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Tenöre, Touristen, Gastarbeiter

Deutsch-italienische Filmbeziehungen

Diese Publikation zitieren

Tenöre, Touristen, Gastarbeiter (2011), edition text+kritik, 81673 München, ISBN: 9783869169347

Beschreibung / Abstract

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien waren im 20. Jahrhundert vor allem durch zwei Weltkriege von Krisen und Brüchen geprägt, die Mentalitätsunterschiede beider Völker sorgten oft für ambivalente Gefühle von Anziehung und Ablehnung. Nirgendwo spiegeln sich die Entwicklung und die unterschiedlichen Facetten dieses Verhältnisses deutlicher als im Film.

Erstmals nähern sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Film-, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaft sowie der Romanistik aus verschiedenen Perspektiven dem Charakter und den Besonderheiten der deutsch-italienischen Filmbeziehungen von den 1910er Jahren bis zur Gegenwart. Die zentralen Themen sind binationale Karrieren zwischen Berlin, Babelsberg und Rom, staatliche Zusammenarbeit auf kulturpolitischer Ebene, aber auch das Bild des anderen Landes und seiner Bewohner in Spiel- und Dokumentarfilmen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • WEGE ÜBER DIE ALPEN
  • Chiara Caranti – INDUSTRIE OHNE KAPITAL Der italienische Film und Deutschland 1920–1930
  • Der Niedergang des italienischen Films
  • UCI, CITO-Cinema und SASP
  • Deutsch-italienische Kooperationsversuche
  • Italiener im Weimarer Kino
  • Francesco Bono – INTERNATIONAL, VIELFÄLTIG, EFFEKTVOLL Gennaro Righellis deutsche Filme
  • BOHÈME und Righellis erste deutsche Filme
  • Ein internationales Produkt
  • Im Zeichen der stilistischen Vielfalt
  • Ein Höhepunkt: DER GEHEIME KURIER
  • Luca Pisciotta – NUR EINE INTERESSANTE ITALIENISCHE SCHÖNHEIT? Marcella Albani in Berlin
  • Ein italienisches Künstlerpaar in Berlin
  • Im Spiegel der deutschen Kritik
  • »Warum haben sie mir alle so vergessen?«
  • Die Stummfilmdiva bleibt stumm
  • Valentina Leonhard – VÖLKERFREUNDSCHAFT VOR DER LEINWAND? Die deutsch-italienische Kino-Achse 1938–1943
  • Faschistische Kulturpolitik im »Gleichschritt der jungen Völker«?
  • Die Kino-Achse zwischen Kooperationspraxis und Medienkonstrukt
  • Ambivalenzen eines verstärkten Filmaustauschs
  • Agenten kulturellen Transfers: Filmschaffende zwischen Rom und Berlin
  • Die Achse im Krieg: Von Partnern zu Konkurrenten
  • Fabian Tietke – CO-PRODUZIERTE WIDERSPRÜCHE Die deutsch-italienischen Historienfilme CAMPO DI MAGGIO, HUNDERT TAGE und CONDOTTIERI
  • Produktionsgeschichte
  • Die Co-Produktion als nationaler Film
  • Überall Effektlautsprecher
  • Francesco Pitassio – »WAS MACHE ICH HIER?« Max Neufeld, Alida Valli und die italienische Filmkomödie der 1930er Jahre
  • Die »commedia all’ungherese«: turbulent, selbstreflexiv, kosmopolitisch
  • Film und faschistische Rassenpolitik
  • Alida Valli und das faschistische Weiblichkeits-Modell
  • Ivo Blom – »MIT NUR EINEM BLICK PERFIDE SEIN« Carl Koch, Jean Renoir, Luchino Visconti und TOSCA
  • Das Projekt
  • Die Dreharbeiten
  • Die Rezeption
  • TOSCA und der junge Visconti
  • Alfons Maria Arns – DAS TRAUMA DES »NAZISMO« Roberto Rossellini und Deutschland
  • Kriegstrilogien: Die todbringenden Deutschen
  • LA PAURA / ANGST: Deutschland im Jahre Zehn
  • IL GENERALE DELLA ROVERE: Vom Hochstapler zum Märtyrer
  • ERA NOTTE A ROMA: Humanitärer Widerstand
  • ANNO UNO: Geschichte als politische Bildungsarbeit
  • Michael Töteberg – »HETZPROPAGANDA IN OSTZONALEM JARGON«? I SEQUESTRATI DI ALTONA und die FSK
  • Lokalpatrioten und kalte Krieger
  • Gift aus Italien
  • Freiwillige Selbstkontrolle
  • Marcus Stiglegger – VON BERLIN NACH SALÒ Sexualisierung von Politik im italienischen Kino der 1970er
  • Wilhelm Reich, Nationalsozialismus und Homosexualität
  • Das sadomasochistische Psychodrama
  • Faschistischer und NS-Terror als sadistische Obsession
  • Mythische Bilder vom Nationalsozialismus zwischen Berlin und Salò?
  • Chris Wahl – MAN SPRICHT »ITALIENISH« Italien im bundesdeutschen Film der 1950er Jahre
  • Die Italienreise
  • Italienische Figuren in deutschen Filmen
  • Italien als Kulisse
  • Die Italienreisefilme
  • Aurora Rodonò – VON GASTARBEITERN UND ANDEREN SÜDLÄNDERN Italienbilder im bundesdeutschen Kino nach 1960
  • GINO: Avantgarde statt heimatlicher Idylle
  • KATZELMACHER: Der Italiener, der keiner ist
  • PALERMO ODER WOLFSBURG: Migrationsgeschichte als Passionsspiel
  • PIZZA COLONIA: Die zweite Generation bricht mit der Sippe
  • BELLA MARTHA: Pasta, keine Mafia & viel Amore
  • SOLINO: Arkadien reloaded
  • MARIA, IHM SCHMECKT’S NICHT!: Die Sippe kehrt ins Kino zurück
  • Metaphern der Sehnsucht
  • Evelyn Hampicke – DEFA-ITALIENER Konstrukte einer nationalen Identität
  • Dekorations-Italiener
  • Klassenkampf-Italiener
  • Klamauk-Italiener
  • Attacke auf das Sicherheitsbedürfnis des Publikums
  • Stefano Baschiera – VOM KRIMI ZUM GIALLO Mario Bavas SEI DONNE PER L'ASSASSINO / BLUTIGE SEIDE
  • Der bahnbrechende Giallo
  • Der Giallo und das italienische (Co-)Produktionssystem
  • Der Giallo als italienisch-deutsches Projekt
  • SEI DONNE PER L’ASSASSINO als prototypische Co-Produktion
  • REGISTER
  • Namen
  • Filme
  • DANK
  • AUTOREN

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