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Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien

Grundlagen und Praxis - ein Handbuch

Franz Wienand

Diese Publikation zitieren

Franz Wienand, Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien (2018), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170350595

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Dr. med. Dipl.-Psych. Franz Wienand ist Psychoanalytiker und als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Böblingen niedergelassen.

Beschreibung / Abstract

Projektive Verfahren verwenden Spiel, Zeichnungen, Geschichten und Assoziationen als Medium, durch das ein junger Mensch seine zumeist unbewussten Motive, Konflikte und Ängste symbolisch ausdrücken und mitteilen kann. Sie ermöglichen es, Kinder, Jugendliche und Familien in ihrer Subjektivität, Individualität und Psychodynamik zu verstehen. Damit bilden sie eine praktisch wichtige Ergänzung zu den psychometrischen diagnostischen Methoden.
Neben Zeichen-, Spiel-, verbalthematischen und imaginativen Methoden werden auch Verfahren der Bindungs- und Familiendiagnostik sowie projektive Tests in der Begutachtung vorgestellt. Jedes Verfahren wird in Bezug auf seine theoretischen Grundlagen, die Durchführung, Auswertung, Interpretation und die Gütekriterien ausführlich beschrieben.
Dieses Werk bietet die erste vollständige Übersicht zur Theorie und Praxis der projektiven Testverfahren.

Im Kaufpreis dieses Buches ist eine Spende für die Stiftung "Achtung! Kinderseele" enthalten.

Inhaltsverzeichnis

  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Geleitwort
  • Danksagung
  • Inhalt
  • I Einleitung
  • II Projektive Verfahren – Theorie und Problematik
  • 1 Einführung
  • 2 Zum Begriff der Projektion
  • 3 Zur Geschichte projektiver Verfahren
  • 4 Kreativität, Imagination und Symbolisierung
  • 5 Bewusstsein, Unbewusstes und subjektives Erleben
  • 6 Kritik an Projektiven Verfahren
  • 7 Objektivität versus Subjektivität in der Psychodiagnostik
  • 8 Projektive Verfahren als qualitativ-heuristische Methoden
  • 9 Bedeutung projektiver Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen
  • III Zeichnerische Gestaltungsverfahren
  • 1 Einführung
  • 2 Baum-Zeichnungen
  • 3 Menschzeichnungen
  • 4 Familie-Zeichnungen
  • 5 Der Sterne-Wellen-Test (SWT) von Avé-Lallemant (1978, 1994)
  • 6 Der Wartegg-Zeichen-Test (WZT) von Wartegg (1939)
  • 7 Weitere orientierende Zeichentests
  • 8 Zwischen Zeichnen, Spiel und Therapie: Das Squigglespiel von Winnicott (1968/1989)
  • IV Verbal-thematische Verfahren
  • 1 Einführung
  • 2 Wunschprobeverfahren
  • 3 Satzergänzungstests
  • 4 Die Fabelmethode von Düss (1942, 1956)
  • 5 Der Picture Frustration Test (PFT) von Rosenzweig (1945,1948, 1950)
  • 6 Der Schweinchen-Schwarzfuß-Test (SFT) von Corman (1977/3. Aufl. 1995)
  • 7 Der Thematische Apperzeptionstest (TAT) von Morgan & Murray (1935)
  • 8 Der Kinder-Apperzeptions-Test (CAT) von Bellak & Bellak (1949)
  • 9 Der Schulangst-Test (SAT) von Husslein (1978)
  • 10 Der Geschichten-Erzähl-Test projektiv (GETp) von Preuß & Landsberg (1996)
  • 11 Der Apperzeptive Situationstest (AST) von Laufs (1990)
  • 12 Märchentests
  • V Spielerische Gestaltungsverfahren
  • 1 Einführung
  • 2 Zur Entwicklung des kindlichen Spiels
  • 3 Zur diagnostischen Bedeutung kindlichen Spielens
  • 4 Diagnostik in der Sandspieltherapie
  • 5 Der Scenotest von von Staabs (1964)
  • 6 Neuentwickelte spielorientierte Testverfahren
  • VI Formdeuteverfahren
  • 1 Einführung
  • 2 Der Rorschach-Test (Rorschach 1921)
  • 3 Empirisch fundierte Weiterentwicklungen des Rorschach-Tests
  • VII Bindungsdiagnostik
  • 1 Einführung
  • 2 Familienzeichnungen
  • 3 Der Separation Anxiety Test (SAT) für 4- bis 7-Jährige von Hansburg (1972) bzw. Trennungsangst-Test von Klagsbrunn & Bowlby (1976)
  • 4 Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung 5–8-jähriger Kinder (GEV-B) von Gloger-Tippelt & König (2009)
  • 5 Der Bochumer Bindungstest für 8- bis 14-Jährige von Trudewind & Steckel (1999, 2009)
  • 6 Adult Attachment Projective (AAP) für Jugendliche und Erwachsene von George et al. (1999, 2001, 2009, 2012)
  • 7 Bindungsaspekte in den gängigen projektiven Verfahren
  • 8 Imaginative Methoden
  • VIII Familiendiagnostik
  • 1 Einführung
  • 2 Nicht projektive Verfahren der Familiendiagnostik
  • 3 Semiprojektive Verfahren (Spielbasierte Befragungstechniken) (n. Sturzbecher 2001)
  • 4 Projektive Verfahren der Familiendiagnostik
  • IX Projektive Verfahren in der Begutachtung
  • 1 Einführung
  • 2 Fallbeispiel
  • 3 Indikationsstellung, Anwendung und Durchführung
  • 4 Zu einigen projektiven Verfahren im Einzelnen
  • 5 Sorge- und umgangsrechtliche Testbatterie (SURT; Hommers 2009)
  • 6 Fazit
  • X Fallbeispiel
  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis

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