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Europa kann es besser

Wie unser Kontinent zu neuer Stärke findet. Ein Weckruf der Wirtschaft

Diese Publikation zitieren

Thomas Sigmund(Hg.), Sven Afhüppe(Hg.), Europa kann es besser (2019), Verlag Herder, Freiburg, ISBN: 9783451816772

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Wir blicken verunsichert auf ein überfordertes Europa, weil die Sicherung von Wohlstand und Arbeit immer schwerer gelingt. Unser Kontinent droht den Anschluss zu verlieren. Aus der Politik kommen mehr Fragen als Antworten. 30 Frauen und Männer an der Spitze europäischer Unternehmen haben sich Gedanken über die Zukunft von Europa gemacht. Entstanden ist ein Reformprogramm, das als einmalig gelten kann - und ins Pflichtenheft der EU-Kommission gehört. Keine politischen Sonntagsreden, sondern konkrete Handlungsempfehlungen und eine Vision, mit der Europa den Feinden der Demokratie und des Freihandels die Stirn bieten kann. Das Buch zeigt, dass sich die Arbeit am Projekt Europa lohnt.

"Hier schreiben Macherinnen und Macher! Die Beiträge sind kurz und präzise, und die Standpunkte der Autoren klar. Statt dauernd zu lamentieren, was an Europa alles schlecht sei, werden hier Ideen entwickelt, wie Europa besser, schneller, stärker und sicherer werden kann. Das Buch sendet ein wichtiges Signal: Die Wirtschaft steht hinter Europa und setzt sich ein für seine Zukunft."
(Sigmar Gabriel, langjähriger SPD-Vorsitzender und Wirtschafts- sowie Außenminister)

"Ein Mutmacher-Buch. Europa braucht Aufbruch, neue Ideen und Ambition. Und Europa braucht einen neuen Spirit. Die Beiträge der Wirtschaftsführer in diesem Buch setzen genau da an. Denn um erfolgreich zu sein, braucht Europa uns alle."
(Manfred Weber, EVP-Fraktionsvorsitzender, EVP-Spitzenkandidat zur Europawahl)

Beschreibung

Thomas Sigmund, geb. 1966, ist Volljurist und Politologe und schreibt seit mehr als 20 Jahren über politische und ökonomische Fragen. Seit 2013 ist er Ressortleiter Politik und Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts. Er verantwortet die Berichterstattung über das Kanzleramt und die Europapolitik Angela Merkels. 2015 erhielt er den "Regino-Preis" für herausragende Justizberichterstattung. Der Preis wird von der renommierten Fachzeitschrift NJW vergeben. 2017 erschien sein Buch "Allein unter Feinden ? Was der Staat für unsere Sicherheit tut – und was nicht" (Herder). Sigmund ist verheiratet und hat eine Tochter.   

Sven Afhüppe, Jahrgang 1971, ist seit Januar 2015 Chefredakteur des Handelsblatts in Düsseldorf. Seine journalistische Tätigkeit begann Sven Afhüppe nach erfolgreichem Abschluss der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten im Jahr 1999 als Redakteur bei der WirtschaftsWoche in Düsseldorf. Für das Wirtschaftsmagazin wechselte er Anfang 2000 als Hauptstadtkorrespondent nach Berlin. Ab 2004 war er in gleicher Position beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel tätig, bevor er im Jahr 2006 ins Berliner Büro des Handelsblatts wechselte. Dort war er zunächst wirtschaftspolitischer Korrespondent, bevor er im Jahr 2008 die stellvertretende Leitung der Parlamentsredaktion übernahm. Im Oktober 2011 wechselte er als stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts nach Düsseldorf. Es folgte im Januar 2015 die Berufung zum Chefredakteur der Wirtschafts- und Finanzzeitung, die er gemeinsam mit Hans-Jürgen Jakobs als Doppelspitze führte. Seit Januar 2016 ist er alleiniger Chefredakteur des Handelsblatts. Der Diplom-Volkswirt ist Mitglied der Atlantik-Brücke.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • I. EU: Motor für Innovation und Wachstum
  • Europa braucht eine Kultur der Chancen
  • Europa steht vor einem Schicksalsjahr
  • Was ist los mit Europa? Wir brauchen ein neues Europa der Ideen!
  • Ein starkes Europa für die Zukunft unserer Luft- und Raumfahrt
  • Die Stärke eines vereinten Europas
  • Neustart mit Start-ups
  • Europas Industrie stärken: innovativer, digitaler und wettbewerbsfähiger
  • Europa braucht mehr Strategie und Selbstbewusstsein
  • Ein neuer Pakt für Ausbildung und Fachkräfte
  • Es ist alles schon in uns
  • Ein Plädoyer für »Made in Europe«
  • II. Auf dem Weg zum digitalen Kontinent
  • Die digitale Gesellschaft braucht den europäischen Geist
  • Die Vereinigten Digitalstaaten von Europa
  • Eine Cloud für Europa
  • Mehr Mut zu Innovationen
  • Die Selbstbehauptung Europas
  • Europa braucht einen klaren Fahrplan für einen wettbewerbsfähigen digitalen Binnenmarkt
  • III. Europa ohne Grenzen – bei Energie, Verkehr und Kapital
  • Die Schiene als starkes Rückgrat Europas
  • Wir müssen die Stromversorgung viel enger europäisch vernetzen
  • Wir brauchen eine Reform der europäischen Kapitalmärkte
  • Will sich Europa behaupten, muss es die Zweifel am Bestand des Euro ausräumen
  • It’s all about scaling, stupid!
  • Offen und geschlossen – zwei Wünsche für Europa
  • IV. Kampf um Europas Werte
  • #ForwardEurope – ein europäischer Weg in die Zukunft
  • Wir brauchen mehr Leitfiguren in Europa
  • Brief an einen Europaskeptiker
  • Europa braucht weniger Alleingänge Deutschlands
  • Die europäischen Werte sind ein Gütesiegel
  • Europa bedeutet nicht, die Heimat aufzugeben
  • Vertrautheit, ber kein Vertrauen: Die Jugend fordert Europa heraus
  • Schlussbetrachtung: Gestalten wir die Zukunft Europas, bevor es die Populisten für uns tun!
  • Die Herausgeber
  • Die Autorinnen und Autoren
  • Dank

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