Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Das Imaginäre und die Revolution

Tunesien in revolutionären Zeiten

Nabila Abbas

Cite this publication as

Nabila Abbas, Das Imaginäre und die Revolution (2019), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593443171

Tracked since 05/2018

30
Downloads

Beschreibung

Nabila Abbas ist Politikwissenschaftlerin und hat an der Université de Paris 8 Vincennes-Saint-Denis und an der Universität Gießen promoviert. Sie lehrt an Sciences Po Paris.

Beschreibung / Abstract

Im Jahr 2011 bricht die tunesische Revolution aus. Im ganzen Land besetzen Bürgerinnen und Bürger öffentliche Plätze, fordern politische Freiheits- und Gleichheitsrechte und soziale Gerechtigkeit. In dieser Studie kommen die Akteurinnen und Akteure der Revolution zu Wort. So werden ihre Motive und ihre politischen Vorstellungen sichtbar. Das Buch gibt Aufschluss über die ideellen Wurzeln der Revolution und fragt nach den Entstehungsbedingungen politischer Praxis und Vorstellungskraft in Kontexten von Protesten.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Untersuchungsgegenstand: Politische Ideen in der Praxis denken
  • 1.2 Vorgehen, Fragestellung und Hypothese
  • 1.3 Empirisch Forschen in revolutionären Zeiten
  • 1.4 Forschungsstand
  • 1.5 Aufbau des Buches
  • Teil I – Begriffe und Kontext
  • 2. Das Imaginäre und die Revolution – eine theoretische Annäherung
  • 2.1 Was ist eine Revolution?
  • 2.2 Das Imaginäre bei Castoriadis
  • 3. Die Staatsnarrative unter Bourguiba und Ben Ali
  • 3.1 Das Gründungsnarrativ der (autoritären) Moderne
  • 3.2 Die (kurzlebige) Demokratisierung
  • 3.3 Der (paternalistische) Staatsfeminismus
  • 3.4 Der vernunftgeleitete Islam
  • 3.5 Im Schatten des Wirtschaftswunders
  • 3.6 Von den Staatsnarrativen zur tunesischen Identität
  • Teil II – Kartografie der tunesischen Imaginäre
  • 4. Wann entstehen die tunesischen Imaginäre?
  • 4.1 Wenn das Regime stürzt
  • 4.2 Wenn die Angst vor dem Regime überwunden wird
  • 4.3 Wenn das Internet sich zur Stätte des Widerstandes entwickelt
  • 4.4 Die Befreiung der Imaginäre
  • 5. Talking about revolution
  • 5.1 Die »Revolution der Würde und der Freiheit«
  • 5.2 Die leader-lose Revolution
  • 5.3 Die Historizität der Revolution
  • 5.4 Die Revolution zwischen Nahḍa und ṯawra?
  • 5.5 Was fehlt, um von einer Revolution zu sprechen?
  • 6. Talking about democracy
  • 6.1 Die »Provinzialisierung Europas« oder das Ende der europäischen Hegemonie
  • 6.2 Demokratie als politische Selbstverwaltungsordnung
  • 6.3 Die islamische Demokratie
  • 7. Talking about feminism
  • 7.1 Die demokratische und rechtsstaatliche Kritik am autoritären Staatsfeminismus
  • 7.2 Feministisches Rechtslobbying
  • 7.3 Feministische Auseinandersetzungen um Gleichheit oder Komplementarität der Geschlechter
  • 7.4 Exkurs: Gibt es einen islamisch inspirierten »Feminismus« in Tunesien?
  • 7.5 Von der »befreiten Frau« zur Befreierin der Gesellschaft?
  • 8. Schluss
  • 8.1 Die Imaginäre als Gegenentwürfe zu den Staatsnarrativen
  • 8.2 Die Imaginäre als Maßstab zur Beurteilung der neuen Verfassung
  • 8.3 Das neue Staatsnarrativ der demokratischen Transition
  • 8.4 Das Imaginäre und die Revolution
  • 8.5 Die empirische Studie der Imaginäre als Reflexionsgrundlage für den Begriff des Imaginären
  • Danksagung
  • Anhang
  • Abkürzungen
  • Chronologie
  • Interviewliste
  • Literatur

Ähnliche Titel

    Mehr von diesem Autor