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Die tägliche Schrift

Peter Handke als Leser

Diese Publikation zitieren

Thorsten Carstensen(Hg.), Die tägliche Schrift (2019), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839440551

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Rückkehr zu den Dingen, den Farben und Formen der Wirklichkeit: Peter Handke beschreibt das aufmerksame Lesen als beseelende Erfahrung mit genau diesen Effekten. Für ihn als Schriftsteller bildet die tägliche Lektüre aber auch die Voraussetzung dafür, stets aufs Neue in Kontakt mit der globalen Gemeinde Gleichgesinnter treten zu können.
Die Beiträge des Bandes zeigen, wie Handke sich durch das variierende Wiederholen unterschiedlichster Wahrnehmungs- und Erzählmodelle - von der arabischen Mystik über die Grimm'schen Märchen bis hin zum amerikanischen Western - unter die »Großen« mischt, wenngleich als »kleiner, kleiner Angehöriger«. Dabei wird deutlich, dass seine Erkundungen von Geistesverwandtschaften und sein entzifferndes Lesen von Landschaften auch dazu dienen, die Koordinaten seines eigenen Werkes zu überprüfen.

Beschreibung

Thorsten Carstensen (PhD), geb. 1979, lehrt als Associate Professor of German an der Indiana University-Purdue University Indianapolis. Seine Forschungsschwerpunkte sind die österreichische Literatur seit 1900, Kulturkritik der Wiener Moderne, Architekturdiskurse in der Literatur und englischsprachige Gegenwartsliteratur. Er hat u.a. zu Peter Handke, Hermann Bahr, Thomas Bernhard, Ernst Jünger, J. M. Coetzee, Paul Auster und dem Kino der Coen-Brüder publiziert.

Kritik

Besprochen in:
Die Presse, 07.12.2019, Evelyne Polt-Heinzl

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Einleitung: „Ich muß zu Meinesgleichen!"
  • I. LESESTRATEGIEN
  • Wär nicht das Auge sonnenhaft...
  • „Memphis ist ein Zeitmaß”
  • „Der Traum vom umfassenden, alldurchlässigen Buch”
  • Mit(ge)lesen
  • II. ANRUFUNG DER AUTORITÄTEN
  • „Ich liebe ihn!”
  • „Varianten in der Wiederholung”
  • Peter Handkes Moderne(kritik)
  • Rück mir auf den Leib, Du stille Welt
  • „Ibn ‘Arabî lebt”
  • III. VARIIERENDE WIEDERHOLUNGEN
  • Handkes monologisches Spiel mit Beckett
  • „Ein Rabe ist niemals nur ein Rabe”
  • Werkimmanente Intertextualität bei Peter Handke
  • Bruder Wolfram und die aventuire
  • Handke verfilmt/ Handke verfilmt sich selbst
  • Im Land der Leere
  • IV. DAS BUCH DER WELT
  • Schreibende Wiederverzauberung der Welt
  • Landschaften lesen
  • Unterwegs zur gerechten Sprache
  • Peter Handke und Paris
  • Autorinnen und Autoren

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