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Vermessene Räume, gespannte Beziehungen

Unternehmerische Universitäten und Geschlechterdynamiken

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Johanna Hofbauer(Hg.), Sabine Hark(Hg.), Vermessene Räume, gespannte Beziehungen (2018), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518757680

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Beschreibung

Quantifizierende Verfahren versprechen Transparenz, objektive Beurteilungsmöglichkeiten und mehr Entscheidungsqualität. Nach ihrem Siegeszug in Amerika haben sie mittlerweile auch universitäre Regierungstechniken und akademische Wahrheitspolitiken in Europa umgestaltet und »unternehmerische Universitäten« hervorgebracht. Der Band untersucht die Bedeutung dieser Veränderungen für die Geschlechterdynamiken an Hochschulen, für Karriereverläufe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, für Gleichstellungspolitiken und die Gender Studies und fragt, wie diese selbst in jene Dynamiken eingebunden sind.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Informationen zum Buch
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Sabine Hark und Johanna Hofbauer: Vermessene Räume, gespannte Beziehungen. Unternehmerische Universitäten und Geschlechterdynamiken
  • I. Vermessung und Demarkationen legitimen Wissens: Gender Studies und feministische Kritik
  • Gudrun-Axeli Knapp: Warum nicht vermessen sein? Anmerkungen zur Dialektik feministischer Aufklärung
  • Gabriele Griffin: Ein Schuss Energie oder ein Schuss ins Knie? Geschlechterwissen in der unternehmerischen Universität aus britischer Sicht
  • Aline Oloff, Anja Rozwandowicz und Susanne Sackl-Sharif: Ambivalente Disziplinierung. Die Institutionalisierung von Gender-Studies-Studiengängen unter den Bedingungen der Vermessung
  • Heike Kahlert: Exzellente Wissenschaft? Das strukturelle Scheitern von Koordinierter Frauen- und Geschlechterforschung im Wettbewerb
  • II. Leistungsmaßstäbe – Gleichstellung: Verhandlung von Zugangschancen in vermessenen Räumen
  • Bettina Heintz: Ohne Ansehen des Geschlechts? Bewertungsverfahren in Universität und Wissenschaft
  • Katharina Kreissl, Johanna Hofbauer, Birgit Sauer und Angelika Striedinger: Subjektivierungen in vermessenen Räumen. Wissenschaftsnachwuchs zwischen Fremd- und Selbstführung
  • Ilse Costas, Stephanie Michalczyk: Wissenschaftliche Subjekte im Spannungsfeld von Performanz und Wettbewerb. Quantitative Leistungsindikatoren und ihre verborgenen geschlechterdifferenzierenden Effekte
  • III. Gleichstellung und Diversity Management unter der Bedingung von Vermessung und Evaluierung
  • Sara Ahmed: Gleichstellung und Performance-Kultur
  • Julia Nentwich und Ursula Offenberger: Kennzahlen als verräterische Verbündete. Eine übersetzungstheoretische Perspektive auf hochschulische Gleichstellungsreformen
  • IV. Un-Vermessen und ausgeblendet: Sorgearbeit und Selbstsorge
  • Kendra Briken, Birgit Blättel-Mink, Alexandra Rau und Tilla Siegel: »Sei ohne Sorge«. Vom Vermessen und Un/Sichtbarmachen akademischer Sorgearbeit in der neoliberalen Hochschule
  • Rosalind Gill: Auditieren, quantifizieren, zerstören. Vom Leben in der neoliberalen Universität
  • Johanna Hofbauer und Sabine Hark: Vermessen sein. Widersprüchliche Verwerfungen progressiver und regressiver Elemente
  • Über die Autor*innen

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