Die Vielfalt von Studiengängen im sozialen Bereich – Zum Umgang mit der Komplexität und Unübersichtlichkeit von Studiengängen

Jacqueline Kunhenn und Gertrud Oelerich

Diese Publikation zitieren

Jacqueline Kunhenn, Gertrud Oelerich, Die Vielfalt von Studiengängen im sozialen Bereich – Zum Umgang mit der Komplexität und Unübersichtlichkeit von Studiengängen (23.02.2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0943-5484, 2018 #4, S.216

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Beschreibung / Abstract

Studiengänge im sozialen Bereich haben sich im Zuge der Bologna-Reform erheblich ausdifferenziert. Auf dem Arbeitsmarkt führt dies dazu, dass sich immer seltener die zuvor bekannten Diplom-SozialarbeiterInnen und Diplom-PädagogInnen auf Stellen in Feldern der Kinder- und Jugendhilfe bewerben, sondern zunehmend bzw. mittlerweile vornehmlich AbsolventInnen zahlreicher anderer, mehr oder weniger spezialisierter Bachelor- und Masterstudiengänge. Diese stoßen nun bei vielen ArbeitgeberInnen auf Unkenntnis, was nicht selten zu Irritationen führt. Anstellungsträger in der Kinder-und Jugendhilfe sowie auch betriebserlaubniserteilende Behörden sehen sich daher mit der Herausforderung konfrontiert, im Kontext so entstandener Ausdifferenzierung und unter Einhaltung des gesetzlich vorgesehenen Fachkräftegebots Entscheidungen über Neueinstellungen treffen zu müssen. Aufgrund der zunehmenden Unübersichtlichkeit der Studiengangslandschaft und der damit verbundenen Unübersichtlichkeit in Bezug auf die verschiedenen Studienabschlüsse von BewerberInnen, stellt sich auf Seiten der Arbeitgeber die Frage, welche der zahlreichen, unterschiedlichen Studiengänge ihre AbsolventInnen als Fachkräfte für den Einsatz in der Kinder- und Jugendhilfe qualifizieren und welche nicht. Dieser Beitrag fokussiert diese Situation sowie die damit entstandenen Herausforderungen für Anstellungsträger und unterbreitet einen Vorschlag, wie mit der Ausdifferenziertheit und Unübersichtlichkeit von Studiengängen umgegangen werden kann.

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