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Lebenswelttheorie und Gesellschaftsanalyse

Studien zum Werk von Thomas Luckmann

Diese Publikation zitieren

Martin Endreß(Hg.), Alois Hahn(Hg.), Lebenswelttheorie und Gesellschaftsanalyse (2018), Herbert von Halem, Köln, ISBN: 9783744519670

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Mit Thomas Luckmann verstarb im Mai 2016 einer der herausragenden Soziologen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Weltweite Aufmerksamkeit wurde ihm aufgrund seiner zahlreichen Beiträge zum Profil einer phänomenologisch-fundierten Soziologie, zur Soziologie der Religion in modernen Gesellschaften wie auch zum kommunikativen Aufbau und zur wissenssoziologischen Analyse sozialer Wirklichkeit zuteil. Der Band würdigt und diskutiert das umfangreiche und vielfältige Werk Luckmanns unter den Leitgesichtspunkten Grundlagentheorie und Protosoziologie (Strukturen der Lebenswelt), Leiblichkeit und Identität, Wissenssoziologische Gesellschaftsanalyse, Transzendenzen, Sprache und Kommunikation sowie Macht. Eine Diskussion zur Werkbiografie und Wirkungsgeschichte rundet den Band ab.

Inhaltsverzeichnis

  • Buchtitel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Martin Endreß
  • Einleitung
  • I. Grundlagentheorie und Protosoziologie: Strukturen der Lebenswelt
  • Ilja Srubar
  • Ironische Distanz als soziologische Einstellung
  • Martin Endreß
  • Trauma – Schritte zu einer phänomenologisch-fundierten soziologischen Analyse
  • Jürgen Raab
  • Sehweisen – Zur sozialwissenschaftlichen Interpretation räumlicher Sinnkonstitutionen in der visuellen Kommunikation
  • II. Leiblichkeit und Identität
  • Christian Meyer
  • Die Leiblichkeit der Lebenswelt – Körper und vor-personale Sozialität bei Thomas Luckmann und in kulturhistorischer Perspektive
  • Ronald Hitzler
  • Identität als Person – Bemerkungen zu Thomas Luckmanns anthropologischem Konzept
  • Ana Mijić
  • Persönliche Identität revisited
  • III. Wissenssoziologische Gesellschaftsanalyse
  • Dariuš Zifonun
  • »Aber das ist eigentlich eine andere Geschichte« – Wissenssoziologisches zur Theorie und Empirie der Differenzierung der modernen Gesellschaft
  • Michaela Pfadenhauer
  • »Objektivation ist alles« – Zur Karriere eines wissenssoziologischen Konzepts
  • Silke Steets
  • Aktive Dinge, die Grenzen der Sozialwelt und Formen soziologischer Wissensproduktion
  • IV. Transzendenzen
  • Ruth Ayaß
  • Diesseitige und jenseitige Lebenswelten – Die vielfältigen Realitätsstrukturen der mannigfaltigen Wirklichkeiten
  • Bernt Schnettler
  • Von der Pfarrsoziologie zur »Unsichtbaren Religion« – Luckmanns frühe religionssoziologische Studien
  • V. Sprache und Kommunikation
  • Jörg R. Bergmann
  • Gattungsfamilien und Gattungsaggregationen
  • Angela Keppler
  • Alltagskommunikation heute
  • Renate Lachmann
  • Kommunikationsforschung und ›gestörte Kommunikation‹
  • Hubert Knoblauch
  • Thomas Luckmanns kommunikative Wende und die kommunikative Konstruktion
  • Susanne Günthner
  • Thomas Luckmanns Einfluss auf die Sprachwissenschaft – Kommunikative Gattungen im Alltagsgebrauch am Beispiel onkologischer Aufklärungsgespräche
  • VI. Macht
  • Jochen Dreher
  • Vermeintliche Machtvergessenheit – Zum machttheoretischen Potenzial der Wissenssoziologie
  • Alois Hahn
  • Konsensfiktionen als Ausgleich für Machtdefizite
  • Podiumsgespräch am 13. Oktober 2016 an der Universität Trier
  • Autorinnen und Autoren

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