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Jugendberufshilfe mit und für geflüchtete Mädchen* und Frauen* in Essen

Carina Frey

Diese Publikation zitieren

Carina Frey, Jugendberufshilfe mit und für geflüchtete Mädchen* und Frauen* in Essen (17.11.2019), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2019 #3, S.129

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In einer Stadt ankommen, eine Wohnung finden, einen Beruf lernen, das Tarifsystem des ÖPNV verstehen, wissen, wohin man sich wendet, wenn das Portemonnaie geklaut wurde – und all das in einem Land, in dem die neue Sprache und neue Strukturen erst langsam vertraut werden. Seit 2015 mussten sich über 1,5 Millionen Menschen, die einen Asylerstantrag gestellt haben, mit solchen Herausforderungen auseinandersetzen. Im Jahr 2018 waren 43,3 % dieser Personengruppe weiblich (vgl. www. bamf.de/Infothek/Statistik/Asyl/aktuelle-zahlen-zu-asyl-dezember-2018) Viele dieser Mädchen* und Frauen* befinden sich in Schulen, in Sprachkursen oder in berufsvorbereitenden Maßnahmen. Viele aber auch nicht. Die meisten sind unsicher, was ihre Möglichkeiten in Deutschland betrifft, wie das Schul- und Ausbildungssystem funktioniert und welchen Beruf sie einmal ausüben möchten – und ob überhaupt. Der Beitrag berichtet darüber, wie daher das Projekt NeZa (Neue Zukunft aufbauen) der Jugendberufshilfe Essen gGmbH versucht, über einen freiwilligen Zugang Mädchen* und jungen Frauen* zwischen 16 und 27 Jahren zu erreichen und sie bei ihrem Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe und berufli-cher Integration zu unterstützen.

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