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Inside the School Choice Machine

The public display of national testing data and its stratificatory consequences

Martin Forsey und Graham Brown

Diese Publikation zitieren

Martin Forsey, Graham Brown, Inside the School Choice Machine (29.01.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0514-2717, 2019 #1, S.124

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Über Aussagen zu neuen Stratifizierungen des australischen Bildungssystems hinausgehend, bewerten wir in diesem Beitrag die Validität der gängigen Behauptung, Markt-Mechanismen würden durch von der Regierung angewandte Techniken zur (Aus-)Wahl und die damit verbundene “Maschinerie” die Klassenteilung vorantreiben. Der Fokus liegt auf australischen Grundschulen, wobei die Aufmerksamkeit vor allem auf die “My School” Website gerichtet ist, welche eine Zusammenstellung von Testwerten über alle australischen Schulen veröffentlicht. Die Rechtfertigung dieser Site gründet darin, dass Eltern solche Art von Daten benötigen, wenn sie sachkundige Bildungsentscheidungen treffen sollen. Durch Befragung der qualitativen Behauptungen über die Intensivierung der Ungleichverteilung in der My School Ära anhand einer Analyse der von eben dieser Site bereitgestellten Daten, fügen wir der Ungleichverteilungs-Hypothese, die diese Literatur meist mit der (Aus-)Wahl Maschinerie der Regierung in Verbindung bringt, eine gewisse Nuancierung hinzu. Unsere Analyse zeigt zunächst Trends in Richtung einer stärkeren sozioökonomisch ausgerichteten Verteilung von Schulen am oberen und unteren Ende des ICSEA Spektrums (Index of Community Socio Educational Advantage) an. Vertiefende Analysen dieser Trends deuten jedoch darauf hin, dass My School in der Tat den Druck gegenüber sozioökonomischer Verteilung in Grundschulen herausnehmen kann, wenigstens im mittleren Teil des Spektrums.

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