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ZQF – Zeitschrift für Qualitative Forschung 1+2/2018

Diese Publikation zitieren

ZQF – Zeitschrift für Qualitative Forschung 1+2/2018 (2018), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISSN: 2196-2138, 2018 #1,

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Zeitschrift für qualitative Forschung (ZQF), früher Zeitschrift für qualitative Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung (ZBBS), begleitet seit 15 Jahren die massive Ausbreitung und Ausdifferenzierung qualitativer und rekonstruktiver Forschungszugänge in immer neuen disziplinären Feldern. Dass das Journal selbst zugleich ein Produkt dieser Veränderungen ist, zeigen neben der Ausweitung der methodischen Zugänge sowie des inhaltlichen Spektrums auch wechselnde thematische Foki und disziplinäre Perspektiven im Schwerpunktteil der Zeitschrift und der Wandel der sie tragenden Akteure. Die Zeitschrift für qualitative Forschung versteht sich als ein interdisziplinäres Publikationsorgan auf dem Gebiet der Methodenentwicklung. Als solches sind uns Anregungen für neue Themenschwerpunkte ebenso jederzeit willkommen, wie Beiträge aus den Feldern theoretischer und methodologischer Aspekte qualitative Forschung, methodischer Innovationen und Verfahrensweisen oder auch Publikationen zu Resultaten methodisch herausfordernder qualitativer bzw. triangulativer empirischer Studien aus allen Bereichen der Sozial-, Geistes- und Gesundheitswissenschaften, die wir nach Durchlaufen eines zweifachen anonymen Peer-Review-Verfahrens im Freien Teil abdrucken.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • Schwerpunkt
  • Pfaff/Rabenstein: Einführung in den Schwerpunkt: Rekonstruktive Ungleichheitsforschung
  • Burzan/Schad: Qualitative Ungleichheitsforschung. Zugänge zu einem Kernthema der Soziologie am Beispiel deutschsprachiger Zeitschriftenbeiträge
  • Wernet: Sozialisatorische Interaktion und soziale Ungleichheit. Ein Versuch
  • Diaz-Bone: Foucaultsche Diskursanalyse und Ungleichheitsforschung
  • Pfaff: Die Dokumentarische Methode in der Ungleichheitsforschung
  • Hunner-Kreisel/Steinbeck: Intersektionalität und rekonstruktive Ungleichheitsforschung. Der praxeologische Mehrebenenansatz im Kontext einer Bildungsforschung zum Übergang in die Schule aus Elternperspektive
  • Weiß/Kellmer: Soziale Aufstiege durch Migration. Lassen sich globale Ungleichheiten durch fallvergleichende qualitative Forschung rekonstruieren?
  • Rabenstein/Steinwand: „Un/doing differences“ im Unterricht. Zur Berücksichtigung der Kontingenz von Differenzierungen in der Weiterentwicklung ethnographischer Differenzforschung
  • Machold/Wienand: Ethnizitätsrelevante Unterscheidungspraktiken in Bildungseinrichtungen. Re-Konstruktion der Genese von Ungleichheit in der Migrationsgesellschaft als Anspruch einer längsschnittlichen Ethnografie
  • Harbusch/Kliche/Täubig: (Re-)Konstruktion von Bildungsungleichheit im Feld der Hilfen zur Erziehung. Potenziale ethnographischer Forschung
  • Schnitzer: Praktiken des Sprechens und das Sprechen über Praktiken. Erkenntnispotenziale einer ethnographischbiographischen Perspektive für die Ungleichheitsforschung
  • Böhnke/Zölch: Armut über Generationen. Überlegungen zur methodischen Vorgehensweise in der rekonstruktiven intergenerationalen Ungleichheitsforschung anhand einer fallexemplarischen Analyse
  • Freier Teil
  • Maschmann: Das Bild von Familie. Zur Anwendung und Auswertung von Familienskulpturen im Rahmen biografischer Fallrekonstruktionen
  • Kloha: Identifikation und Befremdung. Eine Fallstudie zur professionellen Sozialisation einer angehenden Sozialarbeiterin mit einer Migrationsgeschichte
  • Bahl/Worm: Biographische und ethnographische Zugänge zu Wir-Bildern, Sie-Bildern und Handlungspraktiken in einer Organisation
  • Krüger/Wahl/Frommer: „es is komisch es is keen mensch“ – Zuschreibungen gegenüber individualisierten technischen Assistenzsystemen. Eine Interviewstudie zum Nutzer/innenerleben in der Mensch-Computer-Interaktion
  • Wimmer: Marginalisierung und eine lebensweltliche Klassenanalyse. Reproduktion und Umgangsweisen der marginalisierten Klasse in Deutschland
  • Kondratjuk: Situationsanalyse und abduktive Typenbildung als erkenntnisvertiefende Elemente im Forschungsprozess einer Grounded Theory – dargestellt an einer Untersuchung zum Handeln der Akteure in der sozialen Welt Hochschulweiterbildung
  • Elven/Schwarz/Weber/Wieners: Organisation, Sozialisation und Passungsverhältnisse im wissenschaftlichen Feld
  • Rezensionen
  • Nittel: Daniel Bertaux: Die Lebenserzählung. Ein ethnosoziologischer Ansatz zur Analyse sozialer Welten, sozialer Situationen und sozialer Abläufe“, Opladen: Barbara Budrich 2018, 134 S., ISBN: 978-3- 8474-2157-3, 16,90 €
  • Jukschat: Julia Böcker/Lena Dreier/Melanie Eulitz/ Maria Jakob/Alexander Leistner (Hrsg.): Zum Verhältnis von Empirie und kultursoziologischer Theoriebildung. Stand und Perspektiven. Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2018, 282 S., ISBN 978-3- 7799-2731-0. 2
  • Lange: Matthias Proske/Kerstin Rabenstein (Hrsg.): Kompendium Qualitative Unterrichtsforschung. Unterricht beobachten – beschreiben – rekonstruieren. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2018, 358 S., ISBN 978-3-7815-2215-2, 21,90 €.
  • Ruge: Robert Kreitz/Ingrid Miethe/Anja Tervooren (Hrsg.): Theorien in der qualitativen Bildungsforschung – Qualitative Bildungsforschung als Theoriegenerierung. Opladen/ Berlin/Toronto: Barbara Budrich 2016. 256 S. ISBN: 978-3847407782, 34,00 €.
  • Autorinnen und Autoren
  • Manuskriptregeln und Rezensionen

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