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PiBaWü

Zur Interaktion von Pflegebedürftigkeit, Pflegequalität und Personalbedarf

Albert Brühl und Katarina Planer

Diese Publikation zitieren

Albert Brühl, Katarina Planer, PiBaWü (2019), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784131368

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Die Studie „Pflege in Baden-Württemberg“ (PiBaWÜ) widerlegt die Annahme, dass sich Pflege und Pflegequalität schnell, schlicht und funktional steuern und managen ließen. Pflegebedürftigkeit, Pflege und Pflegequalität sind komplexe Konstrukte, die sich nicht verallgemeinerbar quantifizieren lassen. Die derzeit gesetzlich vorgegebenen Instrumente (z. B. das NBA oder das Verfahren zu Qualitätsprüfungen) führen zu einer zeitlichen Belastung der Pflegenden ohne Nutzen und Entwicklungspotenzial. Daher ist es dringend angezeigt, Strategien und Strukturen für interdisziplinäre Pflegeforschung zu schaffen, die Innovationen und Theorieentwicklung fördert, methodische Diskurse entwickelt, und die Expertise der praktisch Pflegenden einbindet. Das Projekt wurde im Auftrag des Sozialministeriums Baden Württemberg von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar in Kooperation mit der
Hochschule Esslingen von 2015–2018 durchgeführt.

Beschreibung

Prof. Dr. Albert Brühl, Lehrstuhl für Statistik und standardisierte Methoden an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar gGmbH.

Prof. Dr. Katarina Planer, Pflegewissenschaftlerin MSc, ist als Professorin für Pflege/Pflegemanagement an der Hochschule Esslingen tätig. Langjährige Berufserfahrung im Management von Einrichtungen der Altenhilfe und im Qualitätsmanagement.

Beschreibung / Abstract

Die Studie „Pflege in Baden-Württemberg“ (PiBaWÜ) widerlegt die Annahme, dass sich Pflege und Pflegequalität schnell, schlicht und funktional steuern und managen ließen. Pflegebedürftigkeit, Pflege und Pflegequalität sind komplexe Konstrukte, die sich nicht verallgemeinerbar quantifizieren lassen. Die derzeit gesetzlich vorgegebenen Instrumente (z. B. das NBA oder das Verfahren zu Qualitätsprüfungen) führen zu einer zeitlichen Belastung der Pflegenden ohne Nutzen und Entwicklungspotenzial. Daher ist es dringend angezeigt, Strategien und Strukturen für interdisziplinäre Pflegeforschung zu schaffen, die Innovationen und Theorieentwicklung fördert, methodische Diskurse entwickelt, und die Expertise der praktisch Pflegenden einbindet. Das Projekt wurde im Auftrag des Sozialministeriums Baden Württemberg von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar in Kooperation mit der
Hochschule Esslingen von 2015–2018 durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis

  • PiBaWü
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Zusammenfassung
  • 1 Einführung
  • Pflegequalität
  • Fazit
  • 2 Erkenntnisinteresse
  • Praxisrelevante Fragen
  • Wissenschaftlich relevante Fragen
  • 3 Methode
  • Projektdesign
  • Datenerhebung
  • Datenanalyse
  • 4 Ergebnisse
  • Güte der Pflegestufen/Pflegegrade nach § 14 SGB XI zur Erklärung der Pflegezeitvarianz
  • Höhe der Zufallsvarianz der Personalausstattung
  • Abhängigkeit der Pflege- und Betreuungszeit von Bewohner- und Organisationsvariablen
  • Abhängigkeit der Qualitätsindikatoren von Bewohner- und Organisationsvariablen
  • Konsequenzen für die Risikoadjustierung
  • Ergebnisse zur Clusterung von Pflege- und Betreuungszeiten
  • Strukturierung von Kriterien des NBA durch eine grafische Darstellung ihrer Häufigkeiten
  • Ergebnisse zum ordinalen Rasch-Modell (Partial-Credit Modell)
  • Limitationen
  • 5 Diskussion der Ergebnisse
  • Definition und Messung von Pflegebedürftigkeit
  • Personalbemessung
  • Pflegequalität
  • Statistische Methoden
  • 6 Fazit und Ausblick
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Literatur
  • Anhang
  • Autoren

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