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Beziehung im Fokus

Aktuelle Beiträge der Vereinigung Rogerianische Psychotherapie

Diese Publikation zitieren

H.M. Topaloglou(Hg.), A. Hammer(Hg.), M. Finger - Ossinger(Hg.), S. Hofer - Freundorfer(Hg.), G. Pawlowsky(Hg.), C. Wakolbinger(Hg.), Beziehung im Fokus (2018), facultas.wuv - Maudrich, 1050 Wien, ISBN: 9783990308820

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Leben ist Leben in Beziehung. Beziehung kennzeichnet das, was unser Leben ausmacht: Es sind die inneren und äußeren Verbindungen (zu uns selbst und zu anderen), die wechselseitigen Verhältnisse sowie die qualitativen und quantitativen Zusammenhänge, die uns lebendig werden lassen. Beziehung kann gedeihen, reifen, sich entfalten und entwickeln, sofern die Bedingungen dafür förderliche sind. In Beziehung zu treten, ist ein Prozess, dem wir nicht entgehen können. Beziehung ist die Konfrontation mit der Besonderheit, der Eigenheit oder der Andersartigkeit – die Konfrontation mit dem Anderen. In der Psychotherapie – vor allem in der Personzentrierten Psychotherapie nach Carl R. Rogers – ist sie der größte Wirkfaktor.

„Beziehung im Fokus“ – zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Sammelband und zeichnet ein Bild der Vielfalt an personzentrierter Beziehungsgestaltung. Die Beiträge konzentrieren sich auf die Beziehungsqualität im psychotherapeutischen, prätherapeutischen und pädagogischen Kontext in dem Aufspüren nach dem Was-Ist auf der Suche nach dem Was-werden-Will. In unseren historischen, philosophischen, phänomenologischen und wissenschaftlichen Betrachtungen gehen wir der Frage nach, wie sich eine konstruktive und förderliche Beziehung entwickeln und was sie in ihrer Wechselseitigkeit und Rückbezüglichkeit bedeuten kann, denn – eine gute Beziehung beginnt in und mit uns selbst.

Dieser Sammelband ist das Ergebnis eines langen Prozesses vieler Mitglieder der Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP): Daraus entstand eine spürbare Qualität von Beziehung, die in der Auseinandersetzung mit diesem Themenschwerpunkt auch in uns Veränderungen und Wachstum bewirkte. Dafür danken wir allen daran beteiligten Personen, vor allem den Autorinnen und Autoren: Antonia Croy, Christa Ettel, Margarete Finger-Ossinger, Carl Gölles, Andrea Hammer, Nikolas Hochstöger, Sabine Hofer-Freundorfer, Simone Kienzl, Magdalena Kriesche, Gerhard Pawlowsky, Lucilla Polosa, Martina Prohaska, Nina Ruiz, Erika Schedler, Thomas Sonnenberg, Olivia Sövegjarto, Helena Maria Topaloglou, Christine Wakolbinger und Anton Wambach.

Inhaltsverzeichnis

  • Beziehung im Fokus
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der Personzentrierten Psychotherapie?
  • Personzentrierte Psychotherapie zwischen Wissenschaft und Praxis: Wie wirkt Beziehung?
  • Philosophische Grundlagen der Beziehung in der Antike nach Aristoteles
  • In Beziehung zur Nicht-Direktivität: Die Macht der Nicht-Direktivität oder was macht de Nicht-Direktivität?
  • In Beziehung? Die natürliche Adaption in der Personzentrierten Psychotherapie: Wie sich Therapeutinnen und Klientinnen einstellen
  • Die Bindungstheorie in ihrer Bedeutung für die Psychotherapie
  • Selbsteinbringung - Ein "No Go" in der Personenzentrierten Psychotherapie?
  • Wenn Krebs in mein/dein/unser (Er-)Leben eindringt
  • Trauma in der therapeutischen Beziehung
  • Sexueller und emotionaler Missbrauch in der therapeutischen Beziehung
  • Person(en)zentrierte Psychotherapie in Folge einer gerichtlichen Weisung - ein Versuch des Unmöglichen?
  • "Brücken bauen" - In Kontakt-Kommen mit Menschen am Rand des psychotherapeutischen Interesses
  • Personenzentrierte Pädagogik als Pädagogik der Beziehung - theoretische und praktische Überlegungen der Arbeitsgemeinschaft "Personenzentrierte Pädagogik"

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