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Kierkegaards Sorge um die Welt

Konstantinos Patrinos

Diese Publikation zitieren

Konstantinos Patrinos, Kierkegaards Sorge um die Welt (2016), Logos Verlag, Berlin, ISBN: 9783832593322

Beschreibung / Abstract

Das Werk des dänischen Theologen und Philosophen Sören Kierkegaard (1813-1855) galt lange als apolitisch und der sozialen Wirklichkeit gleichgültig gegenüberstehend. Kierkegaards Kernbegriffe " Verzweiflung glqq und " Glaube glqq und seine zentrale Kategorie des " Einzelnen glqq ließen das stereotype Bild von Kierkegaard als Denker eines isolierten Individuums entstehen, das sich bis heute gehalten hat. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, dieses Bild zu korrigieren. Kierkegaards Denken, so soll argumentiert werden, enthält soziopolitische Implikationen, die sein gesamtes Werk durchziehen. Diese können heute nicht nur im Rahmen gesellschaftskritischer Überlegungen Beachtung finden, sondern erweisen sich darüber hinaus als äußerst anschlussfähig für zeitgenössische Diskussionen um den Begriff des Politischen.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • 1. EINLEITUNG
  • 2. DER STREIT UM KIERKEGAARD
  • 2.1. Akosmismus und Irrationalismus
  • 2.2. Kierkegaard im politiktheoretischen Kontext
  • 3. VERZWEIFLUNG
  • 3.1. Das fragile Selbst: Struktur und Misslingen
  • 3.2. Die soziokulturelle Gestalt der Verzweiflung: Die Spießbürgerlichkeit
  • 4. DAS JAHR 1848: DER ANGRIFF AUF »DAS BESTEHENDE«
  • 4.1. Die Modernisierung Dänemarks und die geistlose »Christenheit«
  • 4.2. Auf der Seite der einfachen Leute: Die christliche Gleichheit
  • 4.3. Spießbürgerliche »Selbstliebe«
  • 5. GLAUBE
  • 5.1. Abrahams Doppelbewegung des Glaubens
  • 5.2. Die »Suspension des Ethischen«
  • 6. KIERKEGAARD MIT RANCIÈRE: EIN VERSUCH
  • 6.1. Politik und Polizei
  • 6.2. Die Doppelbewegung der Emanzipation
  • 7. SCHLUSSWORT
  • Literaturverzeichnis

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