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Dämmen allein reicht nicht

Plädoyer für eine innovationsoffene Klimaschutzpolitik im Gebäudebereich

Diese Publikation zitieren

Martin Führ(Hg.), Kilian Bizer(Hg.), Annette Rudolph-Cleff(Hg.), Georg Cichorowski(Hg.), Dämmen allein reicht nicht (2018), oekom verlag, München, ISBN: 9783962385392

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Geht es um Fragen zur Gebäudeenergie, haben technische Fragestellungen, vor allem zur Dämmung, Klimaschutzaspekte weitgehend aus der Diskussion verdrängt. Die 'Gebäudeenergiewende' ist zwar auch eine technische Herausforderung – mindestens ebenso aber eine gesellschaftliche Aufgabe: Denn etwa achtzig Prozent der vorhandenen Wohngebäude befinden sich im Streubesitz, das heißt, sie werden selbst genutzt oder von Kleinanbietern vermietet.

Dieses Buch behandelt eine für den Klimaschutz zentrale Frage: Wie kann es gelingen, dass der Gebäudebestand in Zukunft einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann? Da Gebäude sehr langlebig sind, betrifft die Fragestellung nicht nur den Schutz der aktuellen Umwelt, sondern wirkt sich über viele Jahrzehnte aus. Das Buch wendet sich an Besitzer von Wohngebäuden ebenso wie an Energieberater, Architekten, technische Gebäudeausstatter und Wohnungsbaugesellschaften.

Die dieser Publikation zugrunde liegenden Forschungsprojekte wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm 'Forschung für Nachhaltige Entwicklungen' (FONA) gefördert.

Inhaltsverzeichnis

  • Dämmen allein reicht nicht
  • Inhalt
  • Projektziele
  • Danksagung
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Energiewende: Nicht ohne meine Wohnung
  • 1.2 Normative Herausforderung: Energiewende auf Kurs bringen
  • 1.3 Gestalterische Herausforderungen: Architektur und Städtebau
  • 1.4 Wie gelingt der Transformationsprozess
  • 1.5 Aufbau des Essays
  • 2 Geschichte und Akteure der Energiewende im Gebäudebereich
  • 2.1 Von der Ölkrise zur Energiewende
  • 2.2 Akteure der Energiewende in der Wohnungswirtschaft
  • 2.3 Zur Wirtschaftlichkeit der energetischen Modernisierung
  • 2.4 Ausrichtung der Investitionen am Klimaschutz
  • Literatur zu Kapitel 2
  • 3 Regeln (Institutionen) der energetischen Sanierung im Gebäudebestand
  • 3.1 Rechtsgrundlagen im Energieeinsparungsrecht
  • 3.2 Weitere Rechtsnormen
  • 3.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
  • 3.4 Defizite im Regelwerk
  • 3.5 Befund zum Status quo: Es läuft etwas falsch
  • Literatur zu Kapitel 3
  • 4 Neue Wege – Kybernetik für die Energiewende
  • 4.1 Sichtbares und Offensichtliches
  • 4.2 Modellprojekte im Wohnungsbau
  • 4.3 Fallstudie zum Zeilenbau Frankfurt/Main
  • 4.4 Potenzialabschätzung für innovative Sanierungskonzepte
  • 4.5 Fazit: Klimaadaptive Architektur von Gebäude und Quartier
  • Literatur zu Kapitel 4
  • 5 Umsetzungsprobleme energetischer Sanierungen
  • 5.1 Energetische Sanierung als Vertrauensgut
  • 5.2 Energieberater als "Change Agents
  • 5.3 Konzept: Energieberater der Zukunft
  • 5.4 Fazit
  • Literatur zu Kapitel 5
  • 6 Technologieoffenes und innovationsstimulierendes Regelwerk
  • 6.1 Ordnungsrechtliche Impulse für ein lernendes System
  • 6.2 Preissignale für ein lernendes System
  • 6.3 Verteilung der Lasten: Klimaschutzfonds als Finanzierungsinstrument
  • 6.4 Förderkulisse zur Unterstützung des lernenden Systems
  • Literatur zu Kapitel 6
  • 7 Fünf Schritte zum aktiven Klimaschutz im Gebäudebestand

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