbildung, Subjektivierung und der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheiten in (institutionellen) Bildungspraktiken aufmerksam machen.

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