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Der Teufel, die Hexe und der Rechtsgelehrte

Crimen magiae und Hexenprozess in Jean Bodins "De la Démonomanie des Sorciers"

Christopher Lattmann

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Christopher Lattmann, Der Teufel, die Hexe und der Rechtsgelehrte (2019), Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main, ISBN: 9783465143895

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Beschreibung

"De la Démonomanie des Sorciers" (1580) ist nicht das berühmteste, wohl aber das kontroverseste Werk des großen französischen Staatstheoretikers Jean Bodin (1529–1596). Darin erörtert er die Natur des Hexenwesens und gibt eine Anleitung zur rigiden strafrechtlichen Verfolgung des crimen magiae. Obgleich ein genuin juristisches Werk, wurde der Text bisher gerade aus rechtlicher und rechtshistorischer Perspektive nicht eingehend erforscht. Die Studie geht der Frage nach der Funktion und Bedeutung rechtlicher Normativität in Bodins Hexenmanual nach. Dabei zeigt sie die Verbindung von Bodins Weltbild und seinen Rechtsvorstellungen auf, legt die Ausgestaltung des Hexereitatbestands in seinen einzelnen Deliktselementen dar und erklärt das prozessuale Sonderrecht gegen Hexen.

"De la Démonomanie des Sorciers" (1580) may not be the most famous work of the great French state theoretician Jean Bodin (1529–1596), but it certainly is the most controversial. In it, he discusses the nature of witchcraft and gives a guide to the rigid prosecution of the crimen magiae. Although a genuinely legal work, the text has not been subjected to thoroug researched from a legal perspective. The study investigates the role and significance of legal normativity in Bodin's witch manual. It shows the connection between Bodin's world view and his legal concepts, sets out the design of the alleged fact of witchcraft in its individual elements of crime and explains the procedural special law brought to bear against witches.

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Impressum
  • Inhaltsübersicht
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Verzeichnis der Abkürzungen
  • A. Hinleitung
  • I. Gegenstand der Untersuchung
  • II. Zur Forschung über die "Démonomanie"
  • III. Fragestellung
  • IV. Zur Methodik und den Quellen
  • B. Erster Hauptteil: Weltbild und Recht
  • I. Recht als Ausdruck einer Vorstellungswelt: Jean Bodin und die Hexen
  • II. Bodins Rechtsuniversum, seine Akteure und Funktionsweisen
  • III. Zusammenfassung des ersten Hauptteils
  • C. Zweiter Hauptteil: Materielles Hexenrecht
  • I. Das "crimen magiae" und seine Genese
  • II. Die juristische Arbeitsmethode eines Hexenjägers
  • III. Göttliches Recht und Naturrecht: Strafbarkeitsbegründung magischen Handelns in der "Démonomanie"
  • IV. Das kumulative Konzept der Hexerei bei Bodin
  • V. Zusammenfassung des zweiten Hauptteils
  • D. Dritter Hauptteil: Prozessuales Hexenrecht
  • I. Grundlagen des französischen Strafprozessrechts zu Zeiten Bodins
  • II. Vaganten, Sektierer, Hexen: Vom Umgang mit Staatsfeinden
  • III. Der Strafprozess der "Démonomanie"
  • IV. Zusammenfassung des dritten Hauptteils
  • Schlussbetrachtung und Ausblick
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • I. Quellen und Literatur bis 1789
  • II. Literatur ab 1789

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