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Lebensrhythmus und Achtsamkeit

Mit sich und anderen gut umgehen - Fundamente einer gesunden Lebenspraxis. Wissen & Leben Herausgegeben von Wulf Bertram

Harald Görlich

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Harald Görlich, Lebensrhythmus und Achtsamkeit (2019), Schattauer Verlag (Klett), Stuttgart, ISBN: 9783608115178

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Beschreibung

• Achtsam im Lebenstakt: Verbindung zweier essenzieller Glücksfaktoren
• Umfassend: Geht auf vielfältige rhythmischen Prozesse ein, die unser Leben steuern
• Wertvolle Anregungen: Lebensnah und umsetzbar

Spätestens der Medizinnobelpreis 2017 hatte Signalwirkung dafür, dass die Medizin der Zukunft auf eine Wiederherstellung intakter Rhythmen setzen wird. Dieses Buch zeigt, warum das so wichtig ist und wie wir unserem inneren Uhrwerk mehr Aufmerksamkeit schenken können – für eine bessere körperliche und psychische Gesundheit.
Jeder von uns kennt den Tag-Nacht-Rhythmus und die Konsequenzen, wenn wir diesem entgegenleben. Nacht- und Schichtarbeit, hoher Stress und Jetlag stören unseren Rhythmus, was sogar zu schweren Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Herzinfarkt und erhöhter Krebsrate führen kann. Jede Tageszeit besitzt spezielle Anforderungen und Wirkungen. So wird der Stoffwechsel tageszeitlich angepasst, Körpertemperatur, Blutdruck und Hormonlevel folgen bestimmten Taktungen.

Das Buch stellt die Vielfalt biologischer, biochemischer, sozialer und kosmischer rhythmischer Prozesse dar, die unser Leben steuern, und wie sie zu einem funktionierenden Ganzen beitragen. Was uns bei der Balance unserer inneren Uhr helfen kann, ist Achtsamkeit: Wie schärfe ich die Wahrnehmung des Augenblicks, so dass ich die Momente wieder stärker erlebe, statt sie im Alltag untergehen zu lassen? Wie kann ich achtsamer mit meiner Zeit umgehen? Dabei geht es ebenso um Lebenselixiere, die unseren Tagesablauf bereichern.

Ein achtsamer Lebensrhythmus lohnt sich, denn: Ist unser innerer Takt hergestellt, können wir zur Ruhe kommen, sind ausgeglichen, gesünder, und alles in allem darf von einem beachtlichen Zugewinn an Lebensqualität ausgegangen werden. Und das ohne Medikamente, Operationen und sonstige unangenehme Nebenwirkungen.

Dieses Buch richtet sich an
- Alle, die wieder im Einklang mit dem eigenen Rhythmus und den Rhythmen der Welt leben möchten
- Psychotherapeuten
- Pädagogen

Beschreibung

Prof. Dr. phil. Harald Görlich ist Direktor eines Lehrerseminars für Gymnasien und berufliche Schulen und Lehrbeauftragter an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Er ist auch systemischer Coach mit Schwerpunkt Gesundheitscoaching, Trainer für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation, sowie Mediator.

Beschreibung

• Achtsam im Lebenstakt: Verbindung zweier essenzieller Glücksfaktoren
• Umfassend: Geht auf vielfältige rhythmischen Prozesse ein, die unser Leben steuern
• Wertvolle Anregungen: Lebensnah und umsetzbar

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • 1 Das Fundament unseres Menschenlebens
  • 1.1 Wenn das Herz vor Freude hüpft oder aber vor Kummer zerbricht – Vom wichtigsten Rhythmus unseres Lebens
  • 1.2 Wie Takt, Rhythmus und Achtsamkeit mit Schwingungen und Resonanz zusammenhängen
  • 2 Wenn ein Fundament fehlt, …
  • 2.1 … dann lesen Sie solche Sätze oder Überschriften in den Medien
  • 2.2 … dann zeigt das folgende Märchen für Erwachsene, was schiefläuft
  • 2.3 … dann offenbart die folgende Geschichte eines unzufriedenen Bauern, dass aller Fleiß nichts nutzt
  • 2.4 … dann übersehen wir eine uralte Weisheit: Alles hat seine Zeit
  • 3 Damit jetzt kein Missverständnis entsteht: Der Wandel beginnt im Kopf, jedoch …
  • 3.1 … ist weder ein radikales Aussteigen notwendig noch eine Revolution
  • 3.2 … genügen ein Perspektivenwechsel und ein Prüfen bisheriger Lebensmuster
  • 3.3 … wir gelangen bereits zum Zusammenhang von Achtsamkeit und Lebensrhythmus und, damit eng verbunden, zum Stichwort Selbstfürsorge
  • 3.4 … es muss allerdings über das Individuum hinaus ein Blick für das Ganze eröffnet werden, weil wir und unser Planet sonst in größte Gefahr geraten
  • 3.5 … darf auch manche kritische Anmerkung ihren Platz haben
  • 4 Legen wir ein erstes Fundament: Rhythmus ist die beste Medizin!
  • 4.1 Rhythmus und Gesundheit – Chronomedizin hat nichts mit Esoterik zu tun
  • 4.2 Was Chronobiologen und Chronomediziner schon lange wissen: Der Mensch ist ein »Uhrenladen«
  • 4.3 Ein erstes Beispiel: Was Schlaf mit einer inneren Uhr zu tun hat
  • 4.4 Ein zweites Beispiel: Musik als Heilmittel – Ein Rhythmus, bei dem jeder mitmuss
  • 5 Und weil es so schön ist, gleich ein zweites Fundament: Achtsamkeit als Lebensqualitätsressource mit einem nüchtern-ehrlichen Blick
  • 6 Wissenschaften liefern Baustoffe für diese Fundamente
  • 6.1 Medizin oder: Eine spezielle Antwort auf die Frage, was man Positives für seine Gesundheit tun kann
  • 6.2 Biologie oder: Fortsetzung medizinischer Erkenntnisse zu einem besonderen Verständnis des Burnout-Phänomens
  • 6.3 Physik oder: Was Zeit und Gezeiten mit der Organisation des Lebens zu tun haben
  • 6.4 Psychologie oder: Fritz Riemanns ›Grundformen der Angst‹
  • 6.5 Sportwissenschaft oder: Was nicht nur dem Körper guttut
  • 6.6 Philosophie oder: Über die Herkunft des Wortes Rhythmus und Gedanken zur Achtsamkeit jenseits buddhistischer Spiritualität
  • 6.7 Soziologie oder: Resonanz und Schwingungen
  • 6.8 Theologie oder: Am siebten Tag sollst du ruhen – Mit einem Blick auf das Kirchenjahr
  • 6.9 Sonstiges mehr oder: Was nur knapp skizziert werden soll
  • 7 Damit die Seele lacht – Rhythmus und Achtsamkeit als Schutz vor Balanceverlust
  • 7.1 Worüber man sich nicht wundern muss – Panikattacken und Burnout
  • 7.2 Sehen wir es wirklich nicht? – Gedanken zum Thema Zeit
  • 7.3 Eine erste entscheidende Frage: Wie ist es um Ihre Veränderungsmotivation bestellt?
  • 7.4 Eine zweite, ganz entscheidende Frage: Kann man Achtsamkeit lernen? – Dann könnte man auch auf Lebensrhythmen achten
  • 8 Rhythmus und Achtsamkeit im Alltag: Lebenselixiere
  • 8.1 Welch großartige Schwingungen: Liebe als Lebenselixier
  • 8.2 Und weil das so eine Sache ist mit der Liebe: Lob, Anerkennung und Wertschätzung als Lebenselixiere
  • 8.3 Freude, Schutz und Heilung: Musik, Singen und Tanzen als Lebenselixiere
  • 8.4 Bitte nicht übertreiben, dann gilt: Sport ist ein Lebenselixier
  • 8.5 Sensationell einfach und großartig in der Wirkung: Naturerfahrung und aktive Entspannung als Lebenselixiere
  • 8.6 Nicht zu unterschätzen: Rituale – Sinnvolle Unterbrechungen im Alltag als Lebenselixiere
  • 8.7 Leider etwas aus der Mode gekommen: Gedichte als Lebenselixiere, mit einem Hinweis auf Literatur im Allgemeinen
  • 8.8 Auch die Bildende Kunst darf nicht vergessen werden: Malerei als Lebenselixier
  • 8.9 Mit Augenmaß statt Fanatismus: Religion und Glaube als Lebenselixiere
  • 8.10 Und es gibt selbstverständlich viele weitere Lebenselixiere: Schlussbemerkungen
  • 9 Was für ein gutes Leben nicht vergessen werden darf: Achtsamkeit und Mitgefühl
  • 9.1 »Mitgefühl und Liebe sind keine Luxusgüter«
  • 9.2 Empathie und Selbstmitgefühl
  • 9.3 Meditation
  • 10 Zum Schluss: Ermunterung, Ermutigung und – zwei Übungen sowie ein Gedicht
  • Literatur
  • Sachverzeichnis

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