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Anfangen und Aufhören

Kulturwissenschaftliche Zugänge zum Ersten und Letzten

Diese Publikation zitieren

Stefan Neuhaus(Hg.), Petra Weber(Hg.), Anfangen und Aufhören (2019), Wilhelm Fink Verlag, 33098 Paderborn, ISBN: 9783846764763

Beschreibung / Abstract

Niemand kann sagen, was vor dem Anfang des Lebens war und was nach dessen Ende kommt – oder ob es überhaupt Anfang und Ende gibt, die unabhängig sind von kulturellen Mustern. Das Weltbild der Moderne baut allerdings auf solchen Unterscheidungen auf. Denken wir nur zum Beispiel an Immanuel Kant, der dem Menschen einen freien Willen zugesteht, weil er die Fähigkeit hat, sich an den Anfang von etwas zu setzen.
Der vorliegende Band versammelt Texte aus verschiedenen kulturwissenschaftlichen Disziplinen, die unterschiedliche Perspektiven auf Anfang und Ende entwickeln und, an ausgewählten Beispielen, chronologisch und thematisch ein weites Feld abdecken – von der Antike bis zur Postmoderne, von historischen Quellen bis zum Film, von der Philosophie bis zur Medienwissenschaft, von William Shakespeare bis Michael Ende, von ersten Sätzen in der Literatur bis zu Schlüssen in der Musik. Das ist sicher nicht das Ende der Beschäftigung mit dem Thema, aber immerhin ein – hoffentlich vielversprechender – Anfang!

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Anfangen
  • Stefan Neuhaus und Petra Weber: Anfangen und Aufhören: Anfangen
  • Martin F. Meyer: Vorstellungen vom Anfang der Kultur in der Antike
  • Immanuel Nover: Anfänge: Setzungen und Schleifen. Romantische Ironie und moderne Serialität
  • Kurt Kreiler: Vom Anfang des Unaufhörlichen in Shakespeares Komödien
  • Rolf Selbmann: Lauter erste Sätze. Eine Geschichte des Bildungsromans in seinen Erzählanfängen
  • Jesse Queng: Syntaktische Strukturen als poetologisches Mittel des Anfangens in der Prosa: Der erste Satz von Heinrich Bölls Irischem Tagebuch
  • Anna Braun: Vom Anfang der Konfabulation: Michael Endes Der Spiegel im Spiegel. Ein Labyrinth (1984)
  • ... und ...
  • Volker Ladenthin: Vom Anfang und vom Ende der Literatur
  • Stefan Neuhaus: „Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!!“ Wie in Romanen und Erzählungen durch Anfang und Ende ein Rahmen erzeugt wird
  • Annelore Engel-Braunschmidt: Unendliches im Endlichen. Vladimir Nabokovs Roman Die Gabe
  • Oliver Ruf: Rahmenarbeit. Form und medienästhetische Verfahren an den Zugängen des Films
  • Werner Moskopp: Über den kategorialen Zusammenhang von Sinnlichkeit und Zeitlichkeit im Transzendentalen Idealismus
  • Volker Klöpsch: Zauber des Anfangs, Schrecken des Endes: Muster der chinesischen Geschichtsschreibung im Spiegel ausgewählter literarischer Quellen
  • Aufhören
  • Michael Meyer: Hamlet: Vom Anfang und Ende im Tod und im Text
  • Michaela Bauks: Das Aufhören Gottes – ein vorderorientalischer Vergleich
  • Petra Weber: Die Schlüsse sind’s! Formen des Schließens in der Geschichte der musikalischen Komposition
  • Nachworte
  • Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

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