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Das Eigene und das Fremde

Heimat in Zeiten der Mobilität

Diese Publikation zitieren

Jürgen Hasse(Hg.), Das Eigene und das Fremde (2019), Verlag Karl Alber, Freiburg, ISBN: 9783495817568

Beschreibung / Abstract

Als atmosphärisch bergendes Gefühl steht Heimat in einem fruchtbaren Spannungsfeld vielfältiger gesellschaftlicher Einflüsse. In Zeiten der Globalisierung verändern sich die Voraussetzungen für die Konstitution von Heimat insbesondere durch Mobilität, Migration, soziale Unsicherheit und Ideologisierung. Die Beiträge des Bandes diskutieren das Spannungsfeld von Eigenem und Fremdem aus verschiedenen theoretischen Perspektiven.
Mit Beiträgen von Amalia Barboza, Gernot Böhme, Simone Egger, Jürgen Hasse, Karen Joisten, Reinhard Knodt, Hermann Schmitz, Carolin Stapenhorst und Nina Trčka.

Beschreibung

Jürgen Hasse, Dr. rer. nat. habil., geb. 1949, war von 1993 bis 2015 Professor am Institut für Humangeographie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; Forschungsschwerpunkte: Räumliche Vergesellschaftung des Menschen, Raum- und Umweltwahrnehmung, phänomenologische Stadtforschung, Mensch-Natur-Verhältnisse, Ästhetik; Autor zahlreicher kulturwissenschaftlicher Bücher.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Jürgen Hasse: Einleitung
  • Bibliographie
  • Hermann Schmitz: Das Fremde ist das Gegenteil des Eigenen
  • Jürgen Hasse: Heimat – ambivalente Gefühle
  • 1. Heimat – ein ambivalentes Gefühl
  • 2. Zum Situations-Charakter von Heimat
  • 3. Beheimatende Atmosphären – beheimatende Stimmungen
  • 4. Heimat – politische Implikationen
  • 5. Heimat der Beheimateten – Heimat der Heimatlosen
  • Bibliographie
  • Gernot Böhme: Der Fremde ist der Gast, der bleibt
  • 1. Eigene Erfahrungen
  • 2. Psychosomatische Probleme
  • 3. Allgemeine Überlegungen – langfristige Perspektiven oder: Das Leben mit den Fremden und das Leben in der Fremde
  • 4. Schwierigkeiten bei der Anerkennung des Fremden
  • Bibliographie
  • Karen Joisten: Heimisch in der Fremde – Fremdsein im Heimischen?
  • 1. Die Heim-Kehr zum »Festland des Glücks« (Augustinus). Oder: Fremdsein im Heimischen
  • 2. »Als Zarathustra einst durch einen Schiffbruch ans Land gespien wurde« – oder: Heimisch in der Fremde
  • 3. Heimisch in der Fremde – Fremdsein im Heimischen
  • Bibliographie
  • Nina Trčka: Über Heimatverlust und Heimatlosigkeit
  • 1. Einleitend
  • 2. Heimatverlust als Entwurzelung ist ein intersubjektives Schicksal
  • 3. Heimatverlust und Heimatlosigkeit als Vereinzelung: Das Zerreißen der Verankerung in gemeinsamen Situationen
  • 4. Heimatverlust als Moment von Weltverlust
  • Bibliografie
  • Reinhard Knodt: Vom gelobten Land
  • 1. Heimat als Korrespondenzphänomen
  • 2. Vom gelobten Land
  • 3. Heimat und nationale Eukosmia oder: Romantik und Raumdenken
  • 4. Fazit
  • Bibliographie
  • Amalia Barboza: Bewegte Heimat
  • 1. Exil: Das Leben wird wie ein Traum
  • 2. Elis und die Träume
  • 3. Martha: Carrancas und Ärzte ohne Grenzen
  • 4. Márcia: Die Sprachen und die Götter im Exil
  • 5. Zadiquiel: Der Tanz und die Ginga
  • 6. Eine bewegte Heimat: Zwischen Träumen und Carrancas
  • Bibliographie
  • Simone Egger: About Heimat
  • 1. Situationen
  • 2. Bedingungen
  • 3. Stadt
  • 4. Heimat
  • 5. Sicherheit
  • 6. Entwicklungen
  • 7. Taktiken
  • 8. Strategien
  • 9. Aktivität
  • 10. Res Publica
  • Bibliographie
  • Carolin Stapenhorst: Heimat entwerfen?
  • 1. Heimat als Entwurfsthema
  • 2. Annäherungen an einen komplexen Begriff
  • 3. Heimat als Programm
  • 4. Heimat als Form
  • Bibliographie
  • Zu den Autorinnen und Autoren
  • Neue Phänomenologie

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