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(Nicht-)Pathologisierende (Ko-)Konstruktionen von Behinderung und Klassifikationen von als behindert adressierten Kindern und Jugendlichen im deutschen Sozialrecht

Andreas Sturm

Diese Publikation zitieren

Andreas Sturm, (Nicht-)Pathologisierende (Ko-)Konstruktionen von Behinderung und Klassifikationen von als behindert adressierten Kindern und Jugendlichen im deutschen Sozialrecht (08.07.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 9783779960775, 2019 #1, S.104

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Anhand des Begriffs der (Ko-)Konstruktion und inspiriert von Michel Foucaults Macht- und Diskurstheorie werden diskursive Konstruktionen von Behinderung untersucht, um zu zeigen, inwiefern Behinderung gegenwärtig (nicht-)pathologisierend bzw. auf alternative Weisen hervorgebracht wird. Untersuchungsgegenstand bilden zunächst die Behinderungsmodelle der Disability Studies, gefolgt von der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) und der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Es zeigt sich, dass Behinderung widersprüchlich (nicht-)pathologisierend hervorgebracht wird. Die gewonnenen Erkenntnisse werden auf Klassifikationen im deutschen Sozialrecht am Beispiel der als seelisch bzw. geistig behindert adressierten Kinder und Jugendlichen bezogen.

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