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Wir heimatlosen Weltbürger

Lorenzo Marsili und Niccolò Milanese

Diese Publikation zitieren

Lorenzo Marsili, Niccolò Milanese, Wir heimatlosen Weltbürger (2019), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518762073

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

»Milanese und Marsili haben ihren Finger am Puls Europas. Pflichtlektüre für alle, die von einem anderen, demokratischen und sozialen Europa träumen.« Ulrike Guérot


 


Europa gleicht einem Kontinent, der sich selbst zerreißt. Nach zehn Jahren der Krise durchziehen vielfältige Brüche und Konflikte die EU: Norden gegen Süden, Osten gegen Westen, Bürger gegen Institutionen. Zugleich hat diese Dekade jedoch gezeigt, was Europäerinnen und soziale Bewegungen erreichen können, wenn sie über Grenzen hinweg zusammenarbeiten.


Lorenzo Marsili und Niccolò Milanese stellen Aktivistinnen und Aktivisten vor, in deren Handeln Alternativen zum Status quo aufscheinen. Sie analysieren, wie Neoliberalismus und Globalisierung die Menschen zu ohnmächtigen Bürgern machen, in denen das Gefühl wächst, nirgendwo mehr zuhause zu sein, und die sich daher verstärkt nationalistischen Positionen zuwenden. Nur eine transnationale Partei, so die Autoren in ihrem Manifest, kann diese Zwickmühle auflösen und das utopische Potenzial Europas einlösen.

Kritik

»Das Buch ist stark und überzeugend auf der analytischen Ebene, in die reichhaltiges Material aus politisch-theoretischen, politisch-ökonomischen und historischen Untersuchungen eingeflossen ist. Es ist außerdem leidenschaftlich gedacht und geschrieben und diese Begeisterung hat durchaus etwas Ansteckendes, auch weil sie keineswegs blauäugig ist, sondern auf einer fundierten Analyse aufsitzt.«

Eike Gebhardt, Deutschlandfunk 20.05.2019

Beschreibung

<p>Lorenzo Marsili, geboren 1984, ist mit Niccol&ograve; Milanese Gr&uuml;nder der Organisation European Alternatives, die sich f&uuml;r ein demokratischeres, gerechteres und kulturell offenes Europa einsetzt. Neben Yanis Varoufakis geh&ouml;rte Marsili 2016 zu den Initiatoren der paneurop&auml;ischen Bewegung DiEM25.</p>


<p>Niccol&ograve; Milanese, geboren 1984, ist mit Lorenzo Marsili Gr&uuml;nder der Organisation European Alternatives, die sich f&uuml;r ein demokratischeres, gerechteres und kulturell offenes Europa einsetzt.</p>


<p>Yasemin Din&ccedil;er, geboren 1983, studierte Literatur&uuml;bersetzen und hat u.a. <em>Rebellische St&auml;dte</em> von David Harvey ins Deutsche &uuml;bertragen.</p>

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Informationen zum Buch
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort zur deutschen Ausgabe
  • Ulrike Guérot/Robert Menasse
  • Einleitung
  • Citizens of Nowhere
  • Nachrichten von nirgendwo
  • Was bezeichnet der Name »Europa«?
  • Zeitreisen, ewige Wiederkünfte und andere Utopien
  • European Alterities
  • 1. Kaputte Uhren
  • Der Griechische Frühling
  • Eine chinesische Begegnung
  • Is it the economy, stupid?
  • No, you can’t
  • Eine Revolution von oben
  • Die Geschichte der zwei Europas
  • Ein Heilmittel gegen Impotenz?
  • Interregnum
  • Tiefer liegende Symptome
  • Auftritt der Depression
  • Alles auf Veränderung
  • Uhren an Land und Uhren auf See
  • 2. Der Zauberer von Oz
  • Der Schachtürke
  • Die Geburt des entbetteten Marktes
  • Die Rückkehr der Illusion natürlicher Märkte
  • Das Maschinengewehr des Marktes
  • Die Doppelbewegung
  • Wem gehört ein Zuhause?
  • Kein Staat ist eine Insel
  • Haltet an, wir wollen aussteigen
  • Der europäische Archipel
  • Wir sind die Löwen, Mr. Manager25
  • Ein Streichholz anzünden
  • Wir wollen eure Wohltätigkeit nicht
  • Die Lichter ausschalten
  • Die Piratenföderation
  • Europa als Metapher für die Welt der Zukunft
  • 3. Wenn Europa eine Festung ist, sitzen wir alle im Gefängnis
  • Die unerträgliche Ungleichheit der Freizügigkeit
  • Schizophrenie
  • Die offizielle europäische Reaktion: Realitätsverweigerung
  • Das beste Hotel Europas
  • Freier Zugang
  • Die Menschen- und Bürgerrechte
  • Wegwerfbürger
  • Zuerst holten sie die Roma
  • Die Staatsbürgerschaft aus dem Gefängnis befreien
  • 4. Über den Internationalismus hinaus: Eine Partei der transnationalen Interdependenz
  • Die Macht von Niemand
  • Nationalismus und Internationalismus
  • Die Internationale
  • Jenseits von Anarchie, Staat und Klasse
  • Von Foren, sozialen und unsozialen
  • Die Kolonie der Welt
  • Eine Partei mit einer neuen Weltsicht
  • Wem gehört die Partei?
  • Eine Partei jenseits und zwischen den Institutionen
  • In Europa beginnen
  • Schluss
  • Transnationalismus oder Barbarei
  • Anmerkungen
  • Anmerkungen zur Einleitung
  • Anmerkungen zu Kapitel 1
  • Anmerkungen zu Kapitel 2
  • Anmerkungen zu Kapitel 3
  • Anmerkungen zu Kapitel 4
  • Bibliografie und weiterführende Literatur

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