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Das Leben denken

Philosophische Anthropologie und Lebensphilosophie im deutsch-französischen Gespräch

Diese Publikation zitieren

Pascal Delhom(Hg.), Annette Hilt(Hg.), Das Leben denken (2019), Verlag Karl Alber, Freiburg, ISBN: 9783495817575

Beschreibung / Abstract

Der Begriff des Lebens ist im 20. Jahrhundert verbunden mit der Entzauberung der großen Ideale der Vernunft und der Geschichte als Fortschritt, heute verbinden wir ihn allerdings mehr mit einer akuten Idee der Verletzlichkeit oder mit dem Traum der technologischen Verbesserung des Lebens. Parallel zu den technologischen Entwicklungen innerhalb der Lebenswissenschaften hat das Leben längst in verschiedene Bereiche des philosophischen Denkens Einzug gefunden, als Ausgangspunkt für eine philosophische Anthropologie, als Bezugsobjekt der Biopolitik, als Objekt und Maß der Bioethik, schließlich als oberster Wert einer Verantwortungsethik.
Mit Beiträgen von K. Andermann, Th. Ebke, G. Raulet, H. Delitz, R. Esposito, J. Fischer und M. Rölli, Chr. Schües, B. Stammberger, St. Achella und J.-J. Wunenburger.

Beschreibung

Dr. Pascal Delhom ist Akademischer Rat am philosophischen Seminar der Universität Flensburg.

Dr. Annette Hilt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz sowie an der dortigen ›Internationalen Eugen Fink-Forschungsstelle für phänomenologische Anthropologie und Sozialphilosophie‹.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Pascal Delhom und Annette: Einleitung: Philosophische Anthropologie und Lebensphilosophie im deutsch-französischen Gespräch
  • Das Leben denken – Die Ordnung der Diskurse
  • Thomas Ebke: »Affektives Apriori«
  • 1. Einleitung
  • 2. Der »leuchtende Teil« der Differenz: Das »affektive Apriori« bei Deleuze
  • 3. »Unmittelbarer Erlebnisverkehr mit der Welt selbst«: Das »affektive Apriori« bei Scheler
  • Literatur
  • Joachim Fischer: Vital turn
  • Einführung
  • I. Parallelparadigmen
  • II. Paradigmatische Bewährung der Paradigmen bei Bergson und Plessner
  • III. Vital turn
  • Literatur
  • Historische Perspektiven
  • Marc Rölli: Idee des ganzen Menschen
  • I.
  • II.
  • III.
  • Literatur
  • Kerstin Andermann: Anthropologie und Kritik
  • 1. Kants Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
  • 2. Anthropologie und Kritik
  • 3. Empirisch-transzendentale Verdoppelung
  • 4. Endlichkeit und Unendlichkeit
  • 5. Grenzen der philosophischen Anthropologie
  • Literatur
  • Gérard Raulet: Lebens- oder Geschichtsphilosophie?
  • 1.
  • 2.
  • 3.
  • Literatur
  • Denker und Rezeptionswege
  • Jean-Jacques Wunenburger: Le rythme de la vie
  • 1. Les deux versants de l’esprit : l’activité scientifique et la vie rêveuse.
  • 2. Le chiasme épistémologie des deux vies
  • 3. Les racines spatio-temporelles de la vie de l’esprit
  • Litérature
  • Heike Delitz: Bergson-Effekte im französischen soziologischen Denken: eine ›Lebenssoziologie‹
  • 1. Negative Effekte: Abstoßungen von Bergson in der französischen Schule der Soziologie
  • 2. Zwischenschritt: Der Bruch mit Bergson und die Neulektüren
  • 3. Bergson: Philosophie der Differenz, Philosophie der Immanenz, Neuer Vitalismus
  • 4. Positive Effekte: Übernahmen dieser Philosophie in Konzepte des Sozialen
  • Literatur
  • Stefania Achella: Was ist der Mensch?
  • 1. Die Frage nach dem Menschsein: Jaspers’ Kritik an der philosophischen Anthropologie
  • 2. Die »idealistische« Struktur menschlicher Erkenntnis
  • 3. Die offene Natur des Menschen
  • Literatur
  • Diskursfelder
  • Birgit Stammberger: Der Körper im Denken der Maschine
  • 1. Jenseits des Körper-Maschine-Dualismus?
  • 2. Die transhumanistische Vision der Abschaffung und Neuschöpfung des Menschen
  • 3. Metaphern der Aneignung, Verdrängung und Eliminierung: Philosophische Anthropologie und psychoanalytische Verteidigungsrhetoriken
  • 4. Fremdheit, Maschinenparadigma und die Historizität des Wissens
  • 5. Eine »Biophilosophie« des biologischen Wissens
  • 6. Posthumanistische Interventionen und historische Epistemologie
  • Literatur
  • Christina Schües: Das »Leben« in biophänomenologischer Perspektive: ein transhumanes Paradigma
  • 1. Transhumanes Paradigma, conditio humana und imaginäre Beziehungen
  • 2. Leben als gelebtes Leben und Leben entzieht sich
  • 3. Verdammt zu Sinn und Leben als Entzugsphänomen
  • 4. Leben in generativer Perspektive und generative Phänomenologie
  • 5. Gespanntheit zwischen Ego, Leib und Welt. Die Fremdheit des eigenen Lebens
  • 5. »Leben« weitergegeben
  • Literatur
  • Roberto Esposito: Biologisches Leben und politisches Leben
  • 1.
  • 2.
  • 3.
  • 4.
  • 5.
  • Literatur
  • Über die Autorinnen und Autoren

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