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Ehrenamtliche in der Krankenhausseelsorge

Michael Fischer

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Michael Fischer, Ehrenamtliche in der Krankenhausseelsorge (2018), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784130835

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Beschreibung

Der hohe Bedarf an Seelsorge in den Krankenhäusern, Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen trifft erfreulicherweise auf viele christlich motivierte Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.
Über die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Seelsorge besteht Einigkeit innerhalb der deutschsprachigen Diözesen, beim Einsatz von Ehrenamtlichen in diesem Bereich erheben sich dagegen immer wieder kritische Stimmen. Diese Bedenken diskutiert der Autor in seiner Studie und kommt zu folgenden Ergebnissen: Ehrenamtliche brauchen Rollenklarheit und Rückhalt durch Kirche und Einrichtung, außerdem eine qualifizierte Aus- und Fortbildung sowie Begleitung.
Professionelle haben eine andere Aufgabe und Rolle als Ehrenamtliche, sie tragen die Gesamtverantwortung.
Die Qualität der Seelsorge ist unabhängig vom Status des Seelsorgers. Ehrenamtliche können hauptamtliche Seelsorger nicht ersetzen, sie bringen jedoch neue Perspektiven in die Diskussion und machen die Seelsorge in den Institutionen durch ihre Anzahl präsenter. Für die Ehrenamtlichen ist ihr Glaube Motivation und Stütze in der seelsorgerischen Tätigkeit.

Beschreibung

Prof. Dr. Michael Fischer studierte Theologie, Pädagogik und Soziologie in Tübingen und Wien. Er ist ordentlicher Universitätsprofessor und Vorstand des Instituts für Qualität und Ethik im Gesundheitswesen
an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall (Tirol). Zugleich leitet er das Referat Leitbild/Qualitätsmanagement des Vorstands in der
St. Franziskus-Stiftung Münster, einem katholischen Krankenhausverbund in Nordwestdeutschland.

Beschreibung

Der hohe Bedarf an Seelsorge in den Krankenhäusern, Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen trifft erfreulicherweise auf viele christlich motivierte Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.
Über die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Seelsorge besteht Einigkeit innerhalb der deutschsprachigen Diözesen, beim Einsatz von Ehrenamtlichen in diesem Bereich erheben sich dagegen immer wieder kritische Stimmen. Diese Bedenken diskutiert der Autor in seiner Studie und kommt zu folgenden Ergebnissen: Ehrenamtliche brauchen Rollenklarheit und Rückhalt durch Kirche und Einrichtung, außerdem eine qualifizierte Aus- und Fortbildung sowie Begleitung.
Professionelle haben eine andere Aufgabe und Rolle als Ehrenamtliche, sie tragen die Gesamtverantwortung.
Die Qualität der Seelsorge ist unabhängig vom Status des Seelsorgers. Ehrenamtliche können hauptamtliche Seelsorger nicht ersetzen, sie bringen jedoch neue Perspektiven in die Diskussion und machen die Seelsorge in den Institutionen durch ihre Anzahl präsenter. Für die Ehrenamtlichen ist ihr Glaube Motivation und Stütze in der seelsorgerischen Tätigkeit.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort zur 2. Auflage
  • Vorwort zur 1. Auflage
  • Hinführung
  • 1 Bedeutung und Zukunft der Seelsorge im Gesundheitswesen
  • 1.1 Die Unternehmung Caritas
  • 1.2 Qualität und Profil der Seelsorge im Krankenhaus
  • 1.3 Seelsorgliche Dienste im Ehrenamt
  • 2 Profis und Amateure in der Seelsorge?
  • 2.1 Gemeinsame Teilnahme an der Heilsordnung
  • 2.2 Professionalisierung pastoraler Handlungsfelder
  • 2.3 Verunsicherung von Berufsrollen
  • 2.4 Seelsorgekompetenz ehrenamtlicher Seelsorger
  • 2.5 Eckpunkte eines experimentellen Zusammenspiels
  • 3 Der Kurs: Idee und Konzept
  • 3.1 Werben
  • 3.2 Auswählen
  • 3.3 Einbinden
  • 3.4 Ausbilden
  • 3.5 Auswerten
  • 4 Motive − Hoffnungen − Befürchtungen
  • 4.1 Motive: mehr als altes und neues Ehrenamt
  • 4.2 Motivation: Warum möchte ich diesen Dienst tun?
  • 4.3 Erwartungen: Wie soll es sein?
  • 4.4 Selbstanspruch: Was erwarte ich von mir selbst?
  • 4.5 Hoffnungen: Was wünschen sich Ehrenamtliche und Hauptamtliche voneinander?
  • 4.6 Sorgen: Was befürchten die hauptamtlichen Seelsorger?
  • 4.7 Lebenserfahrungen: Was bringen die Teilnehmer in die neue Aufgabe mit?
  • 5 Kompetenzen und Lernfortschritte
  • 5.1 Kompetenzprofil
  • 5.2 Theologisches Themenfeld
  • 5.3 Seelsorgliches Themenfeld
  • 5.4 Krankheitsbezogenes Themenfeld
  • 6 Auswertung der Kursblöcke
  • 6.1 Die einzelnen Kursblöcke
  • 6.2 Zusammenschau der Kursthemen
  • 6.3 Gesamtzufriedenheit mit dem Kurs
  • 7 Seelsorgeverständnis und Rollenzuordnung
  • 7.1 Vielfalt an Seelsorgekonzepten
  • 7.2 Begegnung und Begleitung als Gottes Dienst am Menschen
  • 7.3 Das Eigentliche am seelsorglichen Gespräch
  • 7.4 Mit Auftrag handeln
  • 7.5 Rollen und Aufgaben klären
  • 8 „Ich habe zu Hause ein ganz tolles Dirndl“ − ein Erfahrungsbericht
  • 9 Ein Ausblick in gemeinsamer Perspektive
  • 9.1 Umbrüche in der kategorialen und territorialen Seelsorge
  • 9.2 Übergreifender Ausblick
  • 9.3 Gestalten aus der Verheißung
  • 10 Ausklang
  • 11 Anhang
  • 11.1 Ausbildungskonzept
  • 11.2 Fragebogen
  • 12 Literaturverzeichnis
  • Der Autor

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