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Das Arbeitsgedächtnis – ein kognitionspsychologisches Konstrukt in Theorien des Lehrens und Lernens

Judith Schweppe

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Judith Schweppe, Das Arbeitsgedächtnis – ein kognitionspsychologisches Konstrukt in Theorien des Lehrens und Lernens (24.02.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2191-8325, 2019S.1

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Das Arbeitsgedächtnis gilt als kognitives System, das den Lernprozess entscheidend beeinflusst. So zeigen sich etwa starke Zusammenhänge zwischen der individuellen Arbeitsgedächtniskapazität und dem schulischen Lernerfolg. Da man davon ausgeht, dass die Arbeitsgedächtniskapazität stark begrenzt ist, stellt sich für die Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen die Herausforderung, eine Überlastung des Arbeitsgedächtnisses zu vermeiden, um Verstehen und Lernen zu ermöglichen. In diesem Beitrag werden zum einen zwei bekannte Arbeitsgedächtnistheorien erläutert, das Multikomponentenmodell von Alan Baddeley und Graham Hitch und das Embedded Processes Model von Nelson Cowan; zum anderen werden zwei Lehr-Lern-Theorien beschrieben, deren Ziel es ist, diese kognitionspsychologischen Erkenntnisse für die Anwendung auf Lehr-Lern-Prozesse nutzbar zu machen, die Cognitive Load Theory von John Sweller und die Cognitive Theory of Multimedia Learning von Richard Mayer. Da aktuelle Theorien des Arbeitsgedächtnisses dessen Funktionsweise vermehrt in den Zusammenhang mit Langzeitgedächtnis- und Aufmerksamkeitsprozessen stellen, wird abschließend die Frage diskutiert, wie diese Mechanismen in instruktionspsychologische Theorien integriert werden können und was sich daraus für die Gestaltung von Lernmaterialien ableiten lässt.

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