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Stationäre Psychotherapie

Von der Anmeldung bis zur Entlassung

Diese Publikation zitieren

Wolfgang Wöller(Hg.), Michael Hölzer(Hg.), Götz Berberich(Hg.), Stationäre Psychotherapie (2018), Schattauer Verlag (Klett), Stuttgart, ISBN: 9783608203851

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Trotz einer wesentlich verbesserten ambulanten Versorgung ist die stationäre Psychotherapie in psychosomatischen, wie auch in psychiatrischen Fachkrankenhäusern, bedeutsam wie nie. Denn Kliniken fungieren gerade in unserer beschleunigten Zeit als eine Art „Auszeithaus“, in dem die therapeutischen Angebote und Erfahrungen in einem geschützten Rahmen höchst wirksam werden können. Die Herausgeber, allesamt Chefärzte eines langjährigen Qualitätszirkels psychosomatischer Kliniken, stellen erstmalig zusammen, was vollstationäre und teilstationäre Behandlung ausmacht. Das Buch zeigt das multiprofessionelle Zusammenwirken der Bereiche und Personen auf, die auf Station bedeutsam und wirksam sind: vom Arzt und Psychotherapeuten über das Pflegepersonal, Körper- und Sporttherapeuten, Musiktherapeuten bis hin zu den Mitpatienten. Wie greift dieses „Team“ optimal ineinander? Wie funktionieren die Abläufe auf Station, welche Formalien sind von der Anmeldung bis zur Entlassung zu beachten? Was müssen Sie über Indikation, Diagnostik, Medikation, zu rechtlichen Fragen und Therapieverträgen wissen? Welche Rolle spielen der Rahmen und die Atmosphäre?

Das Buch ist allen in der Klinik Tätigen eine große Hilfe. Die schulenübergreifende Ausrichtung schließt unterschiedlichste Ansätze mit ein, denn besonders in der stationären Behandlung gilt: Viele psychotherapeutische Wege führen nach Rom bzw. die Patientinnen und Patienten gesünder nach Hause.

Beschreibung

Michael Hölzer, PD Dr., Ärztlicher Direktor und Medizinscher Geschäftsführer der Sonnenberg Klinik in Stuttgart, Fachklinik für Analytische Psychotherapie, Koordination des SINOVA Kliniken Verbundes.

Wolfgang Wöller, PD Dr. med., Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychoanalytiker (DGPT, DPG). Bis Ende 2017 Dozent an der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf und Ärztlicher Direktor der Rhein-Klinik in Bad Honnef.

Götz Berberich, Dr. med., Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Windach, Lehrkrankenhaus der LMU München, Leiter der Privatambulanz. Lehrauftrag an der LMU, Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • I Grundlagen
  • 1 Statt einer Einleitung: Fragen an die stationäre Psychotherapie
  • 2 Frühgeschichtliches – Zur Entwicklung der stationären Psychotherapie
  • 3 Vorgabe und Spielraum – Die Rahmenbedingungen
  • 4 Teilhabe oder Nicht-Teilhabe, das ist hier die Frage – Psychosomatische Rehabilitation
  • 5 Orientierung – Theorien und Modelle
  • 6 Seele und Leib – Der Körper in der Psychosomatik
  • 7 Wer? Wann? Wo? – Indikation
  • 8 Wirkungen – Effektivität und Effizienz
  • 9 Nebenwirkungen – Risiken der Behandlung
  • II Das Team behandelt
  • 10 Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile – Das therapeutische Team
  • 11 »Muss ich wirklich in die Gruppe?« – Einzel-und Gruppentherapie als sich ergänzende Elemente des Settings
  • 12 Halt gebende Präsenz – Pflege
  • 13 »›Geh Du vor‹, sagte die Seele zum Körper …« – Ärztliche Aufgaben
  • 14 Bewegen und Wahrnehmen – Körperorientierte Therapien
  • 15 Innere und äußere Bilder – Kunst- und Gestaltungstherapie
  • 16 Hören und gehört werden – Musiktherapie
  • 17 Boden unter den Füßen? – Psychosoziale Beratung
  • 18 »… voll das gute Gefühl« – Sportliche Aktivitäten
  • III Von der Anmeldung bis zur Entlassung
  • 19 Im Vorfeld der Behandlung – Von der Anmeldung zur Indikation
  • 20 »Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne« – Der Beginn der Therapie
  • 21 Das Leiden (er)fassen – Diagnostik
  • 22 Wer will was erreichen? – Therapieziele
  • 23 Mehr als nur Spielregeln – Der Rahmen in der stationären Psychotherapie
  • 24 Abgemacht – Therapieverträge und Vereinbarungen
  • 25 »Am meisten halfen mir die Mitpatienten« – Therapeutisches Milieu
  • 26 Erklären und Informieren – Psychoedukation
  • 27 Oft umstritten, häufig notwendig – Medikamente
  • 28 »Was hat denn meine Familie damit zu tun?« – Familie und stationäre Psychotherapie
  • 29 Bei Dreien fängt die Wahrheit an – Visite
  • 30 Zwischenräume – Der Therapieprozess am Wochenende
  • 31 Aus dem Takt – Zwischenfälle, Krisen und Verlegungen
  • 32 Gegen blinde Flecken – Supervision
  • 33 Wann, wie und wohin – Entlassung
  • 34 Der Behandlungsbericht und andere Schreiben – Dokumentation
  • IV Umfeldfaktoren: Krankenhauspsychosomatik findet nicht im luftleeren Raum statt …
  • 35 Psychotherapie als Kerngeschäft – Einnahmen, Ausgaben, Leitungsfragen
  • 36 Normierung des Zwischenmenschlichen? – Qualitäts- und Risikomanagement
  • 37 Recht und Gesetz – Juristische Aspekte
  • 38 Quo Vadis?
  • Sachverzeichnis

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