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Herausforderung Pädophilie

Beratung, Selbsthilfe, Prävention

Claudia Schwarze und Gernot Hahn

Diese Publikation zitieren

Claudia Schwarze, Gernot Hahn, Herausforderung Pädophilie (2019), Psychiatrie Verlag, Köln, ISBN: 9783966050173

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Verantwortlich leben, Straftaten verhindern
Dieses Buch steht allen zur Seite, die auf verantwortungsvolle Weise sexuelle Übergriffe auf Kinder verhindern und der gesellschaftlichen Isolation von Menschen mit pädophiler Ausrichtung entgegenwirken wollen. Denn niemand sucht sich seine sexuellen Präferenzen aus. Menschen mit pädophilen Neigungen sind nicht mit »Tätern« gleichzusetzen.
Was also versteht man unter Pädophilie? Was bedeutet es, sich sexuell von Kindern angesprochen zu fühlen? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Betroffenen? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie können Straftaten verhindert werden?
Das Buch bietet Antworten auf diese Fragen und vermittelt den aktuellen Wissenstand, Hintergründe sowie berührende Erfahrungen von Betroffenen. Mit Materialien zur Selbsthilfe, Begleitung und Beratung richtet es sich an Betroffene, Angehörige und Fachleute in psychosozialen Arbeitsfeldern.

Beschreibung

Claudia Schwarze ist Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin und leitet die Psychotherapeutische Fachambulanz in Nürnberg, die auf die therapeutische Behandlung von Menschen, die Sexualstraftaten begangen haben, spezialisiert ist. Daneben ist die Einrichtung eine Anlaufstelle für Menschen, die fürchten, eine Sexualstraftat zu begehen und Hilfe suchen.
Dr. Gernot Hahn ist Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Sozialtherapeut und leitet die Forensische Ambulanz im Klinikum am Europakanal Erlangen. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Begleitung und ambulante Nachsorge vormals im Maßregelvollzug untergebrachter, straffällig gewordener Menschen. Er hat sich in einem längerfristigen Forschungsprojekt mit den Schutzfaktoren rückfallfreier Sexualstraftäter beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Die Autoren
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Downloadmaterialien
  • Geleitwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Einleitung
  • Was ist Pädophilie?
  • Viele Bezeichnungen mit wichtigen Unterschieden
  • Ist Pädophilie eine Krankheit?
  • Wie viele Menschen sind betroffen?
  • Die Frage nach den Ursachen
  • Sexualität – eine Annäherung
  • Einige Erklärungsansätze
  • Verlangen und Verhalten: Was ist strafbar?
  • Gefühle und Gefühlschaos
  • Lust und Frust
  • Verliebtheit, Liebe und Sehnsucht
  • Traurigkeit und Verzweiflung
  • Scham und Schuld
  • Angst und Mut
  • Einsamkeit und Isolation
  • Wut und Trotz
  • Wenn Gefühle krank machen
  • Mit der Pädophilie leben lernen
  • Akzeptanz
  • Von der Ambivalenz zur Entscheidung
  • Trauer und Abschiednehmen
  • Grundbedürfnisse und Werte als Wegweiser für das eigene Leben
  • Commitment – die Selbstverpflichtung
  • Coming-out: Unterstützung und soziale Netzwerke
  • Angehörige: Zwischen Schuldgefühlen, Sorge und Unterstützung
  • Wie so etwas Heikles ansprechen?
  • Ausweg Internet
  • Auf der Suche nach Informationen
  • Auf der Suche nach Austausch
  • Kindesmissbrauchsabbildungen als Ersatzbefriedigung?
  • Risikofaktoren und -situationen
  • Vier Vorbedingungen eines sexuellen Missbrauchs
  • Emotionale Identifikation mit Kindern
  • Impulsivität
  • Schwierigkeiten, intime Beziehungen zu führen
  • Hypersexualität
  • Schwierigkeiten, Gefühle zu regulieren
  • Narzisstische Anspruchshaltung und antisoziale Einstellungen
  • Nutzung von Kindesmissbrauchsabbildungen
  • Der Glaube an die Einvernehmlichkeit
  • Berufswahl und Ehrenamt: Wie viel Kontakt zu Kindern ist möglich?
  • Was passiert mit den Kindern? Die Folgen sexuellen Missbrauchs
  • Das Erleben der Kinder
  • Kurzfristige Folgen eines sexuellen Missbrauchs
  • Langfristige Folgen eines sexuellen Missbrauchs
  • Sequentielle Traumatisierung
  • Ist Wiedergutmachung möglich?
  • Selbsthilfe: Möglichkeiten der Selbsteinschätzung, Selbstkontrolle und Veränderung
  • Selbsteinschätzung
  • Selbstkontrolle
  • Veränderung pädophiler Interessen
  • Professionelle Hilfe und Therapie
  • Beratung
  • Ambulante Psychotherapie
  • Stationäre Krisenintervention
  • Medikamentöse Behandlung
  • »Kein Täter werden«. Ein Therapieangebot für Menschen mit pädophilen Neigungen (Matthias Butz, Marion Dörfler, Petya Schuhmann, Michael Osterheider)
  • Therapie pädophiler Personen – eine Lücke im Versorgungssystem
  • Das Präventionsnetzwerk »Kein Täter werden«
  • Der Weg zu uns
  • Erstgespräch und Infogruppe
  • Die Gruppentherapie
  • Schlusswort
  • Adressen
  • Selbsthilfe
  • Fachliche Hilfe
  • Literatur
  • Für Betroffene und Angehörige
  • Fachliteratur
  • Glossar

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