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Denk-Erfahrung

Eine phänomenologisch orientierte Untersuchung der Erfahrbarkeit des Denkens und der Gedanken

Christopher Gutland

Diese Publikation zitieren

Christopher Gutland, Denk-Erfahrung (2019), Verlag Karl Alber, Freiburg, ISBN: 9783495817599

Beschreibung / Abstract

Gibt es eine Erfahrung des Denkens und der Gedanken? Wenn ja, wie ist sie aufzufinden und wie zu beschreiben? Eine Antwort wird ausgehend von Husserls Phänomenologie gegeben, wobei die Cognitive Phenomenology-Debatte und auch Hegels Ansatz zum Denken wichtige Ergänzungen erlauben. Nach einer Analyse des gedanklichen Anteils im Empfinden und im natürlichen Welterleben wird das Verhältnis von Denken, Sprechen und Urteilen erarbeitet. Indem dabei ein phänomenologisches Vorurteil entlarvt wird, kann schließlich der Bereich des reinen Denkens betreten und seine Erfahrung beschrieben werden.

Beschreibung

Christopher Gutland studierte Historische Anthropologie, Englische Philologie und Sinologie in Freiburg und Boston. Er promovierte in Philosophie und arbeitet derzeit als Assistenzforschungsprofessor am Institute for Phenomenology an der Sun Yat-Sen Universität in Guangzhou, China.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort zur Veröffentlichung
  • Danksagung
  • Einleitung
  • Gegenstand und Fragestellung
  • Methode
  • Aufbau der Arbeit
  • I. Grundbegriffe der Phänomenologie
  • I.1. Vorüberlegungen
  • I.2. Intentionalität oder: Empfindung, Auffassung und Wahrnehmung
  • I.3. Natürliche Einstellung und Lebenswelt
  • I.4. Motivation und Fehlauffassung
  • I.5. Der Unterschied zwischen Wahrnehmung und Vorstellung
  • II. Sinnesfelder und Empfindungen
  • II.1. Vorüberlegungen
  • II.2. Das Reflexionsproblem und die Rede von ›Empfindungen‹
  • II.3. Der Widerstreit
  • II.4. Die Inadäquatheit der Sprache in der Empfindungssphäre
  • II.5. Die Empfindungssphäre und ihr Verhältnis zu Raum und Zeit
  • II.6. Der Ansatz über Empfindungsgrenzen und Umrissgestalten
  • II.7. Die Partikularität der Empfindungen
  • II.8. Die Nichtreduzierbarkeit des Denkens auf Sinnesqualitäten
  • II.9. Die Relativität der Intentionalität
  • II.10. Zusammenfassung: die Erfahrung der Empfindung
  • III. Lebensweltliche Bedeutungszusammenhänge
  • III.1. Ein kurzer Gang durch die Komplexität der Lebenswelt
  • III.2. Philosophische Haltungen zur Lebenswelt
  • III.4. Entscheidung
  • III.5. Das Unbefriedigende des rein mathematischen Weltzugangs
  • IV. Vom lebensweltlichen Auffassen zu bewussten Urteilsaussagen
  • IV.1 Lebensweltliches versus bewusstes Sprechen
  • IV.2. Abgrenzung von Denken und Sprache
  • IV.3. Der Sinn der Rede von ›objektivierenden Akten‹
  • IV.4. Der Unterschied zwischen Denken, Urteilen und Aussagen
  • IV.5. Urteilsaussagen
  • IV.6. Gibt es eine Kontinuität von Bedeutungen zu Begriffen?
  • IV.7. Rekapitulation der gewonnen Einsichten
  • V. Kategoriale Anschauung und eidetische Variation
  • V.1. Das eigenartige Verhältnis der Kategorialbezüge zur Sinnlichkeit
  • V.2. Signifikation und Intuition bei sprachlichen Äußerungen
  • V.3. Signitive und intuitive Repräsentation bei Wahrnehmungen
  • V.4. Bedeutungsintention und Erfüllung der Gedanken
  • V.5. Korrekte Syntax versus einheitliche Bedeutungsintention
  • V.6. Die kategoriale Anschauung
  • V.7. Zusammenführende Kritik an Husserls Konzept der Ideenschau
  • V.8. Die Cognitive Phenomenology Debatte und Intentionalität
  • V.9. Die zunehmende Marginalisierung der Logik bei Husserl
  • V.10. Kategoriale Anschauung und Wirklichkeitsverhalte
  • VI. Reine Gedanken- und Denk-Erfahrung
  • VI.1. Vorbemerkungen
  • VI.2. Das bewusste Denken als Tätigkeit
  • VI.3. Das zergliedernde (analytische) Verstandesdenken
  • VI.4. Das vereinigende (synthetische) Vernunftdenken
  • VII. Episodische Schlussbetrachtungen
  • VII.1. Denken und Zeitlichkeit
  • VII.2. Kontrast: Denkerfahrung versus eidetische Variation
  • VII.3. Zusammenhang der Lebenswelt und Einheit der Vernunft
  • VII.4. Denken und Wirklichkeit
  • VII.5. Denken, Selbst, Ich und plurale Gemeinschaft
  • VII.6. Nachtrag: Empfindungen und die Bedeutung Dasein
  • Fazit und Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Register

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